Steingut oder Steinzeug? Fliesenarten im Überblick

Keramikfliesen, Natursteinfliesen, Glasfliesen – die Auswahl an Fliesen ist schier unbegrenzt. Doch wodurch unterscheiden sich die Fliesen eigentlich und wo können sie verlegt werden?

Beginnen wir mit dem Klassiker, der Keramikfliese. Keramikfliesen werden hauptsächlich aus Steingut oder Steinzeug hergestellt, man unterscheidet zudem zwischen glasierten und unglasierten Fliesen.

Fliesen aus Steinzeug überzeugen durch Belastbarkeit

Steingutfliesen werden aus Porzellanerde, Quarz, Ton und Kreide hergestellt, unter der Zugabe von Wasser und Druck geformt und anschließend gebrannt. Steingutfliesen sind glasiert und sehr grobporig, was die Fliese zum einen sehr pflegleicht macht, zum anderen aber dafür verantwortlich ist, dass die Fliesen nicht frostsicher sind. Steingutfliesen sind also nicht für den Einsatz im Außenbereich geeignet, im Innenbereich werden sie meist als Wandfliesen verwendet.

Steinzeugfliesen und die „Weiterentwicklung“ Feinsteinzeugfliesen“ zeichnen sich durch eine sehr geringe Wasseraufnahme aus. Sie eignen sich daher äußerst gut als Bodenbelag im Innen- und Außenbereich. Im Gegensatz zu Steingutfliesen werden die Steinzeugfliesen trocken gepresst und anschließend gebrannt.

Die Steinzeugfliesen sind einfach zu reinigen, besonders robust und hochbelastbar. Sowohl Steinzeugfliesen wie auch Feinsteinzeugfliesen sind glasiert und unglasiert erhältlich. Die Vielfalt an Optiken ist bei glasierten Modellen aber deutlich größer.

Fliesen aus Glas sind besonders hygienisch

Wer einen natürlichen Look bevorzugt, sollte auf Natursteinfliesen zurückgreifen. Die meisten Natursteinfliesen bestehen aus Granit, einem natürlich entstandenem Hartgestein. Granitfliesen sind frostsicher und verschleißfest und können somit im Innen- und Außenbereich verlegt werden.

Ein weiteres beliebtes Material für Natursteinfliesen ist Marmor. Da Marmorfliesen etwas weicher als Granitfliesen sind, werden sie hauptsächlich im Innenbereich verlegt. Nichtsdestotrotz zeichnen sich Marmorfliesen durch eine gute Bearbeitbarkeit und lange Haltbarkeit aus.

Durch ihre porenfreie und glatte Oberfläche sind Glasfliesen leicht zu reinigen und besonders hygienisch – die idealen Fliesen für Badezimmer. Auch mit ihrer Optik müssen Glasfliesen nicht hinter dem Berg halten, die außergewöhnliche Transparenz und die vielfältigen Farbschattierungen erzeugen eine einzigartige Raumatmosphäre. Einziges Manko: die Verlegung der Glasfliesen ist nicht ganz einfach und sollte idealerweise von einem Fachmann durchgeführt werden.

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Filzgleiter – Schutz für Ihren empfindlichen Boden

Unsere Fußböden und Möbel werden tagtäglich stark beansprucht. So stark, dass das Auftreten deutlicher Gebrauchsspuren und Verschleiß in Form von Kratzern, Farbspuren, Verblassen oder Aufrauen meistens keine Frage von Jahren, sondern von wenigen Monaten, oft sogar nur von Wochen ist. Das ist ärgerlich, gerade dann, wenn der Schaden schließlich zum unübersehbaren Makel wird, wenn es einzugreifen gilt. Wenn Aufwand oder Kosten – im schlimmsten Fall beides – unausweichlich auf einen zukommen. Diesem Ärgernis ist leicht vorzubeugen – mit ein wenig Für- und vor allem Vorsorge.

Denn die Lösung für derlei Probleme liegt nicht nur auf der Hand, sie passt auch in jede, sie ist so simpel wie effektiv: Filzgleiter sind das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, dauerhaften Frieden zu stiften zwischen Ihrem Boden und all dem, das auf ihm lastet, das bewegt und verrückt wird, das ihn piekst, kratzt und verfärbt. Leicht anzubringen und günstig zu haben, steht dieser kleine Alltagshelfer in keinem Verhältnis zu der großen Zufriedenheit, die er in Haushalt und Büro schafft. Auf Dauer.

Ob in Ihrem Heim, Ihrem Café, in der Schule, ob im Hochzeitssaal, den Sie gestalten, oder im Konferenzraum, den Sie verwalten: Ihr Laminat, Ihr Parkett, Ihre Fliesen und nicht zuletzt Ihr Portemonnaie werden Ihnen die kurze wie effektive Zuwendung in Form von Filzgleitern, mit denen Sie schnell und problemlos alle jene Stuhl- und Tischbeine ausstatten, die im Wortsinne nicht niet- und nagelfest sind, danken.

Filzgleiter verhindern schnelle Abnutzung und Kratzer

Vor allem Stühle werden jeden Tag gerückt, verschoben und über Böden gezogen, was das Zeug hält. Oder eben nicht. Auch hochwertige Materialien zeigen dann früher oder später – leider auch trotz sorgfältiger Pflege – unschöne Gebrauchsspuren. Die optimale Lösung ist Filz, ein untrennbares Fasergut nach Vorbild der Natur. Die Vorteile des altbewährten Dämmmaterials: Der unempfindliche, druckelastische Filz schützt vor Schmutz, dämpft Schwingungen, absorbiert Schall und widersteht langwieriger mechanischer Belastung. Er filtert Staub und ist temperaturbeständig. Ideal also für alle, die eine langfristige wie kostengünstige Lösung suchen.

Mit Filzgleitern verhindern Sie eine schnelle Abnutzung und unansehnliche Kratzer an Böden und Möbelstücken. Ihre Möbel lassen sich leichter und geräuschlos verschieben und Sie können unerwünschtes Verrutschen auf besonders glatten Böden verhindern.

Filzgleiter

Filzgleiter zum Kleben gibt es in vielen Größen und Formen.

Die bekanntesten unter den Filzgleitern sind die sogenannten Filzgleiter zum Kleben, die – wie der Name vorwegnimmt – ohne großen Aufwand unter Möbelbeine geklebt werden. Sie eignen sich je nach Dicke und Fläche sowohl für schweres Mobiliar, das nicht häufig bewegt wird, wie etwa Schränke, Kommoden, Sofas, Betten als auch für all jene Trophäen, Bilderrahmen und Erinnerungsstücke, die unsere hölzernen und daher kratzempfindlichen Regale schmücken.

Klebegleiter sind nicht nur in verschieden Farben und Formen erhältlich, sondern auch als selbstklebendes Filzband auf der Rolle. So können Sie bequem und einfach den Filz auf die gewünschte Größe, Länge und Form zuschneiden.

Eine noch professionellere Lösung für Holzstühle bieten Filzgleiter zum Nageln oder Schrauben. Sie haben eine deutlich längere Haltbarkeit und eignen sich daher bestens für Möbel, die häufig bewegt werden.

Für welche Stühle und Möbel sind Filzgleiter geeignet?

Holzstuhl, Stahlrohrstuhl, Freischwinger – die Auswahl an Stühlen ist vielfältig. Ebenso das Nutzungsverhalten. Möbelgleiter finden Sie für nahezu jeden Stuhl, egal ob Designerstuhl oder unbekannteres Modell, Privatgebrauch oder gewerbliche Nutzung. Auch antike Stühle können durch individuelle Lösungen problemlos mit einem Filzgleiter versehen werden.

Dabei steht natürlich nicht nur die Funktionalität im Vordergrund, der optimale Filzgleiter sollte nicht nur Boden und Möbel schützen und Geräusche vermeiden, sondern sich auch möglichst unauffällig an das Möbeldesign anpassen.

Filzgleiter

Je nach Stuhlmodell können Filzgleiter zum Schrauben, Nageln, Klemmen oder Stopfen eingesetzt werden.

Gleiter eignen sich aber nicht nur für Stühle jeglicher Art, auch bei anderen Möbelstücken oder Dekorationsgegenständen empfiehlt es sich, einen Schutz anzubringen. Auch wenn diese nicht häufig bewegt werden.

Bei jeder Nutzung von beispielsweise Bett oder Sofa entstehen Schwingungen. Diese Schwingungen übertragen sich bis in die Möbelbeine und erzeugen eine Reibung zwischen den Beinen und dem Boden. Dies führt nicht unmittelbar zu Kratzern auf dem Boden, aber nach und nach werden Spuren sichtbar. Spätestens wenn eine Renovierung oder Umgestaltung des Wohnraumes ansteht, können diese Spuren unangenehm ins Auge stechen.

Filzgleiter am besten vor dem Umzug montieren

Eine nachträgliche Anbringung der Möbelgleiter ist natürlich jederzeit möglich, am praktischsten und unkompliziertesten ist es jedoch, die Gleiter direkt bei der Montage neuer Möbel anzubringen. So können Sie nicht nur später unschöne Kratzer und Gebrauchsspuren vermeiden, sondern können sich auch den Aufbau und die Positionierung des Möbels, vor allem großer und schwerer Stücke wie etwa einem Schrank, erleichtern. Jeder, der schon einmal selbst Hand angelegt hat, weiß, dass die Montage eines Möbelstücks nicht immer problemlos vonstattengeht und mit einigem Hin- und Hergerücke der einzelnen Stücke verbunden ist.

Besonders knifflig wird es dann, wenn das schwere Möbel endlich aufgebaut ist und an die richtige Position im Raum gebracht werden soll. Auch mit vereinten Kräften lässt sich ein Ziehen über den Boden kaum vermeiden, was fast immer mit Riefen und Kratzern im Bodenbelag einhergeht. Bringen Sie die Möbelgleiter jedoch direkt vor der Montage an den entscheidenden Stellen an, können Sie das Möbelstück beliebig verrücken – auch nach Jahren.

Dem Einsatz der Filzgleiter sind nahezu keine Grenzen gesetzt, auch wertvolle oder antike Dekorationsgegenstände, die spätestens beim Staubputzen bewegt werden müssen, können einfach und schnell mit einem selbstklebenden Filzgleiter versehen werden um die Oberfläche ihrer Möbelstücke zu schützen.

Ein ebenso ärgerliches wie geräuschvolles Problem, das viele kennen, kann bei Betten auftreten: Bei jeder Drehung und Bewegung ist ein quietschendes Geräusch zu hören. Das kann nicht nur den eigenen Schlaf stören, sondern auch den Bettnachbarn in den Wahnsinn treiben. Eine einfache Lösung bietet auch hier der Filzgleiter. Zwischen Bettrahmen und Lattenrost aufgebracht, verhindert der Gleiter das Verrutschen des Lattenrostes auf dem Bettgestell und kann so die unangenehmen Geräusche verhindern und für einen erholsamen und entspannten Schlaf sorgen.

Wie finde ich den richtigen Filzgleiter?

Den passenden Filzgleiter zu finden ist für den optimalen Schutz von Böden und Möbeln äußerst wichtig, aber mit der passenden Beratung auch ebenso leicht. In unserem Filzgleiter Shop finden Sie eine große Auswahl an Möbelgleitern in verschiedensten Formen, Größen und Designs, egal ob für den privaten Gebrauch oder die gewerbliche Nutzung.

Falls Sie bei der Auswahl der Gletier unsicher sind, nutzen Sie unseren speziellen Möbelgleiterberater, der anhand des Stuhls und des Bodenbelags den richtigen Gleiter für Ihr Möbelstück ermittelt. Falls Hersteller oder Modellnummer des Stuhls nicht bekannt sind, finden Sie dort auch speziell entwickelte Lineale, mit denen Sie Ihre Möbel vermessen können.

Wie lange kann ich meine Filzgleiter nutzen?

Eine verlässliche Aussage über die Haltbarkeit der Filzgleiter lässt sich nicht treffen, diese kann im Extremfall von nur einigen Monaten bis hin zu mehreren Jahren reichen und hängt stark vom Nutzungsverhalten, Bodenbelag und der Dicke des Filzes ab.

Die Bodenpflege spielt eine zentrale Rolle, eine regelmäßige Reinigung kommt den Gleitern und der Einrichtung gleichermaßen zugute. Eine Bodenreinigung mit einem alkoholhaltigen Reinigungsmittel sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden, der Filz wird stumpf und der Gleiter verliert seine Funktion. Auch eine zu feuchte Reinigung mit Wasser sollten Sie zuliebe Ihrer Filzgleiter vermeiden, da Filz ein sehr saugfähiges Material ist.

Prüfen Sie die Filzgleiter regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit. Ähnlich wie bei Autoreifen können sich Filzgleiter unterschiedlich stark abnutzen. Viele Menschen neigen dazu, eher auf dem vorderen Teil des Stuhles zu sitzen, was natürlich zu einer stärkere Abnutzung der Gleiter unter den vorderen Stuhlbeinen führt. Auch das Gewicht des Nutzers spielt hier natürlich eine erhebliche Rolle, höheres Gewicht erzeugt mehr Druck und Reibung und führt so zu einer stärkeren Abnutzung der Möbelgleiter.

Um die Funktionalität des Möbels zu gewährleisten, sollte eine Prüfung und gegebenenfalls ein Austausch des Gleiters in regelmäßigen Abständen stattfinden. Falls Sie nicht gleich den kompletten Bodengleiter austauschen möchten, empfiehlt sich das so genannte QuickClick System. Dieses spezielle System erfordert nur eine einmalige Montage des „Rahmens“. Ist der Rahmen erst einmal montiert, können Sie jederzeit die Einsätze wechseln, also auch zwischen verschiedenen Filzen und Dicken wählen.

Als Faustregel gilt: Je dicker der Filz, umso länger die Haltbarkeit.

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Parkett reinigen – Tipps für versiegelte und geölte Böden

Ein Parkett steht praktisch jedem Raum gut zu Gesicht, ob Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche oder Bad – der edle Holzboden kann in allen Wohnräumen verlegt werden. Um sich möglichst lange an dem mitunter kostspieligen Bodenbelag zu erfreuen, ist eine regelmäßige und sachgerechte Reinigung unabdingbar.

Egal ob das Parkett versiegelt, geölt oder gewachst ist, einige Regeln zur Reinigung gelten für alle gleichermaßen. Die Reinigung von grobem Staub und Dreck kann mit einem Besen erfolgen und sollte idealerweise täglich durchgeführt werden. Vorsicht ist allerdings beim Einsatz eines Staubsaugers geboten. An einem Bürstenaufsatz können schnell kleine Steinchen oder Krümel hängen bleiben, was zu Kratzern im Parkett führen kann.

Um zu verhindern, dass grober Schmutz oder kleine Steinchen überhaupt erst in den Raum getragen werden, können im Eingangsbereich Fußabtreter oder Matten ausgelegt werden.

Parkett reinigen besser ohne Putzmittel

Einmal pro Woche kann das Parkett feucht gewischt werden. Hierzu sollte aber nur ein nebelfeuchtes Tuch verwendet werden, da zu viel Wasser dem Holzboden schadet. Achtung: Keinesfalls sollten beim Wischen Scheuermittel oder aggressive Reinigungsmittel eingesetzt werden, da diese die Schutzschicht des Bodens beschädigen.

Neben diesen allgemeinen Regeln gilt es je nach Art des Oberflächenschutzes auf ein paar Besonderheiten zu achten.

Reinigung von versiegelten Böden

In den meisten Wohnräumen wird der Parkettboden versiegelt. Die Versiegelung verhindert ein Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit. Bei einer starken Verschmutzung des Bodens kann dem Wischwasser ein Schuss Salmiakgeist zugefügt werden.

Hartnäckige Flecken können vorsichtig mit Spiritus oder Terpentin entfernt werden. Die betroffene Stelle mit wenig Flüssigkeit einreiben und kurz einwirken lassen. Anschließend kann die Stelle mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.

Einen schönen Glanz erhält das versiegelte Parkett übrigens, wenn es mit kaltem, schwarzem Tee anstelle von Wasser gewischt wird.

Reinigung von nicht versiegelten Böden

Geölte oder gewachste Parkettböden sind etwas pflegeintensiver als versiegelte Holzböden. Eine regelmäßige Nachbehandlung mit Pflegeölen ist hier unabdingbar. Zum Wischen des Bodens sollten keine Mikrofasertücher verwendet werden, da deren Struktur das Holz beschädigen kann.

Hartnäckige Flecken oder starke Verschmutzungen können nur mit speziellen Parkettreinigern entfernt werden.

Im Laufe der Jahre wird es sich nicht vermeiden lassen, dass Kratzer oder kleine Beschädigungen auf dem Parkett, egal ob versiegelt oder nicht, zu sehen sind. Hier zeigt sich der entscheidende Vorteil eines Echtholzbodens gegenüber einem Laminat: Das Parkett kann problemlos abgeschliffen und wieder versiegelt oder geölt werden und der Boden ist wie neu.

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Das passende Sofa finden – Diese Tipps erleichtern die Suche

Sieben Stunden. So viel Zeit verbringt jeder Deutsche laut DKV-Report täglich im Sitzen. Rund zwei Stunden entfallen davon auf das Sitzen vor dem Fernseher, sprich auf das Sitzen auf dem Sofa. Umso wichtiger, ein bequemes Sofa zu haben. Doch wie findet man das passende Sofa?

Um diese Frage zu beantworten, sollten Sie sich zunächst einige Fragen stellen:

  • Welcher Sofatyp passt zu mir?
  • Wie groß und hoch sollte das Sofa sein?
  • Welcher Bezug ist der richtige für mich?

Um zu klären, welcher Sofatyp zu Ihnen passt, sollten Sie sich überlegen, von wem und wie das Sofa die meiste Zeit genutzt wird. Trifft die Familie sich abends im Wohnzimmer auf der Couch um gemeinsam fernzusehen, zu lesen oder zu spielen? Dann ist ein gemütliches und pflegeleichtes Familiensofa für Sie die richtige Wahl. Haben Sie öfter Gäste, die bei Ihnen über Nacht bleiben aber kein separates Gästezimmer und benötigen daher ein ausziehbares Schlafsofa? Oder soll das Sofa eher als Dekoration eingesetzt werden?

Viele Sofamodelle sind höhen- und tiefenverstellbar

Wenn Sie sich über die Nutzung des Sofas im Klaren sind, ist der erste Schritt getan. Nun gilt es, über Größe und Höhe des Sofas nachzudenken. Als allererstes sollten Sie den Platz ausmessen, an dem das Sofa stehen soll. Nur so können Sie Fehlkäufe und böse Überraschungen vermeiden. Auch eine Skizze des Raumes kann hilfreich sein.

Als Richtmaße für eine angenehme Sitzhöhe und Sitztiefe gelten 40 beziehungsweise 55 Zentimeter. Je niedriger das Sofa ist, umso schwerer fällt das Aufstehen. Viele Sofas sind mittlerweile verstellbar, so dass sowohl ein aufrechtes Sitzen wie auch ein gemütliches Liegen möglich sind. Wichtig: Unbedingt Probesitzen und verschiedene Sitzpositionen ausprobieren!

Bezüge aus Kunstleder sind weniger atmungsaktiv

Bei der Polsterung müssen Sie sich zunächst zwischen einem Bezug aus Leder oder Stoff entscheiden. Neben dem persönlichen Geschmack sollten Sie auch auf den Pflegebedarf des Materials achten.

Während Stoffbezüge relativ unempfindlich sind, bedarf ein Bezug aus naturbelassenem Leder einem gewissen Pflegeaufwand. Flüssigkeiten, Cremes und Schweiß können hier schnell dauerhafte Flecken hinterlassen. Ein gefärbtes Leder oder ein Kunstleder ist wiederum pflegeleichter, aber weniger atmungsaktiv als ein Bezug aus naturbelassenem Leder oder Stoff. Bei einem Stoffbezug sollten Sie zudem auf die Dichte des Gewebes achten. Je dichter der Stoff gewebt ist, umso unempfindlicher ist der Bezug.

Eine Menge Fragen, die es zu klären gilt. Doch wer sich vor dem Kauf ausreichend Zeit nimmt und sich über seine Bedürfnisse im Klaren ist, wird sicher das passende Modell finden.

Parkett sorgt in Küche und Bad für den Wohlfühlfaktor

In Wohn- und Schlafräumen ist Parkett seit jeher einer der beliebtesten Bodenbeläge, im Badezimmer oder in der Küche sind jedoch meist Fliesen auf dem Boden zu sehen. Denn in vielen Köpfen ist fest verankert, dass Holz und Wasser sich nicht vertragen. Doch dem ist bei Weitem nicht so.

Wer sich für einen Holzboden in der Küche oder im Badezimmer entscheidet, muss lediglich auf zwei Dinge achten: eine sachgemäße Verlegung der Dielen und die Auswahl des Holzes.

Für Bad und Küche eine harte Holzart wählen

Denn nicht jede Holzart ist für den Einsatz in feuchten Räumen geeignet, viele Hölzer quellen bei Nässeeinwirkung auf. Generell sollte also eine harte Holzart gewählt werden, die strapazierfähig ist und einer intensiven Nutzung standhält.

Folgende Hölzer eignen sich gut für den Einsatz in Bad und Küche:

  • Eiche,
  • Kirsche,
  • kanadischer Ahorn,
  • Douglasie,
  • Erle,
  • Esche,
  • Walnuss und
  • Ulme.

Da gerade in der Küche der Boden stark beansprucht wird, sollte hier ein möglichst dickes Parkett zum Einsatz kommen. So können Macken, die zum Beispiel durch herunterfallende Gegenstände entstehen, einfach abgeschliffen und der Boden neu versiegelt oder geölt werden.

Parkett besser vom Fachmann verlegen lassen

Auch wenn ein versiegelter Holzboden etwas leichter zu pflegen ist, ist ein geölter Parkettboden sowohl in der Küche wie auch im Badezimmer zu empfehlen. Bei kleinen Beschädigen oder Flecken kann die betroffene Stelle schnell ausgebessert werden, ohne dass der komplette Boden abgeschliffen werden muss.

Dank unkomplizierter Klick-Systeme kann heutzutage jeder einen Parkettboden verlegen, doch gerade im Badzimmer sollten die Verlegearbeiten besser von einem qualifizierten Fachmann durchgeführt werden, da der Boden absolut wasserdicht sein muss.

Ist die passende Holzart und ein qualifizierter Verleger gefunden, steht einem Parkettboden in Bad oder Küche nichts mehr im Wege. Das Parkett sorgt nicht nur für ein angenehmes Fuß- und Raumklima, sondern verleiht den Räumen Gemütlichkeit und sorgt für eine angenehme Atmosphäre.

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Filz in Sondermaßen für Möbel und Dekorationsartikel

Filz ist ein hervorragendes Material, um empfindliche Bodenbeläge vor Gebrauchsspuren und unansehnlichen Kratzern zu schützen. Unter Stühlen, Tischen, Sofas und Regalen angebracht, bietet ein Filzgleiter nicht nur einen zuverlässigen Bodenschutz, sondern ermöglicht ein einfaches und geräuschloses Verschieben von Möbelstücken.

Auch unter Dekorationsgegenstände wie Bilderrahmen, Vasen oder Schalen kann ein Filzgleiter gute Dienste leisten, denn auch unsere Dekorationsstücke können auf den empfindlichen Oberflächen von Tischen, Regalen oder Kommoden hässliche Kratzer hinterlassen.

Filzband zum Zuschneiden

So groß die Auswahl an Filzgleitern zum Nageln, Klemmen, Schrauben oder Kleben auch ist, manchmal ist einfach nicht das passende Modell zu finden. Eine mögliche Lösung sind hier Filzbänder. Die Filzbänder sind als Meterware erhältlich und können einfach auf die gewünschte Form und Größe zugeschnitten und unter das Möbel oder den Dekorationsgegenstand geklebt werden.

Falls auch ein Filzband nicht die richtige Lösung für Sie ist oder Sie sich nicht die Mühe machen möchten, den Filz (möglicherweise in großen Stückzahlen) umständlich zuzuschneiden, können wir Ihnen auf Wunsch auch Filze in speziellen Maßen stanzen.

Filz als Sonderanfertigung in verschiedenen Dicken

Ob oval, eckig oder rund – unsere Sonderanfertigungen erhalten Sie in verschiedenen Formen, Farben und Größen. Natürlich können Sie auch zwischen verschiedenen Filzdicken wählen, von 1 mm dünnen Soft-Filz über unseren 3 mm dicken Nadelfilz bis zum Premium-Wollfilz in 5 mm Dicke.

Filz in Sondermaßen

Filz eignet sich hervorragend als Untersetzer für Gläser und Teller.

Selbstverständlich können wir unsere Sonderanfertigungen auch ohne selbstklebende Fläche liefern, so kann der Filz zum Beispiel als individuell geformter Untersetzer für Gläser und Teller oder einfach als Dekorationsstück herhalten. Gerne können wir auch Ihren eigenen Filz verwende, wenn Sie spezielle Farbwünsche haben.

Sie sind an einer Sonderanfertigung interessiert? Dann kontaktieren Sie uns bitte telefonisch oder per Mail, damit wir Sie individuell beraten und über Preise informieren können.

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Elastische Bodenbeläge – Klassiker in neuem Gewand

Vinylboden, PVC, Designboden, Linoleum – die Begriffe dürften jedem geläufig sein. Doch was genau bezeichnen diese Begriffe und wo liegen die Unterschiede?

Genau genommen bezeichnen die Begriffe PVC, Vinyl- und Designboden ein und dasselbe – einen elastischen Bodenbelag aus Polyvinchlorid, kurz PVC. Doch um das Image des Bodenbelags war es lange Zeit nicht gut bestellt. Denn viele PVC-Beläge waren optisch nicht gerade ansprechend und wirkten eher billig. Außerdem enthielten die Bodenbeläge gesundheitsgefährdende Schadstoffe.

Designböden gibt es auch ohne PVC

Also alles nur eine Marketingmasche? Nicht ganz, denn tatsächlich wurde der gute, alte PVC-Belag stark verbessert und weiterentwickelt. Das Wichtigste: Gesetzliche Prüfkriterien gewährleisten, dass der Belag frei von Schadstoffen ist und die Gesundheit nicht gefährdet.

Dank moderner Verarbeitungstechniken kann ein PVC-Belag die unterschiedlichsten Optiken annehmen, von Fliesen- bis Holzdesign – der Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt.

Eine kleine Differenzierung muss allerdings beim Begriff des Designbodens vorgenommen werden. In den meisten Fällen handelt es sich auch hier um einen Bodenbelag aus PVC, doch gibt es auch Designböden, die aus PET oder PP gefertigt werden. Da diese optisch jedoch nicht voneinander zu unterscheiden sind, ist ein Blick in die Produktinformationen unabdingbar, wenn man einen elastischen Bodenbelag sucht, der komplett ohne PVC auskommt.

Glatte Oberflächen ermöglichen einfaches Reinigen

Etwas anders sieht es bei dem Begriff Linoleum aus, denn Linoleum unterscheidet sich tatsächlich von PVC. Zum einen ist da die Beschaffenheit des Linoleums, zum anderen wird der Belag aus natürlichen Rohstoffen gefertigt Hauptsächlich besteht Linoleum aus Leinöl, Naturharzen, Kork- oder Holzmehl und einer Trägerschicht aus Jutegewebe.

Welchen Begriff man auch verwenden mag, die Eigenschaften dieser elastischen Bodenbeläge sind nahezu identisch und machen das Material zum idealen Belag für Fußböden. Die Vorteile im Überblick:

  • große Auswahl an Farben und Designs
  • einfache Reinigung dank glatter Oberfläche
  • hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit
  • geräuschdämmend
  • recycelbar
  • widerstandsfähig.

Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem elastischen Bodenbelag haben, sollten Sie Ihre Stühle mit Möbelgleitern ausstatten. Diese schützen den Boden und ermöglichen ein leichtes Verschieben der Stühle. In unserem Shop finden Sie ein umfangreiches Sortiment Möbelgleiter, die mit einer PTFE Gleitschicht ausgestattet sind und ideal für die Nutzung auf elastischen Bodenbelägen geeignet sind.

Parkett oder Laminat – was ist das Richtige für mich?

Eine Renovierung oder ein Umzug steht an und schon stellt sich die Frage: Parkett oder Laminat verlegen?

Die Antwort hängt letztlich nicht nur vom Geschmack, sondern auch vom Geldbeutel ab. Ein echter Parkettboden schlägt preislich deutlich höher zu Buche als ein Laminat. Und nicht nur die Anschaffungskosten sind für Parkett höher, ein Echtholzboden Bedarf regelmäßiger Pflege, was natürlich mit Kosten verbunden ist.

Auch wenn sich Parkett und Laminat optisch und in vielen Fällen auch haptisch kaum voneinander unterscheiden, so gibt es doch deutliche Unterschiede in Aufbau und Zusammensetzung.

Parkett kann abgeschliffen werden

Ein Parkett ist ein reines Holzprodukt, die Oberfläche, auch Laufschicht genannt, besteht aus Vollholz, die darunter liegenden Schichten sind je nach Modell aus Sperrholz oder Holzwerkstoffen gefertigt. Ein Laminat dagegen ist streng genommen ein künstliches Produkt. In der Regel besteht die Oberfläche aus Melaminharz, darunter befindet sich ein Dekorpapier. Eine hochverdichtete Faserplatte (HDF-Platte) bildet den Abschluß.

Parkett oder Laminat

Mit Retuschierstiften können kleine Kratzer im Laminat kaschiert werden.

Die unterschiedliche Beschaffenheit der Bodenbeläge macht sich vor allem bei Kratzern und Schäden bemerkbar. Die Echtholzoberfläche eines Parketts kann problemlos abgeschliffen werden, Schäden und Kratzer im Laminat lassen sich hingegen nur begrenzt ausbessern. Zwar werden spezielle Reparaturstifte zum Beseitigen kleinerer Macken angeboten, die Schäden bleiben aber meist sichtbar.

Sowohl Parkett wie auch Laminat können in Räumen verlegt werden, die mit einer Fußbodenheizung ausgestattet sind. Da Laminat eine schlechtere Wärmedämmung als Parkett hat, kann sich die Wärme besser im Raum verteilen. Bei sehr trockener Luft kann sich der Laminatboden jedoch elektrostatisch aufladen, da kann es schon mal passieren, dass man eine gewischt bekommt.

Hier die Vor- und Nachteile von Parkett und Laminat in der Übersicht:

Vorteile Parkett: Nachteile Parkett:
·         hoher Holzgehalt ·         teuer
·         lange Lebensdauer ·         pflegeintensiv
·         Renovierung möglich
Vorteile Laminat: Nachteile Laminat:
·         kostengünstig ·         Renovierung nicht möglich
·         pflegeleicht ·         elektrostatische Aufladung
·         strapazierfähig

Die Übersicht zeigt, einen klaren „Gewinner“ gibt es hier nicht. So bleibt die Entscheidung zwischen Parkett und Laminat letztlich eine ganz persönliche.

Egal ob Parkett oder Laminat, eine kleine aber effektive Maßnahme zum Schutz des Bodens lässt sich immer ergreifen: Filzgleiter. Wenn Sie Ihre Stuhl- und Tischbeine mit Filzgleitern ausstatten, lassen sich unansehnliche Kratzer und Abnutzungsspuren verhindern und Sie haben lange Freude an Ihrem Bodenbelag!

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