Terrassenboden richtig reinigen und pflegen

Die Gestaltungsmöglichkeiten einer Terrasse sind vielfältig, mit welchem Bodenbelag man den Außenraum gestaltet, ist letztlich eine Frage des Geschmacks. Doch wofür man sich auch entscheidet – der Bodenbelag sollte regelmäßig gepflegt werden, damit er nicht nur schön aussieht, sondern auch möglichst lange Freude bereitet.

Ein altbewährter Klassiker sind Fliesen und Natursteine. Sie sind in allen erdenklichen Formen, Farben und Größen erhältlich, äußerst witterungsbeständig und pflegeleicht. Gelegentliches Wischen oder Fegen ist völlig ausreichend, um schnell Schmutz und Dreck zu beseitigen. Hin und wieder, mindestens aber ein mal pro Jahr, sollten die Fliesen gründlich gereinigt werden.

Vorsicht bei chemischen Reinigungsmitteln

Die wohl einfachste und bequemste Methode die Fliesen und Steine zu reinigen, ist der Einsatz eines Hochdruckreinigers. Mit ihm lassen sich selbst hartnäckige Verschmutzungen mühelos entfernen. Wer sich nicht gleich ein solches Gerät anschaffen möchte, kann sich gegen eine geringe Gebühr auch einfach ein Gerät im Baumarkt ausleihen. Der Hochdruckreiniger sollte allerdings mit Vorsicht angewandt werden, der harte Wassserstrahl kann empfindliche Oberflächen wie Sandstein, Kalkstein oder Waschbeton angreifen.

Die etwas arbeitsintensivere Variante ist der Griff zum guten alten Schrubber. Um sich die Arbeit zu erleichtern, sollte man am besten nicht gleich die komplette Terrasse in Angriff nehmen, sondern Stück für Stück vorgehen. Die Fläche mit heißem Wasser übergießen und ein wenig einweichen lassen, so lässt sich der Schmutz deutlich leichter entfernen. Für hartnäckige Flecken sollte ein spezielles Reinigungsmittel genutzt werden.

Chemische Reinigungsmittel sind in nahezu jedem Baumarkt erhältlich, aber häufig schädlich für die Umwelt und sollten nur vorsichtig angewendet werden. Wer direkt neben der Terrasse Pflanzen oder Grünflächen hat, sollte das Reinigungsmittel verdünnen, damit die Pflanzen keinen Schaden nehmen. Günstiger und umweltfreundlicher als chemische Reiniger sind einige Hausmittel wie Essig, Schmierseife oder Soda. Jedoch ist deren Anwendung auch mit einer erheblichen Mehrarbeit verbunden. Schmierseife kann bedenkenlos auf allen Fliesen- und Steinarten verwendet werden, bei Essig und Soda ist wiederum Vorsicht geboten. Denn der Essig kann auf kalkhaltigen Steinen Flecken hinterlassen, eine Sodalösung kann empfindliche Natursteine angreifen.

Weiche Hölzer nicht mit dem Hochdruckreiniger säubern

Eine schöne und praktische Alternative zu Terrassenbelägen aus Naturstein oder Fliesen bieten Holzböden. Dielen oder Fliesen aus Holz lassen sich einfach verlegen und können sogar auf einem bestehendem Stein- oder Fliesenboden angebracht werden, ohne dass dieser zuvor aufwendig entfernt werden muss. Je härter das Holz ist, umso länger auch die Haltbarkeit.

Im Gegensatz zu einem Fliesenboden benötigt ein Holzboden im Terrassenbereich deutlich mehr Pflege, da es schnell verwittern oder Pilz- sowie Insektenbefall vorkommen kann. Eine regelmäßige Reinigung ist daher unabdingbar. Während der „normale“ Schmutz einfach mit einem Besen entfernt werden kann, sollten hartnäckige Verschmutzungen und Ablagerungen mit einer Bürste und klarem Wasser entfernt werden.

Auf keinen Fall sollten weiche Hölzer mit einem Hochdruckreiniger gesäubert werden. Die Holzfasern richten sich bei der Reinigung auf, dadurch kann Feuchtigkeit in das Material eindringen und Schmutz und Algen können sich auf der Oberfläche festsetzen.

Je nach Holzart und Qualität empfiehlt es sich, den Boden regelmäßig zu ölen, um ihn so vor einer Vergrauung zu schützen und witterungsbeständig zu machen. Vor dem Ölen sollte der Terrassenboden gründlich gereinigt werden und auch wieder getrocknet sein. Das Öl wird dann in einer dünnen Schicht aufgetragen. Ist das Öl nach ein paar Minuten eingezogen, können überschüssige Reste mit einem fusselfreien Lappen entfernt werden. Nach dem Auftragen sollte das Öl ohne Auflasten für etwa 24 Stunden trocknen. Werden die Dielen vor der Behandlung grob abgeschliffen, kann das Öl besser einziehen und intensiviert die Farbtiefe des Holzes.

Möbelgleiter aus Kunststoff für Gartenstühle

TerrrassenbodenWem die Pflege eine Bodenbelags aus Naturholz zu aufwendig ist, kann auf einen Belag aus Kunststoff zurückgreifen. Dieser ist deutlich pflegeleichter, langlebiger und optisch und haptisch kaum von einem dunklen Echtholz zu unterscheiden. Zum Reinigen reicht das Bürsten mit einem Schrubber und etwas leichter Seifenlauge aus, ein Schutzanstrich mit Öl oder Lasur ist nicht erforderlich.

Egal ob Fliesen, Holz oder Kunststoff – an einem Terrassenboden möchte man möglichst lange Freude haben. Doch gerade draußen wird ein Boden stark beansprucht, nicht nur Wetter, Witterung und schwankende Temperaturen machen dem Boden zu schaffen, auch Gartenmöbel stellen eine starke Beanspruchung dar. Daher empfiehlt es sich, auch im Außenbereich Möbelgleiter für Stühle und Tische zu nutzen. Anders als im Innenbereich sollten hier aber keine Möbelgleiter aus Filz verwendet werden. Gartenmöbel sind robust, die meiste Zeit des Frühlings und Sommers bleiben sie auf der Terrasse – auch bei Regen. Als saugfähiges Material kann Filz Wasser aufnehmen, was bei Regen äußerst nachteilig ist und zu einem schnellen Verschleiß der Gleiter führen würde.

Stattdessen empfiehlt es sich im Außenbereich Möbelgleiter mit einer Kunststoffoberfläche oder einem PTFE-Belag zu wählen. Diese sind sehr robust und schützen nicht nur Terrassenboden – und möbel, sondern dämmen zudem die unangenehmen Geräusche, die über den Boden gezogene Möbel verursachen.





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