Verband der Deutschen Parkettindustrie feiert 65. Geburtstag

Seit nunmehr 65 Jahren setzt sich der Verband der Deutschen Parkettindustrie (VdP) für die Sicherung und Verbesserung der Produktqualität des Naturproduktes Parkett ein. Mit 18 Mitgliedern repräsentiert der Verband rund 90 Prozent der deutschen Parkettproduktion. Neben der üblichen Verbandsarbeit bietet der VdP auf seiner Website Verbrauchern die Möglichkeit, sich über Material, Reinigung, Pflege und Verlegung ausführlich zu informieren.

Parkett Treffen vdpAnlässlich des 65. Jubiläums haben sich Mitglieder des Verbandes, der Industrie und Wirtschaft auf der Zugspitze getroffen, um ihre Erfahrungen auszutauschen und sich über Neuheiten zu informieren. Auch wir waren natürlich dabei!

Für uns ist es besonders wichtig, in direkten Kontakt mit Herstellern und Experten zu treten, Wissenswertes aus erster Hand zu erfahren und Erfahrungen persönlich auszutauschen. Nur so können wir unsere Kunden individuell und optimal beraten und die passende Lösung für die unterschiedlichsten Parkettböden finden. Denn so schön ein Boden aus Parkett auch ist – leider ist er meist auch recht empfindlich. Kratzer, Schrammen und Abnutzungsspuren zeigen sich oft schneller, als einem lieb ist. Hier hilft nur ein passender Schutz: Möbelgleiter für Tische, Stühle, Schränke und Regale.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns!

Das optimale Material für Möbelgleiter, die auf Parkett genutzt werden, ist Filz. Filz ist nicht nur druckelastisch und unempfindlich, es dämpft zudem auch Schwingungen und absorbiert Schall. Er verhindert ein ungewolltes Verrutschen der Möbel, ist aber gleichzeitig nicht stumpf, so dass Einrichtungsgegenstände weiterhin problem- und geräuschlos bewegt werden können.

Filzgleiter gibt es für nahezu alle Stuhlmodelle – egal Holzstuhl, Stahlrohrstuhl, Freischwinger oder Designermodell. Für einen maximalen Schutz des Parkettbodens ist richtige Auswahl des Möbelgleiters enorm wichtig, daher ist ein regelmäßiger Austausch mit Herstellern und Experten für uns selbstverständlich.

Aber auch die Erfahrungen unserer Kunden sind für uns von großer Bedeutung. Je mehr Informationen wir bekommen, umso besser können wir Sie beraten und individuelle Lösungen finden. Wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen möchten, schicken Sie uns eine Mail! Wir freuen uns über Ihr Feedback!

Quick Click System richtig montieren und austauschen

Sie haben sich also für das Quick Click System der Firma Wagner entschieden? Herzlichen Glückwunsch, denn damit haben Sie ein tolles, flexibles und hoch qualitatives Möbelgleiter-System erworben, von dem Sie lange etwas haben werden und das Ihnen zukünftig Geld, Arbeit und Nerven ersparen wird.
Um auch wirklich optimal alle Vorteile dieses Systems nutzen zu können, gilt es bei der Erstmontage der Stuhlgleiter besonders gründlich vorzugehen.

1. Verklebung der Gleiter

Sollten Sie sich für eine Ausführung des Systems entschieden haben, dass sich für die Verwendung bei Möbelstücken mit Metallflächen wie z.B. Edelstahl, Chrom oder Aluminium eignet und das Basisteil somit verklebt werden soll, empfiehlt sich hierbei die Verwendung eines Industrieklebers.
Vor der Verklebung sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die entsprechenden Flächen trocken und fettfrei sind und sich auf diesen keine Staubpartikel oder Überreste möglicher vorheriger Gleiter befinden. Es empfiehlt sich eine vorherige Reinigung mit Aceton.

Quick ClickUm den Haft des Klebers zu verstärken, kann das Basisteil kurz (1-2 Sekunden) mit einem Feuerzeug geflämmt werden. Dies dient der Aufhebung der Oberflächenspannung des Kunststoffes und sollte unmittelbar vor der Verklebung geschehen. Tragen Sie ausreichend Kleber punkt- oder strichweise auf die entsprechende Fläche auf und bringen dann das Basis-Teil mit leichtem Druck auf die Fläche auf. Die Klebestelle sollte anschliessend in Ruhe trocknen können und für ein optimales Ergebnis mindestens 12 Stunden nicht bewegt werden.

Bei der Verklebung auf anderen Untergründen ist ebenso vorzugehen. Allerdings kann hier nach Belieben auch ein anderes Klebemittel verwendet werden und die Oberflächenspannung muss nicht aufgehoben werde.

2. Verschrauben der Gleiter

Falls die Möbelgleiter mit dem Möbelstück verschraubt werden sollen, benötigen Sie zunächst folgende Hilfsmittel bzw. folgendes Werkzeug:

– einen Stift (z.B. Bleistift) zum Anzeichnen
– einen Dorn bzw.1er/2er Bohrer zum Vorkörnen
– einen Kreuzschraubendreher mittlerer Größe

Bitte beachten Sie, dass Akkuschrauber hier nur bedingt zur Montage geeignet sind, da diese zu viel Druck auf die relativ kleinen Schrauben ausüben. Falls Sie dennoch gerne einen Akkuschrauber verwenden möchten, sollten Sie ein Modell mit regulierbarer Drehmomenteinstellung verwenden und den Akkuschrauber so einstellen, dass die Schraubköpfe nicht beschädigt werden können.

Messen Sie zuerst den Durchmesser ihres Stuhlbeines aus (z.B. mit einer Schieblehre) und zeichnen dann mit dem Stift den Mittelpunkt an, hier stellt Ihnen die Firma Afuna online eine Montageschablone zum Ausdrucken zur Verfügung. An diesem wird später die Schraube positioniert. Körnen Sie dann den ermittelten Punkt mit dem dünnen Bohrer bzw. dem Dorn leicht an. Schrauben Sie anschließend das Basisteil mittels der Schraube vorsichtig in das Stuhlbein.
Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Schraube gerade in die Verkörnung eindrehen, damit die Schraube nicht schräg im Basisteil liegt. Verwenden Sie für die letzten Umdrehungen den Kreuzschraubendreher, um ein Durchdrehen der Schraube zu vermeiden.
Nun müssen Sie nur noch den gewählten Einsatz, am besten mit dem Daumen, in das Basisteil einklicken. Fertig!

3. Austausch des Einsatzes

Für den Austausch Ihres Quick Click Einsatzes benötigen sie lediglich einen kleinen Schraubendreher, idealerweise einen Elektroschraubendreher (Schlitz). Diesen können Sie einfach in die offene Stelle am Rande des Basisteils (das Basisteil weist hier eine Nase auf) drücken und der Einsatz fällt von selbst heraus. Fertig!

4. Unser Tipp

Und noch ein kleiner Hinweis zum Schluss: Um möglichst lange etwas von Ihrem System zu haben und den optimalen Nutzen hieraus zu schöpfen, sollten Sie ihre Stuhlgleiter regelmäßig kontrollieren. Insbesondere bei Filzgleitern können sich im Laufe der Zeit kleine Steinchen oder ähnliches festsetzen, wodurch es zu Kratzern im Boden kommen kann. Abgenutzte Einsätze sollten Sie rechtzeitig austauschen.

Möbelgleiter für Bacher Stühle

Den Couchtisch zum Esstisch verwandeln oder ein kleines Sideboard zum großzügigen Raumteiler umfunktionieren? Seit über 40 Jahren beschäftigt sich das Möbelunternehmen dieCollection mit hochwertigen Verwandlungsmöbeln dieser Art und hat sich seither zu einer der Top-Adressen entwickelt. Funktionalität und innovatives Design stehen im Vordergrund der Möbelfirma, die ihren Fokus auf Wohnen, Arbeiten und Schlafen im Apartment gesetzt hat.

Neben Korpusmöbeln und Sofagruppen bietet dieCollection eine große Auswahl an Tischen, Stühlen und TV-Elementen, die ausschließlich von der in Baden-Württemberg beheimateten Firma Bacher gefertigt werden. Wie alle Möbel zeichnen sich auch die Stühle der Firma Bacher durch gerade Linien und schlichte Eleganz aus und verleihen jedem Raum einen individuellen Look.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Modell Jimmy. Der klassische Freischwinger ist sowohl mit einem Untergestell aus Rundstahl wie auch als Flachstahl-Variante erhältlich. Das hochwertige Sitzschale wird aus Saleen-Geflecht gefertigt, kann in acht verschiedenen Farben und mit oder ohne Armlehne erworben werden.

Möbelgleiter für Stuhlmodell Jimmy

Freischwinger Stühle wie das Modell Jimmy haben aufgrund ihrer Form viel Bodenkontakt. Da Stühle häufig bewegt und tagtäglich belastet werden, können sich früher oder später trotz sorgsamer Pflege Abnutzungs- und Gebrauchsspuren an Stuhl und Boden zeigen. Ein Möbelgleiter kann hier schnell und einfach Abhilfe schaffen, er ist schnell montiert und trägt entscheidend zu einer längeren Haltbarkeit des Mobiliars bei.

Klemmgleiter für BacherSelbstklebende Möbelgleiter sind fast überall kostengünstig zu erwerben, für einen freischwingenden Stuhl ist diese Variante aber nur bedingt geeignet. Eine optimale Lösung für einen Stuhl wie Jimmy stellt ein Klemmgleiter dar. Dieser Klemmgleiter sind in unterschiedlichen Größen und Farben erhältlich und passen sich unauffällig dem Stuhldesign an. Sehr zu empfehlen ist für das Stuhlmodell aus Rundrohr der Klemmgleiter Bruno der Firma Afuna, dieser Gleiter ist nicht nur in der üblichen Klemmvariante erhältlich, sondern kann auch mit einem zusätzlichen Zapfen erworben werden. Zwar muss für den Zapfen eine kleine Lochbohrung am Stuhlbein vorhanden sein, dies ist herstellerbedignt bei einigen Stühlen der Fall, jedoch wird so ein optimaler Halt des Gleiters und eine bessere Stabilität des Stuhles gewährleistet.

Das Stuhlmodell aus Flachstahl ist etwas komplizierter mit einem passenden Möbelgleiter auszustatten als die Variante aus Rundrohr. Im Flachstahl ist zwar eine Lochbohrung vorhanden, diese ist mit nur 4mm aber sehr klein. Zu klein für die gängigen Kantrohrgleiter mit Zapfen. Eine Möglichkeit diesen Stuhl trotzdem mit einem Gleiter auszustatten ist Kantrohrgleiter Kaspar-20-Z5. Da der Zapfen rund 5 mm dick ist, ist er geringfügig zu groß für die Lochbohrung, mit einem kleinen Bohrer kann die vorhandene Lochbohrung aber problemlos erweitert werden, so dass der Gleiter passt.

Zudem bietet AFUNA-Filzgleiter Systeme Klemmgleiter Bruno mit unterschiedlichen Beschichtungen an. Für einen harten Bodenbelag wie Fliesen oder Marmor eignet sich hervorragend eine Beschichtung aus PTFE, auf Holzböden sollte jedoch ein Gleiter mit einer Filzbschichtung zum Einsatz kommen. Bei vielen dieser Modelle ist die Filzbeschichtung austauschbar, ist die Gleitfläche abgenutzt, muss also nicht gleich der komplette Gleiter ersetzt werden, sondern lediglich die Beschichtung.

Möbelgleiter für den Terrassenboden

In Frühling und Sommer wird die Terrasse oder auch der Balkon zu einem zentralen Lebens- und Wohnraum. Ein leckeres Frühstück in den ersten Sonnenstrahlen, ein gemütlicher Grillabend mit Familie und Freunden – jeder, der die Möglichkeit hat, verbringt so viel Zeit wie möglich im Freien. Doch gerade bei der Gestaltung einer Terrasse gilt es einiges zu beachten. Denn die Terrasse soll nicht nur einfach schön sein und sich optisch gut an Haus und Garten anpassen, sondern auch möglichst pflegeleicht, robust und langlebig sein.
Die Gestaltungsmöglichkeiten einer Terrasse sind vielfältig, mit welchem Bodenbelag man den Außenraum gestaltet, ist letztlich eine Frage des Geschmacks. Ein altbewährter Klassiker sind hier Fliesen. Sie sind in allen erdenklichen Formen, Farben und Größen erhältlich, äußerst witterungsbeständig und pflegeleicht. Gelegentliches Wischen oder Fegen ist völlig ausreichend, um schnell Schmutz und Dreck zu beseitigen.

Stopfen TerrasseDa die Temperaturen hierzulande zwischen den Jahreszeiten stark schwanken, sollte beim Kauf unbedingt darauf geachtet werden, dass die Fliesen frostsicher sind. Eine frostsichere Fliese kann Temperaturschwankungen von minus 15 bis plus 15 Grad Celsius problemlos überstehen. Trotz fachgerechter Verlegung kann es im Winter passieren, dass Wasser unter die Fliesen dringt und gefriert. Ist die Fliese dann nicht frostsicher, kann der Belag schnell platzen oder reißen. Zudem sollten die Fliesen eher rau sein, da sie bei Nässe ansonsten rutschig werden können. Auch die Farbwahl sollte beim Kauf der Fliesen bedacht werden. Dunkle Fliesen können sich stark aufheizen – was bei den ersten Sonnenstrahlen noch sehr angenehm unter den Füßen ist, kann im Hochsommer bei hohen Temperaturen schnell ins Gegenteil umschlagen und ein Barfusslaufen unangenehm machen.

Eine schöne und praktische Alternative zu Terrassenbelägen aus Naturstein oder Fliesen bieten Holzböden. Dielen oder Fliesen aus Holz lassen sich einfach verlegen und können sogar auf einem bestehendem Stein- oder Fliesenboden angebracht werden, ohne dass dieser zuvor aufwendig entfernt werden muss.
Damit ein Holzboden im Außenbereich möglichst lange optisch schön und stabil bleibt, sollte eine möglichst harte Holzart wie etwa Esche oder Eiche gewählt werden. Denn je härter das Holz, umso länger die Haltbarkeit. Eine etwas preiswertere Alternative zu europäischen Harthölzern stellen Weichhölzer wie etwa Kiefer oder Douglasie dar. Dank einer Thermobehandlung oder einer dauerhaften Imprägnierung können auch sie langfristig widerstandsfähig gemacht werden. Auch tropische Hölzer erhalten immer öfter Einzug auf heimischen Terrassen und Balkonen, besonderer Beliebtheit erfreut sich hier das aus Südostasien stammende Hartholz Bangkirai. Beim Kauf eines Tropenholzes sollte man allerdings einige Vorsicht walten lassen. Zum einen ist es wichtig, auf das sogenannte FSC-Siegel achten, welches eine nachhaltige Forstwirtschaft garantiert. Zum anderen werden häufig Hölzer unter dem Namen Bangkirai verkauft, die zwar ähnlich aussehen, aber von minderwertiger Qualität sind.

Stopfen TerrasseIm Gegensatz zu einem Fliesenboden benötigt ein Holzboden im Terrassenbereich deutlich mehr Pflege, da es schnell verwittern oder zu Pilz- sowie Insektenbefall kann. Eine regelmäßige Reinigung ist daher dringend nötig. Auf keinen Fall sollten weiche Hölzer mit einem Hochdruckreiniger gesäubert werden. Je nach Holzart und Qualität empfiehlt es sich zudem den Boden regelmäßig zu ölen, um ihn so vor einer Vergrauung zu schützen.
Wem die Pflege eine Bodenbelags aus Naturholz zu aufwendig ist, kann auf einen Belag aus Kunststoff zurückgreifen. Dieser ist deutlich pflegeleichter, langlebiger und optisch und haptisch kaum von einem dunklen Echtholz zu unterscheiden.

Egal ob Fliesen, Holz oder Kunststoff – an einem Terrassen- oder Balkonboden möchte man möglichst lange Freude haben. Doch gerade draußen wird ein Boden stark beansprucht, nicht nur Wetter, Witterung und schwankende Temperaturen machen dem Boden zu schaffen, auch Gartenmöbel stellen eine starke Beanspruchung dar. Anders als im Innenbereich sollten hier aber keine Möbelgleiter aus Filz verwendet werden. Gartenmöbel sind robust, die meiste Zeit des Frühlings und Sommers bleiben sie auf der Terrasse – auch bei Regen. Als saugfähiges Material kann Filz Wasser aufnehmen, was bei Regen äußerst nachteilig ist und zu einem schnellen Verschleiß der Gleiter führen würde. Stattdessen empfiehlt es sich im Außenbereich Möbelgleiter mit einer Kunststoffoberfläche oder einem PTFE-Belag zu wählen. Diese sind sehr robust und schützen nicht nur Terrassenboden – und möbel, sondern dämmen zudem die unangenehmen Geräusche, die über den Boden gezogene Möbel verursachen.

Aus alt mach neu – Parkettboden wiederaufbereiten

Eine schöne Altbau-Wohnung mit hohen Decken, am besten noch mit etwas Stuck und einem tollen, alten und gepflegten Holzboden – davon träumen heutzutage viele Wohnungssuchende. Doch vor allem an einem schönen, gut erhaltenen Holzboden mangelt es leider viel zu oft und es müssen zähneknirschend Kompromisse eingegangen werden. Während frühere Generationen diesbezüglich schon mit Weitblick investierten und ihre Wohnhäuser mit hochwertigen Parkettböden ausstatteten, wurde in vielen Fällen jedoch leider die weitere Pflege und Reparatur des Parketts im Laufe der Jahre zu sehr vernachlässigt. Nicht allzu selten wurden daher auf den ersten Blick stark beschädigt anmutende Holzböden voreilig entfernt und durch andere Bodenbeläge ersetzt oder es wurde einfach ein anderen Bodenbelag darüber verlegt.

Dabei ist Parkett der einzige Bodenbelag, der auch eine mehrmalige Wiederaufbereitung ermöglicht und sich selbst nach vielen Jahren des Gebrauchs wieder in einen neuwertigen Zustand versetzen lässt. Dank seiner Echtholz -Oberfläche handelt es sich um einen sehr widerstandsfähigen und beständigen Bodenbelag. Selbst bei stark abgenutzten und beschädigten Böden mit zahlreichen Macken und Kratzern ist zumeist eine Wiederaufbereitung möglich.

Wiederaufbereitungsmethoden je nach Art des Parketts

Die Art und Weise der Wiederaufbereitung richtet sich dabei vornehmlich nach der Art der Versiegelung. Während es sich bei Parkettböden mit einer lackierten Oberfläche empfiehlt, die Oberfläche abzuschleifen und anschliessend eine neue Versiegelung auf dem gesamten Boden aufzutragen, kann es bei geöltem Parkett ausreichen, nur Teile des Bodens abzuschleifen und diese anschließend nachzuölen.
Die traditionelle Wiederaufbereitung erfolgt grundsätzlich in drei Schritten: Zunächst muss die Oberfläche gründlich gereinigt werden. Im zweiten Schritt wird dann mit Hilfe von Parkettband- und Winkelschleifgeräten die mit Öl, Wachs oder Lack behandelte Oberfläche abgeschliffen. Im Durchschnitt werden für ein ebenmässiges Ergebnis drei bis vier Schleifgänge benötigt. Der Aufbereitung des Parkettbodens schließt sich dann im dritten Schritt die neue Versiegelung an. Jede Art der Versiegelung hat sowohl Vor-als auch Nachteile. Sie sollten daher die Beantwortung der Frage, ob Öl, Wachs oder Lack von ihren persönlichen Ansprüchen und der Art und Weise der Nutzung der entsprechenden Räume abhängig machen.

Mit dem weiteren Voranschreiten der Technik wurden mitunter auch neue Verfahren der Wiederaufbereitung entwickelt wie beispielsweise das smartfinish® Verfahren. Dieses ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Reparatur ohne Abschleifen des Bodens. Mittels spezieller Saug-und Rotationsmaschinen sowie einem speziellen Trockenreinigungsverfahren wird Ihr Parkettboden gründlich und tiefgehend gereinigt und abschließend mit einem speziellen, auf den individuellen Oberflächentyp abgestimmten Finish überzogen.

Kleine Reparaturen

Kleine Reparaturen lassen sich von einem erfahrenen und geduldigen Heimwerker durchaus auch eigenständig durchführen. Hierbei sollte ähnlich wie bei der professionellen Wiederaufbereitung vorgegangen werden. Wichtig ist auch hier zuallererst die sorgfältige Reinigung der betroffenen Stelle. Anschließend wird eine entsprechende Menge farblich passenden Wachs erwärmt und vorsichtig in den Kratzer eingefügt. Nachdem das Wachs sich verteilt hat und getrocknet ist, kann die ausgebesserte Stelle mit einem Klarlackstift wieder versiegelt werden.

Reparatur lohnt sich nicht nur optisch

Parkettboden schützen FilzuntersetzerSollten Sie sich unsicher über das Ausmaß des Schadens sein, sollten Sie auf keinen Fall zögern und umgehend einen Fachmann konsultieren. Denn nicht nur aus ästhetischen Gründen sollten tiefere Kratzer im Parkett möglichst umgehend repariert werden. Denn häufig wird hierdurch nicht nur die Oberfläche Ihres Bodens beschädigt, sondern es kommt teilweise auch zu Schäden an der Versiegelung. Ist die Versieglung beschädigt, kann Feuchtigkeit – etwa durch eine umgefallene Vase oder zu feuchtes Wischen – in das Holz eindringen, was dazu führt, dass dieses an der entsprechenden Stelle aufquillt und der Schaden hierdurch größer wird.

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss

Zur Vorbeugung von Schäden am Parkettboden ist es ratsam die einzelnen Möbelstücken mit Möbelgleitern mit Filzfläche auszustatten. Dies ermöglicht nicht nur ein kinderleichtes und geräuscharmes Verschieben, sondern trägt auch in hohem Maße zur Schonung Ihres Bodens bei.