Laminat oder Vinyl – was ist das Richtige für mich?

Ein Bodenbelag aus Parkett ist in der Regel sehr teuer, Laminat oder Vinyl sind hier deutlich preisgünstigere Alternativen. Zudem sind sie optisch kaum von der Variante aus Echtholz zu unterscheiden. Doch was ist besser, Laminat oder Vinyl?

Eine pauschale Antwort lässt sich hier nicht geben. Denn wie so oft hängt die Entscheidung für den einen oder anderen Bodenbelag von Ihren persönlichen Anforderungen ab. Um also eine Entscheidung treffen zu können, ist es wichtig, die unterschiedlichen Eigenschaften der Bodenbeläge zu kennen.

Dekorschichten ermöglichen vielfältige Optik

Beide Bodenbeläge sind kein reines Naturprodukt, sondern weisen einen Kunststoff-Anteil auf. Der Hauptbestandteil eines Laminatbodens ist jedoch Holz. Auf einer Trägerplatte aus Holz befindet sich eine bedruckte Dekorschicht, die für die vielen unterschiedlichen Optiken verantwortlich ist. Über dieser Schicht befindet sich eine Deckschicht, die mit Melamin getränkt ist.

Ein Vinylboden, auch als PVC bekannt, besteht hauptsächlich aus einem thermoplastischen Kunststoff. Auch hier kommt eine bedruckte Dekorschicht zum Einsatz, die durch eine Trägerschicht aus Vinyl geschützt wird.

Vinyl ist leiser als Laminat

Sowohl Laminat als auch Vinyl sind sehr robust und langlebig. Vorsicht geboten ist allerdings bei schweren Gegenständen. Da ein Vinylboden sehr weich ist, können schwere Möbelstücke den Boden leichter beschädigen oder Druckstellen hinterlassen. In punkto Pflege stehen sich beide Beläge in nichts nach, sie sind äußerst hygienisch und schmutzabweisend und somit besonders pflegeleicht.

Wer Wert auf eine geringe Geräuschentwicklung legt, sollte besser zu einem Vinylboden greifen. Denn Vinyl überträgt den Schall von Schritten und Gegenständen, die über den Boden gezogen werden, weniger als Laminat. Ein weiterer Vorteil: Der Vinylboden bietet eine fußwarme Oberfläche.

Laminatboden ist besser zu entfernen

Ein Laminatboden hingegen ist deutlich unempfindlicher gegen Licht und Hitze und bleibt daher länger farbecht. Unter konstantem Einfluss von UV-Strahlen verändert Vinyl unter Umständen die Farbe.

Die Verlegung beider Böden ist recht einfach, dank des weit verbreiteten Klick-Systems können auch Heimwerker die Böden leicht verlegen. Ein deutlicher Minuspunkt: Weder Laminat noch Vinyl können wie ein Bodenbelag aus Echtholz mehrmals abgeschliffen und wiederaufbereitet werden. Allerdings lässt sich ein Laminatboden deutlich einfacher entfernen.

Bei Vinyl besser europäische Hersteller wählen

Lange waren Vinylböden verpönt, die zur Verarbeitung eingesetzten Weichmacher gefährdeten die Gesundheit. Mittlerweile finden die Weichmacher keinen Einsatz mehr in der EU. Achten Sie daher beim Kauf darauf, dass die Böden ihren Ursprung in der EU haben und Sie können das Vinyl bedenkenlos verlegen.

Viele Hersteller von Laminat und Vinylböden sind auf eine umweltfreundliche Produktion bedacht. Ein großer Nachteil von Vinyl ist jedoch die Entsorgung. Denn diese kann nur in Verbrennungsanlagen erfolgen, da bei der Verbrennung Giftstoffe freigesetzt werden.

Sie sehen, sowohl Laminat als auch Vinyl haben gewisse Vor- und Nachteile. Wer sich vor dem Kauf mit der Materie auseinandersetzt und sich Gedanken zur Nutzung macht, wird sicher den passenden Bodenbelag für sich finden!

Mit der Schieblehre die genauen Stuhlmaße ermitteln

Ob in mechanischer oder elektronischer Form – Eine Schieblehre (fachmännisch auch Messschieber  genannt) sollte heutzutage in jedem gut ausgestatteten Haushalt zu finden sein. Benötigt man ein einfach und schnell zu bedienendes, aber trotzdem präzises Längen-Messgerät, bietet eine Schieblehre die ideale Lösung. Mit ihrer Hilfe können Durchmesser bis hin zu einem Wert von 1mm bequem abgelesen werden. Voraussetzung für eine Messgenauigkeit ist jedoch die richtige Handhabung.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen daher anhand der Messung eines Stuhlrohres zur Ermittlung hierzu passender Stuhlgleiter, wie Sie Anlege- und Führungsfehler bei der Messung vermeiden und so zu einem genauen Messergebnis gelangen.

Schieblehre vor der Nutzung kontrollieren

Gerade bei der richtigen Auswahl passender Stuhlgleiter ist eine exakte vorherige Ermittlung der Maße entscheidend. Schon Abweichungen von 1 mm können dazu führen, dass ein Stuhlgleiter nicht mehr passt. Wird der Gleiter zu groß gewählt, fällt dieser heraus, wackelt oder liegt nicht plan auf. Wird der Stuhlgleiter zu klein gewählt, lässt er sich möglicherweise gar nicht montieren oder bricht nach kurzer Zeit aufgrund der zu hohen Spannung.

Achten Sie vor einem Einsatz des Werkzeuges immer darauf, dass dieses nicht gravierend beschädigt, verschlissen oder verschmutzt ist, da es auch hierdurch zu Messungenauigkeiten kommen kann.

I. Messung des Außenrohrdurchmessers

Rohrdurchmesser SchieblehreEiner der Messschenkel wird zunächst von außen an das Stuhlrohr angelegt. Achten Sie dabei darauf, die Schieblehre möglichst gerade zu halten. Das Stuhlrohr muss sich zwischen den beiden Messschenkeln befinden. Schieben Sie nun den anderen Messschenkel in Richtung des Stuhlrohres, so dass nun beide Messschenkel so nah wie möglich am Stuhlrohr anliegen. Nun können Sie bequem den Außenrohrdurchmesser ablesen.

Da die Skalierung bei den meisten Schieblehren recht klein abgebildet ist, können Sie einen Kugelschreiber oder Bleistift zu Hilfe nehmen, um so besser das Messergebnis ablesen zu können. Fertig!

II. Messung des Innenrohrdurchmessers

Rohrdurchmesser SchieblehreHierbei werden die Messschenkelpaare an die Innenwände des Stuhlrohres (des Hohlraumes) von innen angelegt. Dabei ist besonders zu beachten, dass zuvor auch wirklich alle Reste eventuell vorher angebrachter Stuhlgleiter, Stopfen oder Ähnlichem entfernt wurden und das Stuhlrohr in keiner Weise verschmutzt ist. Ziehen Sie die Messschenkel soweit auseinander wie möglich. Die Schieblehre zeigt Ihnen nun das Messergebnis an. Zur Sicherheit sollen Sie die Messschenkel innerhalb das Stuhlrohres ein bisschen verschieben und eine erneute Messung vornehmen, um sicher zu gehen, dass die Messung auch wirklich exakt erfolgt ist.

Die nun ermittelten Maße sowie die Art des Bodens und die Art der Nutzung sind alle Angaben, die Sie benötigen, um die für Ihr Stuhlmodell perfekt passenden Stuhlgleiter bestellen zu können.

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Zeit und Geld sparen mit Gleiteinsätzen zum Austauschen

Stühle werden tagtäglich benutzt, über den Boden gezogen und belastet. Auf ewig können selbst unsere bewährten Möbelgleiter diesen Beanspruchungen nicht standhalten. Je nach Nutzungsverhalten kommt es früher oder später zu Abnutzungen an der Gleitfläche.

Sind die Gleitflächen abgenutzt, ist ein umfassender Bodenschutz nicht mehr gewährleistet. Im schlimmsten Fall können defekte Möbelgleiter den Boden sogar beschädigen. Daher ist es unabdingbar, abgenutzte Gleiter auszutauschen.

Gleiteinsätze für viele Möbelgleiter erhältlich

Häufig ist ein kompletter Austausch der Gleiter jedoch gar nicht notwendig. Für viele Modelle unserer Möbelgleiter erhalten Sie in unserem Shop Gleiteinsätze zum Austauschen. So sparen Sie sich nicht nur die zeitaufwendige Demontage und erneute Montage der neuen Gleiter, sondern auch bares Geld.

Für folgende Gleitermodelle erhalten Sie Austauscheinsätze aus Filz oder PTFE:

  • Winkelgleitkappen Kurt,
  • Kantrohrgleiter Kaspar,
  • Design-Gleiter Bob,
  • Klemmgleiter Bruno,
  • Klemmgleiter Bjoern und
  • Gelenkgleiter Oskar.

Hinweise zur Montage der Einsätze

Gleiteinsätze aus Filz

Mit unseren Gleiteinsätzen aus Filz ist Ihr Boden rundum geschützt.

Lösen Sie die abgenutzten Gleiteinsätze, egal ob Filz oder PTFE, vorsichtig mit einem Schlitzschraubendreher aus den Möbelgleitern. Achten Sie darauf, die Klebereste sorgfältig zu entfernen. Unsere austauschbaren Einsätze sind mit einer selbstklebenden Fläche ausgestattet, ziehen Sie einfach die Schutzfolie ab und platzieren den Einsatz im Gleiter. Ihr Stuhl ist sofort wieder einsatzbereit.

Kontrollieren Sie die Möbelgleiter und die Gleitflächen regelmäßig. Nur ein intakter Gleiter schützt Ihren Bodenbelag effektiv vor Kratzern, Macken und Abnutzungsspuren.

Sparen Sie Zeit und Geld!

Sie ziehen um oder planen eine Renovierung und nutzen Ihre Stühle fortan auf einem anderen Bodenbelag? Auch hier leisten unsere Gleiteinsätze gut Dienste. Wechseln Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen zwischen unseren Einsätzen aus Filz und PTFE. So ist Ihr Boden immer bestens geschützt!

Mit unseren Gleiteinsätzen zum Austauschen sparen Sie nicht nur Zeit und Geld, sondern schonen auch die Umwelt!

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Parkett auf Fußbodenheizung – Darauf müssen Sie achten

Parkett zählt zu den beliebtesten Bodenbelägen – in Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flur, Küche und sogar im Bad sind Holzböden kaum noch wegzudenken. Doch noch immer scheuen viele die Kombination aus Parkett und Fußbodenheizung. Und das völlig zu Unrecht.

Denn die Verlegung von Parkettboden auf einer Fußbodenheizung ist – wenn man ein paar Dinge beachtet – gar nicht problematisch. Wichtig sind die Wahl des Holzes, die Dicke und der Aufbau der Parkettelemente.

Besser kleinformatige Parkettelemente nutzen

Nicht alle Holzarten sind für die Verlegung auf einer Fußbodenheizung geeignet, vor allem bei Mehrschichtparkett ist Vorsicht geboten. Bevor Sie ein Mehrschichtparkett verlegen, lassen Sie sich die Eignung durch den Hersteller bestätigen. Besonders gut eignen sich hingegen dunklere Holzarten wie Eiche, Nussbaum und einige tropische Hölzer. Da Holz sich den raumklimatischen Bedingungen anpasst, achten Sie auf niedriges Quell- und Schwundverhalten.

Generell sollten Sie auf kleinformatige und kurze Parkettelemente zurückgreifen, ideal sind hier Fischgrät-, Würfel- und Flechtmuster. Je kleiner die Abmessung der Parkettelemente ist, desto geringer fällt die Fugenbildung aus. Das Parkett sollte dabei eine Dicke von 22 mm nicht überschreiten.

Parkett nicht mit großflächigen Teppichen bedecken

Die Parkettelemente werden am besten vollflächig mit dem Untergrund verklebt, damit die Wärmeübertragung ideal funktioniert. Vermeiden Sie, den Boden mit großen Teppichen oder viel Mobiliar zuzustellen, da ansonsten die Heizleistung verringert wird.

Ist das Parkett verlegt, dauert es eine gewisse Zeit, bis die Wärme den Raum erreicht, da Holz wärmeisolierend wirkt. Vermeiden Sie es unbedingt, die Fußbodenheizung oft hoch und runterzufahren, damit das Holz nicht zu starken Klimaschwankungen ausgesetzt ist. Generell darf die Temperatur an der Holzoberfläche 27 Grad nicht überschreiten.

Der Verlegung von Parkett auf Fußbodenheizung steht also nichts im Wege, wenn Sie die aufgezählten Dinge beachten.

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Gelenkgleiter für Stahlrohrstühle mit schrägen Stuhlbeinen

Im Gegensatz zu Stahlrohrstühlen, die auf geraden Stuhlbeinen stehen, können die herkömmlichen Stuhlstopfen nicht für Stühle genutzt werden, deren Stuhlbeine schräg stehen. Aufgrund der Neigung der Stuhlbeine würde ein gerader Stopfen die Funktionalität des Stuhles erheblich beeinträchtigen und zu einer schnellen Abnutzung des Möbelgleiters führen.

Stattdessen sollte für einen Stahlrohrstuhl mit schrägen Stuhlbeinen ein Gelenkgleiter zum Einsatz kommen. Dieser ersetzt, wie auch der gerade Stopfgleiter, den vorhandenen Stopfen des Stuhlbeines und kann einfach mit der flachen Hand oder unter Zuhilfenahme eines Gummihammers in den Stuhlfuß gedrückt werden. Dank seines flexiblen Gelenks passt sich dieser Möbelgleiter jedoch optimal der Neigung des Stuhlbeines und des Bodens an. Ein Kippeln des Stuhles wird so unterbunden und der Stuhl ist voll funktionsfähig.

Gelenkgleiter passend zum Bodenbelag wählen

Gelenkgleiter mit Filz für StahlrohrstühleJe nach Bodenbelag sollte der Gelenkgleiter mit einer unterschiedlichen Oberfläche ausgestattet sein. Für einen Bodenbelag aus Holz wie Parkett und Landhausdielen oder auch einen Laminatboden wählen Sie einen Gleiter mit einer Filzfläche. Filz ist ein äußerst unempfindliches Material und schützt Boden sowie Stühle vor Kratzern und Abnutzugsspuren. Zudem kann Filz Schwingungen dämpfen und Schall absorbieren, unangenehme Geräusche, die Stühle beim Verrücken über den Boden erzeugen, können so deutlich vermindert werden.

Für einen harten Bodenbelag ist der Gelenkgleiter der Modellreihe Otto die richtige Wahl. Dieser Möbelgleiter kann dank seiner Kunststoff-Beschichtung sowohl auf Fliesen und Marmor, auf elastischen Bodenbelägen, kurzflorigen Teppichböden und sogar im Außenbereich genutzt werden. Er ist in verschiedenen Größen erhältlich und für Stuhlbeine mit einer Neigung bis zu zwölf Grad geeignet.

Filzgleiter Lineale helfen bei der Abmessung

Egal ob der Möbelgleiter mit einer Oberfläche aus Filz oder Kunststoff ausgestattet ist, gerade für einen Gelenkgleiter ist es besonders wichtig, zuvor die genauen Maße des Stuhlbeines zu ermitteln. Hierzu ermitteln Sie bitte nicht nur der Innenrohrdurchmesser, sondern auch den Neigungsgrad des Stuhlbeines. Nur so kann ein optimaler Halt des Möbelgleiters und eine einwandfreie Funktionalität des Stuhles gewährleistet werden.

Eine Anleitung zur genauen Abmessung sowie Lineale zum Ausdrucken, die Ihnen bei der Ermittlung der Maße helfen, finden Sie hier. Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich auch gerne telefonisch zu Verfügung.

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Augen auf beim Fliesenkauf – Die passenden Fliesen finden

Wer sich für einen Bodenbelag aus Fliesen entschieden hat, muss sich beim Kauf nicht nur für Form, Farbe und Fliesenart entscheiden, sondern sollte zudem auch auf deren technischen Eigenschaften achten. Denn je nach Einsatzzweck und Nutzung sollten die Fliesen bestimmte Eigenschaften aufweisen.

Folgende Eigenschaften spielen hierbei eine entscheidende Rolle:

  • Abriebfestigkeit,
  • Rutschhemmung,
  • Ritzhärte und
  • Frostsicherheit.

Mittlere Abriebklasse für den Privathaushalt

Wie schnell sich eine Fliese bei Beanspruchung abnutzt, kann man anhand der Abriebfestigkeit feststellen. Die Bodenplatten sind in fünf unterschiedliche Abriebgruppen unterteilt, wobei  Abriebklasse I nur geringen Beanspruchungen standhält, Klasse V für sehr hohe Beanspruchungen geeignet ist.

Während die niedrigeren Klassen den Ansprüchen in privaten Haushalten genügen, sollte für Räume mit hoher und häufiger Begehungsfrequenz wie etwa in der Gastronomie, in Hotels oder in Geschäften unbedingt die höchste Abriebklasse gewählt werden.

Auch die Rutschhemmung wird in fünf Kategorien von R9 bis R13 unterteilt. Die Rutschhemmung gibt an, bis zu welcher Neigung die Fliesen noch trittsicher sind. Ähnlich wie bei den Abriebklassen hängt die Wahl hierbei wieder von der Nutzung ab. Für den privaten Wohnbereich ist die Klasse R9 in der Regel ausreichend.

Im Außenbereich auf Frostsicherheit der Fliesen achten

Wie widerstandsfähig Fliesen gegen Verkratzungen sind, ist mit der Ritzhärte festgelegt. Die Ritzhärte-Skala wird auch Mohs Härteskala genannt und ist nach dem Mineralogen Friedrich Mohs benannt. Die Skala umfasst zehn Stufen von 1 (sehr weich) bis 10 (sehr hart). Für Wohnbereiche ist ein Wert zwischen 6 bis 8 ausreichend.

Wer Fliesen im Außenbereich verlegen möchte, sollte unbedingt auf die Frostsicherheit achten. Eine Fliese gilt dann als frostsicher, wenn sie eine geringe Wasseraufnahmekapazität aufweist.

Generell ist es wichtig, dass die Fliesen zu den Nutzungsansprüchen passen. Vor dem Fliesenkauf sollten Sie sich also darüber im Klaren sein, wo und wie Sie Ihre Fliesen einsetzen möchten.

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Passende Möbelgleiter für Designstuhl Lia von Zanotta

Gerade einmal vier Jahre nach der Firmengründung im Jahr 1954 hatte sich der italienische Möbelhersteller Zanotta bereits einen Namen als Impulsgeber in Sachen Möbeldesign gemacht.

Maßgeblich dazu beigetragen hat vor allem der Sitz „Mezzadro“, ein Sitzmöbel bestehend aus einem Traktorsitz, der auf einem freischwingenden Bandstahlbogen befestigt ist. Von Stühlen, Sesseln und Sofas über Tische bis hin zu Regalsystemen – die Kreationen von Zanotta gelten funktional und ästhetisch weltweit als vorbildlich. So auch der Designstuhl Lia.

Der 1998 von Designer Roberto Barbieri entworfene Stuhl Lia besticht durch seine elegante Leichtigkeit. Das Gestell aus filigranen, polierten Aluminiumrohren ist wahlweise auch in zwei lackierten Ausführungen erhältlich. Sitzfläche und Rückenlehne des Stuhls sind mit Polyurethan gepolstert und mit verschiedenen abnehmbaren Bezügen lieferbar. Obwohl die Sitzfläche relativ dünn wirkt, ist sie dank der Polsterung äußerst bequem.

Möbelgleiter schützen Boden und Stühle

Durch häufige Bewegung und Belastung können sich trotz sorgsamer Pflege früher oder später  Abnutzungsspuren an den Stühlen und dem Boden zeigen. Damit Sie möglichst lange Freude an den Designerstühlen haben, sollten Sie diese mit Möbelgleitern ausstatten. Die kleinen Helferlein sind kostengünstig zu erwerben, schnell montiert und tragen entscheidend zu einer längeren Haltbarkeit der Stühle und einem effektiven Schutz des Bodens bei.

Da das Stuhlmodell von Designstuhl Lia aus sehr dünnen Rohren gefertigt ist, die zudem noch eine außergewöhnliche, halbrunde Form aufweisen, ist die Auswahl eines passenden Möbelgleiters nicht ganz einfach.

Hinweise zur Montage der Gleiter

Wenn Sie Ihre Stühle auf einem Parkett- oder Laminatboden nutzen, empfehlen wir für das Stuhlmodell Lia den Einsatz unserer Kantrohrgleiter Kaspar-16-Z5. Dieser Kantrohrgleiter ist mit einer Gleitfläche aus hochwertigem Filz ausgestattet und bietet einen idealen Bodenschutz.

Lia von  Zanotta Filzgleiter

Filzgleiter Kaspar für Designstuhl Lia von Zanotta

Der Zapfen dieses Gleiters ist 5 mm dick, der Rohrdurchmesser des Stuhlbeines beträgt jedoch nur 4,7 mm. Nutzen Sie daher zur Montage einen Gummihammer und feilen den Zapfen des Gleiters leicht an. Bei Fragen oder Anregungen zum Produkt oder zur Montage kontaktieren Sie uns bitte telefonisch oder per Mail.

Aus alt mach neu – Parkettboden wiederaufbereiten

Eine schöne Altbau-Wohnung mit hohen Decken, am besten noch mit etwas Stuck und einem tollen, alten und gepflegten Parkettboden – davon träumen heutzutage viele Wohnungssuchende. Doch vor allem an einem schönen, gut erhaltenen Holzboden mangelt es leider viel zu oft und es müssen zähneknirschend Kompromisse eingegangen werden.

Während frühere Generationen diesbezüglich schon mit Weitblick investierten und ihre Wohnhäuser mit hochwertigen Parkettböden ausstatteten, wurde in vielen Fällen jedoch leider die weitere Pflege und Reparatur des Parketts im Laufe der Jahre zu sehr vernachlässigt. Nicht allzu selten wurden daher auf den ersten Blick stark beschädigt anmutende Holzböden voreilig entfernt und durch andere Bodenbeläge ersetzt oder es wurde einfach ein anderen Bodenbelag darüber verlegt.

Dabei ist Parkett der einzige Bodenbelag, der auch eine mehrmalige Wiederaufbereitung ermöglicht und sich selbst nach vielen Jahren des Gebrauchs wieder in einen neuwertigen Zustand versetzen lässt. Dank seiner Echtholz -Oberfläche handelt es sich um einen sehr widerstandsfähigen und beständigen Bodenbelag. Selbst bei stark abgenutzten und beschädigten Böden mit zahlreichen Macken und Kratzern ist zumeist eine Wiederaufbereitung möglich.

Wiederaufbereitungsmethoden je nach Art des Parketts

Die Art und Weise der Wiederaufbereitung richtet sich dabei vornehmlich nach der Art der Versiegelung. Während es sich bei Parkettböden mit einer lackierten Oberfläche empfiehlt, die Oberfläche abzuschleifen und anschliessend eine neue Versiegelung auf dem gesamten Boden aufzutragen, kann es bei geöltem Parkett ausreichen, nur Teile des Bodens abzuschleifen und diese anschließend nachzuölen.

Die traditionelle Wiederaufbereitung erfolgt grundsätzlich in drei Schritten: Zunächst muss die Oberfläche gründlich gereinigt werden. Im zweiten Schritt wird dann mit Hilfe von Parkettband- und Winkelschleifgeräten die mit Öl, Wachs oder Lack behandelte Oberfläche abgeschliffen. Im Durchschnitt werden für ein ebenmässiges Ergebnis drei bis vier Schleifgänge benötigt.

Neue Verfahren ermöglichen schnelle Reparatur

Der Aufbereitung des Parkettbodens schließt sich dann im dritten Schritt die neue Versiegelung an. Jede Art der Versiegelung hat sowohl Vor-als auch Nachteile. Sie sollten daher die Beantwortung der Frage, ob Öl, Wachs oder Lack von ihren persönlichen Ansprüchen und der Art und Weise der Nutzung der entsprechenden Räume abhängig machen.

Mit dem weiteren Voranschreiten der Technik wurden mitunter auch neue Verfahren der Wiederaufbereitung entwickelt wie beispielsweise das smartfinish® Verfahren. Dieses ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Reparatur ohne Abschleifen des Bodens. Mittels spezieller Saug-und Rotationsmaschinen sowie einem speziellen Trockenreinigungsverfahren wird Ihr Parkettboden gründlich und tiefgehend gereinigt und abschließend mit einem speziellen, auf den individuellen Oberflächentyp abgestimmten Finish überzogen.

Kleine Reparaturen am Parkettboden

Kleine Reparaturen lassen sich von einem erfahrenen und geduldigen Heimwerker durchaus auch eigenständig durchführen. Hierbei sollte ähnlich wie bei der professionellen Wiederaufbereitung vorgegangen werden.

Wichtig ist auch hier zuallererst die sorgfältige Reinigung der betroffenen Stelle. Anschließend wird eine entsprechende Menge farblich passenden Wachs erwärmt und vorsichtig in den Kratzer eingefügt. Nachdem das Wachs sich verteilt hat und getrocknet ist, kann die ausgebesserte Stelle mit einem Klarlackstift wieder versiegelt werden.

Reparatur lohnt sich nicht nur optisch

Parkettboden wiederaufbereitenSollten Sie sich unsicher über das Ausmaß des Schadens sein, sollten Sie auf keinen Fall zögern und umgehend einen Fachmann konsultieren. Denn nicht nur aus ästhetischen Gründen sollten tiefere Kratzer im Parkett möglichst umgehend repariert werden. Denn häufig wird hierdurch nicht nur die Oberfläche Ihres Bodens beschädigt, sondern es kommt teilweise auch zu Schäden an der Versiegelung.

Ist die Versieglung beschädigt, kann Feuchtigkeit – etwa durch eine umgefallene Vase oder zu feuchtes Wischen – in das Holz eindringen, was dazu führt, dass dieses an der entsprechenden Stelle aufquillt und der Schaden hierdurch größer wird.

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss

Zur Vorbeugung von Schäden am Parkettboden ist es ratsam die einzelnen Möbelstücken mit Möbelgleitern mit Filzfläche auszustatten. Dies ermöglicht nicht nur ein kinderleichtes und geräuscharmes Verschieben, sondern trägt auch in hohem Maße zur Schonung Ihres Bodens bei.

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Wie Sie Ihre Stühle richtig vermessen

Die Ermittlung der richtigen Maße ist das A und O für die Auswahl passgenauer Möbelgleiter. Hierdurch ersparen Sie sich nicht nur eine langwierige Suche nach dem richtigen Modell, sondern können gleichzeitig auch lästigen Umtäuschen erfolgreich vorbeugen.

Allerdings erfordert das Ausmessen Ihrer Möbelstücke eine sehr präzise Vorgehensweise, da schon Abweichungen von 1 mm dazu führen können, dass ein Gleiter nicht passt. Wird er zu klein gewählt, fällt er hinaus. Ist der Möbelgleiter zu groß, lässt er sich erst gar nicht montieren oder geht kaputt.

Idealerweise benutzen Sie für die Vermessung eine Schieblehre (auch Messschieber genannt). Eine Anleitung zur richtigen Benutzung der Schieblehre finden Sie hier. Sollte Ihnen kein Messschieber zur Verfügung stehen, können Sie auch ein flexibles Maßband, ein Lineal, ein Geodreieck und teilweise auch einen Zollstock zu Hilfe nehmen.

Ermittlung des Innenrohrdurchmessers

Stühle vermessen

Mit einer Schieblehre können Sie Ihre Stühle millimetergenau vermessen.

Für die Ermittlung des Innenrohrdurchmessers sollten Sie, wenn möglich, einen Messchieber benutzen, da dieser Ihnen eine kinderleichte und exakte Messung ermöglicht. Hierzu einfach die Schenkel des Messschiebers an jeweils eine Innenwand des Stuhlrohres platzieren und den Abstand ablesen.

Falls Sie keine Schieblehre zur Hand haben sollten, können Sie natürlich auch andere Hilfsmittel wie Lineal, Geodreieck & Co. verwenden. Alternativ können Sie auch hier ein Lineal im PDF Format bequem zu Hause oder im Büro ausdrucken und anschließend ausschneiden. Beachten Sie jedoch, dass sich mit Lineal, Geodreieck oder Ausdruck kein so genauer Wert ermitteln lässt wie mit einer Schieblehre.

Weiterhin ist bei der Ermittlung des Durchmessers des Innenrohres zu berücksichtigen, ob sich das Stuhlrohr nach oben hin verändert. Sollte sich der Durchmesser des Innenrohres nach oben hin ändern, benötigen Sie auch diese veränderten Maße sowie die Höhe, in der die Maßänderung beginnt. Hierzu können Sie ein Lineal oder einen Zollstock verwenden.

Ermittlung des Außenrohrdurchmessers

Stühle vermessen

Eine Schieblehre hilft bei der Ermittlung des Außenrohrdurchmessers.

Auch zur Ermittlung des Außenrohrdurchmessers können Sie wieder auf Ihre Schieblehre zurückgreifen. Einfach jeweils einen Schenkel an jede Außenseite des Stuhlrohres legen und dann bequem den Durchmesser ablesen.

Alternativ eignet sich beispielsweise auch ein flexibles Maßband für die Messung. Dieses kann einfach um das Stuhlrohr gelegt werden. Der Wert lässt sich dort ablesen, wo das Maßband wieder auf seinen Anfang trifft. Und auch hier gibt es unter folgendem Link die Möglichkeit, einen Lineal-Vordruck herunterzuladen und auszudrucken. Wenn Sie ein handelsübliches Lineal verwenden, müssen Sie den ermittelten Wert, der den Umfang darstellt durch π (Pi) 3,141, dividieren. Bsp. 80 mm /3,141 ergibt 25,46 mm Durchmesser.

Ermittlung des Neigungswinkels (bei Schrägstellung der Stuhlbeine)

Stühle vermessen

Mit einem Geodreieck lässt sich der Neigungswinkel bestimmen.

Sollten die Stuhlbeine mit einem Neigungswinkel zum Boden stehen, benötigen Sie, selbst wenn auch nur ein kleiner Neigungswinkel gegeben ist, für eine gleichmäßige Abnutzung der Gleiter und eine optimale Standfestigkeit Ihres Stuhls das genaue Winkelmaß.

Stellen Sie ein handelsübliches Geodreieck (alternativ finden Sie hier ein Geodreieck zum Ausdrucken) mit dem 0-Punkt mittig an das Stuhlbein und lesen Sie anschließend im oberen Bereich des Geodreiecks den Neigungswinkel ab.
Beträgt der so ermittelte Neigungswinkel mehr als 5 Grad, sollten Sie zur Vermeidung einer zu schnellen Abnutzung und um einen optimalen Lärm-und Kratzschutz geniessen zu können, einen schrägen Stopfen oder einen Gelenkgleiter wählen, der sich an den Neigungswinkel anpasst. Achten Sie bei der Messung des Neigungswinkels darauf, ob dieser bei den vorderen und hinteren Stuhlrohren auch wirklich gleich ist. Es gibt einige Modelle bei denen der Neigungswinkel variiert.

Ermittlung des Innnenrohrkantmaßes

Stühle vermessen

Lineal zur Ermittlung des Innenrohrkantmaßes

Auch bei der Messung von quadratischen und rechteckigen Stuhlrohren kann Ihnen die Schieblehre behilflich sein. Ähnlich wie bei der Messung eines Rundrohres werden die Schenkel des Messschiebers an die Innenwände gelegt und der Messwert einfach abgelesen.

Bei rechteckigen Stuhlrohren sind natürlich beide Seiten (lange und kurze Seite) zu messen. Sollten Sie keine Schieblehre zur Hand haben, finden Sie auch hierfür unter folgendem Link ein praktisches Lineal zum Ausdrucken.

Ermittlung des richtigen Durchmessers für das QuickClick System

Für die Auswahl des für Ihr Möbelstück passenden QuickClick Einsatzes muss der Durchmesser des vorhandenen Basisteils ermittelt werden. Dieser lässt sich relativ einfach mithilfe eines Messschiebers, eines Lineals oder Geodreiecks ermitteln.

Normalerweise ist der Einsatz ca. 2 mm kleiner als das Basisteil, eine Ausnahme bildet das kleinste QuickClick-Modell. Hier ist der Einsatz ein Aufsatz und wird auf das Basisteil gedrückt und nicht in das Basisteil hineingedrückt.

Alternativ können Sie hier auf eine speziell an das Quick Click System angepasste Schablone zurückgreifen.

Ermittlung des richtigen Gewindemaßes

Zur Ermittlung des Gewindemaßes  gilt es zunächst den Außendurchmesser zu ermitteln. Legen Sie hierzu einfach das Gewinde zwischen die beiden Schenkel Ihres Messschiebers und lesen den Abstand ab.

Unsere Gewinde sind mit einer Standardsteigung von 1,5 gebaut worden. Diese Steigung passt in 95 % aller Fälle. Sollte Ihr Gewinde eine abweichende Gewindesteigung aufweisen, haben wir leider kein passendes Produkt. Kurz zur Erklärung: Die Steigung ist der Abstand zwischen zwei Gewindespitzen. Hierzu gibt es eine spezielle Gewindeschablone, die sogenannte Gewindelehre, die jedoch in vielen Haushalten nicht zu finden sein dürfte. Unsere Schablone zum Ausdrucken kann Ihnen bei der Ermittlung des Gewindesdurchmessers wertvolle Dienste leisten.

Weiterhin ist natürlich auch die Gewindelänge entscheidend, denn selbst wenn Außendurchmesser und Gewindesteigung stimmen, lässt sich eine zu lange Schraube nicht montieren. Einfach mit einem Lineal oder einem Zollstock die Länge des Gewindes (der Schraube) messen- fertig!

So steht der Auswahl der passend sitzenden Filzgleiter nichts mehr im Wege!

Möbelgleiter mit PTFE-Gleitschicht für Fliesenböden

Wer einen besonders pflegeleichten und langlebigen Bodenbelag sucht, ist mit Fliesen bestens beraten. Dank der glatten Oberfläche können sich weder Keime noch Bakterien im Boden einnisten, was Fliesen nicht nur zu einem optimalen Belag für Badezimmer, WC und Küche macht, sondern auch für Allerigker vorteilhaft ist.

Da Fliesen Wärme speichern können, ist der Fliesenboden ideal für eine Fußbodenheizung geeignet – so bleiben die Füße im Winter immer warm. Hier zeigt sich aber auch der größte Nachteil eines Bodenbelags aus Fliesen: Ohne Fußbodenheizung sind Fliesen äußerst kalt. Das kann im Sommer noch angenehm und erfrischend sein, doch spätestens im Winter müssen dann dicke Socken oder Hausschuhe her.

Beim Fliesenkauf Reserven anlegen

Fliesen lassen sich relativ leicht in Eigenregie verlegen. Die erforderlichen Utensilien sind in jedem Baumarkt erhältlich. Wer sich den Fliesenschneider nicht unbedingt kaufen möchte, kann sich  diesen auch in vielen Bau- oder Fachmärkten ausleihen. Allerdings sollte bei der Verlegung des Bodens darauf geachtet werden, dass der Untergrund möglichst eben ist. Da Fliesen hart und unflexibel sind, können Unebenheiten im Estrich zu Rissen oder Sprüngen führen. Daher sind vor der Verlegung gegebenenfalls Ausgleichsarbeiten am Estrich nötig.

Auch herunterfallende Gegenstände, Erschütterungen oder Schläge können zu Sprüngen führen. Beruhigend: Ein Austausch der beschädigten Fliesen ist in der Regel leicht zu bewältigen. Dabei  empfiehlt es sich beim Kauf Reserven anzulegen. Denn nicht selten wird schneller als einem lieb ist eine bestimmte Modellreihe vom Hersteller eingestellt, einen adäquaten Ersatz zu finden ist dann nicht leicht.

Je höher die Abriebklasse, um so höher der Belastungsgrad

Die Produktpalette bei Fliesen ist enorm, entsprechend auch die Preisspanne. Ab etwa 20 Euro ist der Quadratmeter im Baumarkt erhältlich. Wer jedoch ein ausgefallenes Design bevorzugt oder hohe Qualitätsansprüche hat, muss deutlich tiefer in den Geldbeutel greifen. Hier gilt wie bei fast allen Bodenbelägen: Dem Preis sind keine Grenzen gesetzt.

Fliesen werden in fünf Abriebklassen unterteilt, je höher die Klasse, um so höher der Belastungsgrad. Welche Fliesen für welche Räume geeignet sind, hängt stark von der Nutzungsart ab. Fliesen der Abriebklasse eins eignen sich beispielsweise nur für leichte Beanspruchungen, sie können daher im Badbereich als Wandfliesen dienen. Für einen Bodenbelag sollte Klasse vier oder fünf gewählt werden, gerade wenn der Boden häufig mit Straßenschuhen betreten wird.

Möbelgleiter mit PTFE schützen den Boden

Ebenso wird bei Fliesenböden zwischen sieben sogenannten Ritzhärten unterschieden. Diese spielen eine entscheidende Rolle, wenn es um die Widerstandsfähigkeit gegen das Verkratzen und Ähnlichem geht. Auch hier ist die Auswahl der Ritzhärte wieder stark von der Nutzungsart abhängig. Für häufig genutze Fliesenböden in etwa gewerblichen Räumlichkeiten empfiehlt sich eine möglichst hohe Ritzhärte, wohingegen in Wohnräumen auch Fliesen mit geringerer Ritzhärte genutzt werden können. Möbel im Allgemeinen, vor allem aber Stühle, sollten im besten Interesse des Eigentümers mit einem entsprechenden Schutz ausgestattet werden, um Ihren Fliesen nicht übermäßigen Belastungen auszusetzen.

Möbelgleiter Fliesen

Möbelgleiter mit PTFE sind ideal geeignet, um Fliesen vor Kratzern zu schützen.

Möbelgleiter mit einem PTFE-Belag eignen sich optimal dafür, Bodenfliesen vor Kratzern zu schützen. Infolge des geringen Reibungskoeffizienten ist eine PTFE-Beschichtung äußerst glatt, so können Stühle problemlos über den Boden gleiten ohne diesen zu beschädigen oder unangenehme Schleifgeräusche zu erzeugen. Zudem zeichnet sich PTFE durch geringe Reaktionsfähigkeit und somit hohe Belastbarkeit aus, was vor allem in viel frequentierten oder gewerblich genutzten Räumen, die häufig mit chemischen Reinigungsmitteln gesäubert werden, vorteilhaft ist. Bei besonders „weichen“ Fliesen sollte man am besten Filzgleiter einsetzen, da selbst hier PTFE Gleiter zu hart sein können.

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