Aus alt mach neu – Parkettboden wiederaufbereiten

Eine schöne Altbau-Wohnung mit hohen Decken, am besten noch mit etwas Stuck und einem tollen, alten und gepflegten Parkettboden – davon träumen heutzutage viele Wohnungssuchende. Doch vor allem an einem schönen, gut erhaltenen Holzboden mangelt es leider viel zu oft und es müssen zähneknirschend Kompromisse eingegangen werden.

Während frühere Generationen diesbezüglich schon mit Weitblick investierten und ihre Wohnhäuser mit hochwertigen Parkettböden ausstatteten, wurde in vielen Fällen jedoch leider die weitere Pflege und Reparatur des Parketts im Laufe der Jahre zu sehr vernachlässigt. Nicht allzu selten wurden daher auf den ersten Blick stark beschädigt anmutende Holzböden voreilig entfernt und durch andere Bodenbeläge ersetzt oder es wurde einfach ein anderen Bodenbelag darüber verlegt.

Dabei ist Parkett der einzige Bodenbelag, der auch eine mehrmalige Wiederaufbereitung ermöglicht und sich selbst nach vielen Jahren des Gebrauchs wieder in einen neuwertigen Zustand versetzen lässt. Dank seiner Echtholz -Oberfläche handelt es sich um einen sehr widerstandsfähigen und beständigen Bodenbelag. Selbst bei stark abgenutzten und beschädigten Böden mit zahlreichen Macken und Kratzern ist zumeist eine Wiederaufbereitung möglich.

Wiederaufbereitungsmethoden je nach Art des Parketts

Die Art und Weise der Wiederaufbereitung richtet sich dabei vornehmlich nach der Art der Versiegelung. Während es sich bei Parkettböden mit einer lackierten Oberfläche empfiehlt, die Oberfläche abzuschleifen und anschliessend eine neue Versiegelung auf dem gesamten Boden aufzutragen, kann es bei geöltem Parkett ausreichen, nur Teile des Bodens abzuschleifen und diese anschließend nachzuölen.

Die traditionelle Wiederaufbereitung erfolgt grundsätzlich in drei Schritten: Zunächst muss die Oberfläche gründlich gereinigt werden. Im zweiten Schritt wird dann mit Hilfe von Parkettband- und Winkelschleifgeräten die mit Öl, Wachs oder Lack behandelte Oberfläche abgeschliffen. Im Durchschnitt werden für ein ebenmässiges Ergebnis drei bis vier Schleifgänge benötigt.

Neue Verfahren ermöglichen schnelle Reparatur

Der Aufbereitung des Parkettbodens schließt sich dann im dritten Schritt die neue Versiegelung an. Jede Art der Versiegelung hat sowohl Vor-als auch Nachteile. Sie sollten daher die Beantwortung der Frage, ob Öl, Wachs oder Lack von ihren persönlichen Ansprüchen und der Art und Weise der Nutzung der entsprechenden Räume abhängig machen.

Mit dem weiteren Voranschreiten der Technik wurden mitunter auch neue Verfahren der Wiederaufbereitung entwickelt wie beispielsweise das smartfinish® Verfahren. Dieses ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Reparatur ohne Abschleifen des Bodens. Mittels spezieller Saug-und Rotationsmaschinen sowie einem speziellen Trockenreinigungsverfahren wird Ihr Parkettboden gründlich und tiefgehend gereinigt und abschließend mit einem speziellen, auf den individuellen Oberflächentyp abgestimmten Finish überzogen.

Kleine Reparaturen am Parkettboden

Kleine Reparaturen lassen sich von einem erfahrenen und geduldigen Heimwerker durchaus auch eigenständig durchführen. Hierbei sollte ähnlich wie bei der professionellen Wiederaufbereitung vorgegangen werden.

Wichtig ist auch hier zuallererst die sorgfältige Reinigung der betroffenen Stelle. Anschließend wird eine entsprechende Menge farblich passenden Wachs erwärmt und vorsichtig in den Kratzer eingefügt. Nachdem das Wachs sich verteilt hat und getrocknet ist, kann die ausgebesserte Stelle mit einem Klarlackstift wieder versiegelt werden.

Reparatur lohnt sich nicht nur optisch

Parkettboden wiederaufbereitenSollten Sie sich unsicher über das Ausmaß des Schadens sein, sollten Sie auf keinen Fall zögern und umgehend einen Fachmann konsultieren. Denn nicht nur aus ästhetischen Gründen sollten tiefere Kratzer im Parkett möglichst umgehend repariert werden. Denn häufig wird hierdurch nicht nur die Oberfläche Ihres Bodens beschädigt, sondern es kommt teilweise auch zu Schäden an der Versiegelung.

Ist die Versieglung beschädigt, kann Feuchtigkeit – etwa durch eine umgefallene Vase oder zu feuchtes Wischen – in das Holz eindringen, was dazu führt, dass dieses an der entsprechenden Stelle aufquillt und der Schaden hierdurch größer wird.

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss

Zur Vorbeugung von Schäden am Parkettboden ist es ratsam die einzelnen Möbelstücken mit Möbelgleitern mit Filzfläche auszustatten. Dies ermöglicht nicht nur ein kinderleichtes und geräuscharmes Verschieben, sondern trägt auch in hohem Maße zur Schonung Ihres Bodens bei.

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Wie Sie Ihre Stühle richtig vermessen

Die Ermittlung der richtigen Maße ist das A und O für die Auswahl passgenauer Möbelgleiter. Hierdurch ersparen Sie sich nicht nur eine langwierige Suche nach dem richtigen Modell, sondern können gleichzeitig auch lästigen Umtäuschen erfolgreich vorbeugen.

Allerdings erfordert das Ausmessen Ihrer Möbelstücke eine sehr präzise Vorgehensweise, da schon Abweichungen von 1 mm dazu führen können, dass ein Gleiter nicht passt. Wird er zu klein gewählt, fällt er hinaus. Ist der Möbelgleiter zu groß, lässt er sich erst gar nicht montieren oder geht kaputt.

Idealerweise benutzen Sie für die Vermessung eine Schieblehre (auch Messschieber genannt). Eine Anleitung zur richtigen Benutzung der Schieblehre finden Sie hier. Sollte Ihnen kein Messschieber zur Verfügung stehen, können Sie auch ein flexibles Maßband, ein Lineal, ein Geodreieck und teilweise auch einen Zollstock zu Hilfe nehmen.

Ermittlung des Innenrohrdurchmessers

Stühle vermessen

Mit einer Schieblehre können Sie Ihre Stühle millimetergenau vermessen.

Für die Ermittlung des Innenrohrdurchmessers sollten Sie, wenn möglich, einen Messchieber benutzen, da dieser Ihnen eine kinderleichte und exakte Messung ermöglicht. Hierzu einfach die Schenkel des Messschiebers an jeweils eine Innenwand des Stuhlrohres platzieren und den Abstand ablesen.

Falls Sie keine Schieblehre zur Hand haben sollten, können Sie natürlich auch andere Hilfsmittel wie Lineal, Geodreieck & Co. verwenden. Alternativ können Sie auch hier ein Lineal im PDF Format bequem zu Hause oder im Büro ausdrucken und anschließend ausschneiden. Beachten Sie jedoch, dass sich mit Lineal, Geodreieck oder Ausdruck kein so genauer Wert ermitteln lässt wie mit einer Schieblehre.

Weiterhin ist bei der Ermittlung des Durchmessers des Innenrohres zu berücksichtigen, ob sich das Stuhlrohr nach oben hin verändert. Sollte sich der Durchmesser des Innenrohres nach oben hin ändern, benötigen Sie auch diese veränderten Maße sowie die Höhe, in der die Maßänderung beginnt. Hierzu können Sie ein Lineal oder einen Zollstock verwenden.

Ermittlung des Außenrohrdurchmessers

Stühle vermessen

Eine Schieblehre hilft bei der Ermittlung des Außenrohrdurchmessers.

Auch zur Ermittlung des Außenrohrdurchmessers können Sie wieder auf Ihre Schieblehre zurückgreifen. Einfach jeweils einen Schenkel an jede Außenseite des Stuhlrohres legen und dann bequem den Durchmesser ablesen.

Alternativ eignet sich beispielsweise auch ein flexibles Maßband für die Messung. Dieses kann einfach um das Stuhlrohr gelegt werden. Der Wert lässt sich dort ablesen, wo das Maßband wieder auf seinen Anfang trifft. Und auch hier gibt es unter folgendem Link die Möglichkeit, einen Lineal-Vordruck herunterzuladen und auszudrucken. Wenn Sie ein handelsübliches Lineal verwenden, müssen Sie den ermittelten Wert, der den Umfang darstellt durch π (Pi) 3,141, dividieren. Bsp. 80 mm /3,141 ergibt 25,46 mm Durchmesser.

Ermittlung des Neigungswinkels (bei Schrägstellung der Stuhlbeine)

Stühle vermessen

Mit einem Geodreieck lässt sich der Neigungswinkel bestimmen.

Sollten die Stuhlbeine mit einem Neigungswinkel zum Boden stehen, benötigen Sie, selbst wenn auch nur ein kleiner Neigungswinkel gegeben ist, für eine gleichmäßige Abnutzung der Gleiter und eine optimale Standfestigkeit Ihres Stuhls das genaue Winkelmaß.

Stellen Sie ein handelsübliches Geodreieck (alternativ finden Sie hier ein Geodreieck zum Ausdrucken) mit dem 0-Punkt mittig an das Stuhlbein und lesen Sie anschließend im oberen Bereich des Geodreiecks den Neigungswinkel ab.
Beträgt der so ermittelte Neigungswinkel mehr als 5 Grad, sollten Sie zur Vermeidung einer zu schnellen Abnutzung und um einen optimalen Lärm-und Kratzschutz geniessen zu können, einen schrägen Stopfen oder einen Gelenkgleiter wählen, der sich an den Neigungswinkel anpasst. Achten Sie bei der Messung des Neigungswinkels darauf, ob dieser bei den vorderen und hinteren Stuhlrohren auch wirklich gleich ist. Es gibt einige Modelle bei denen der Neigungswinkel variiert.

Ermittlung des Innnenrohrkantmaßes

Stühle vermessen

Lineal zur Ermittlung des Innenrohrkantmaßes

Auch bei der Messung von quadratischen und rechteckigen Stuhlrohren kann Ihnen die Schieblehre behilflich sein. Ähnlich wie bei der Messung eines Rundrohres werden die Schenkel des Messschiebers an die Innenwände gelegt und der Messwert einfach abgelesen.

Bei rechteckigen Stuhlrohren sind natürlich beide Seiten (lange und kurze Seite) zu messen. Sollten Sie keine Schieblehre zur Hand haben, finden Sie auch hierfür unter folgendem Link ein praktisches Lineal zum Ausdrucken.

Ermittlung des richtigen Durchmessers für das QuickClick System

Für die Auswahl des für Ihr Möbelstück passenden QuickClick Einsatzes muss der Durchmesser des vorhandenen Basisteils ermittelt werden. Dieser lässt sich relativ einfach mithilfe eines Messschiebers, eines Lineals oder Geodreiecks ermitteln.

Normalerweise ist der Einsatz ca. 2 mm kleiner als das Basisteil, eine Ausnahme bildet das kleinste QuickClick-Modell. Hier ist der Einsatz ein Aufsatz und wird auf das Basisteil gedrückt und nicht in das Basisteil hineingedrückt.

Alternativ können Sie hier auf eine speziell an das Quick Click System angepasste Schablone zurückgreifen.

Ermittlung des richtigen Gewindemaßes

Zur Ermittlung des Gewindemaßes  gilt es zunächst den Außendurchmesser zu ermitteln. Legen Sie hierzu einfach das Gewinde zwischen die beiden Schenkel Ihres Messschiebers und lesen den Abstand ab.

Unsere Gewinde sind mit einer Standardsteigung von 1,5 gebaut worden. Diese Steigung passt in 95 % aller Fälle. Sollte Ihr Gewinde eine abweichende Gewindesteigung aufweisen, haben wir leider kein passendes Produkt. Kurz zur Erklärung: Die Steigung ist der Abstand zwischen zwei Gewindespitzen. Hierzu gibt es eine spezielle Gewindeschablone, die sogenannte Gewindelehre, die jedoch in vielen Haushalten nicht zu finden sein dürfte. Unsere Schablone zum Ausdrucken kann Ihnen bei der Ermittlung des Gewindesdurchmessers wertvolle Dienste leisten.

Weiterhin ist natürlich auch die Gewindelänge entscheidend, denn selbst wenn Außendurchmesser und Gewindesteigung stimmen, lässt sich eine zu lange Schraube nicht montieren. Einfach mit einem Lineal oder einem Zollstock die Länge des Gewindes (der Schraube) messen- fertig!

So steht der Auswahl der passend sitzenden Filzgleiter nichts mehr im Wege!

Möbelgleiter mit PTFE-Gleitschicht für Fliesenböden

Wer einen besonders pflegeleichten und langlebigen Bodenbelag sucht, ist mit Fliesen bestens beraten. Dank der glatten Oberfläche können sich weder Keime noch Bakterien im Boden einnisten, was Fliesen nicht nur zu einem optimalen Belag für Badezimmer, WC und Küche macht, sondern auch für Allerigker vorteilhaft ist.

Da Fliesen Wärme speichern können, ist der Fliesenboden ideal für eine Fußbodenheizung geeignet – so bleiben die Füße im Winter immer warm. Hier zeigt sich aber auch der größte Nachteil eines Bodenbelags aus Fliesen: Ohne Fußbodenheizung sind Fliesen äußerst kalt. Das kann im Sommer noch angenehm und erfrischend sein, doch spätestens im Winter müssen dann dicke Socken oder Hausschuhe her.

Beim Fliesenkauf Reserven anlegen

Fliesen lassen sich relativ leicht in Eigenregie verlegen. Die erforderlichen Utensilien sind in jedem Baumarkt erhältlich. Wer sich den Fliesenschneider nicht unbedingt kaufen möchte, kann sich  diesen auch in vielen Bau- oder Fachmärkten ausleihen. Allerdings sollte bei der Verlegung des Bodens darauf geachtet werden, dass der Untergrund möglichst eben ist. Da Fliesen hart und unflexibel sind, können Unebenheiten im Estrich zu Rissen oder Sprüngen führen. Daher sind vor der Verlegung gegebenenfalls Ausgleichsarbeiten am Estrich nötig.

Auch herunterfallende Gegenstände, Erschütterungen oder Schläge können zu Sprüngen führen. Beruhigend: Ein Austausch der beschädigten Fliesen ist in der Regel leicht zu bewältigen. Dabei  empfiehlt es sich beim Kauf Reserven anzulegen. Denn nicht selten wird schneller als einem lieb ist eine bestimmte Modellreihe vom Hersteller eingestellt, einen adäquaten Ersatz zu finden ist dann nicht leicht.

Je höher die Abriebklasse, um so höher der Belastungsgrad

Die Produktpalette bei Fliesen ist enorm, entsprechend auch die Preisspanne. Ab etwa 20 Euro ist der Quadratmeter im Baumarkt erhältlich. Wer jedoch ein ausgefallenes Design bevorzugt oder hohe Qualitätsansprüche hat, muss deutlich tiefer in den Geldbeutel greifen. Hier gilt wie bei fast allen Bodenbelägen: Dem Preis sind keine Grenzen gesetzt.

Fliesen werden in fünf Abriebklassen unterteilt, je höher die Klasse, um so höher der Belastungsgrad. Welche Fliesen für welche Räume geeignet sind, hängt stark von der Nutzungsart ab. Fliesen der Abriebklasse eins eignen sich beispielsweise nur für leichte Beanspruchungen, sie können daher im Badbereich als Wandfliesen dienen. Für einen Bodenbelag sollte Klasse vier oder fünf gewählt werden, gerade wenn der Boden häufig mit Straßenschuhen betreten wird.

Möbelgleiter mit PTFE schützen den Boden

Ebenso wird bei Fliesenböden zwischen sieben sogenannten Ritzhärten unterschieden. Diese spielen eine entscheidende Rolle, wenn es um die Widerstandsfähigkeit gegen das Verkratzen und Ähnlichem geht. Auch hier ist die Auswahl der Ritzhärte wieder stark von der Nutzungsart abhängig. Für häufig genutze Fliesenböden in etwa gewerblichen Räumlichkeiten empfiehlt sich eine möglichst hohe Ritzhärte, wohingegen in Wohnräumen auch Fliesen mit geringerer Ritzhärte genutzt werden können. Möbel im Allgemeinen, vor allem aber Stühle, sollten im besten Interesse des Eigentümers mit einem entsprechenden Schutz ausgestattet werden, um Ihren Fliesen nicht übermäßigen Belastungen auszusetzen.

Möbelgleiter Fliesen

Möbelgleiter mit PTFE sind ideal geeignet, um Fliesen vor Kratzern zu schützen.

Möbelgleiter mit einem PTFE-Belag eignen sich optimal dafür, Bodenfliesen vor Kratzern zu schützen. Infolge des geringen Reibungskoeffizienten ist eine PTFE-Beschichtung äußerst glatt, so können Stühle problemlos über den Boden gleiten ohne diesen zu beschädigen oder unangenehme Schleifgeräusche zu erzeugen. Zudem zeichnet sich PTFE durch geringe Reaktionsfähigkeit und somit hohe Belastbarkeit aus, was vor allem in viel frequentierten oder gewerblich genutzten Räumen, die häufig mit chemischen Reinigungsmitteln gesäubert werden, vorteilhaft ist. Bei besonders „weichen“ Fliesen sollte man am besten Filzgleiter einsetzen, da selbst hier PTFE Gleiter zu hart sein können.

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Filzgleiter zum Schrauben für Holzstühle

Filzgleiter zum Schrauben eignen sich besonders gut für Holzstühle, egal ob alt oder neu, klassisches oder modernes Design. Sie sind einfach montiert und schonen Böden und Möbel vor Kratzern und Gebrauchsspuren.

Das entscheidende Argument für die Wahl eines Schraubgleiters ist die lange Haltbarkeit dieser Modelle. Ein selbstklebender Filzgleiter wird – wie der Name schon vorwegnimmt – einfach nur unter das Stuhlbein oder das Möbelstück geklebt. Bei häufiger Bewegung, der gerade Küchen- oder Esszimmerstühle ja nun einmal ausgesetzt sind, werden sich die Kleberänder früher oder später lösen. Das beeinträchtigt nicht nur die Funktionalität des Möbels und mindert die Lebensdauer des Filzgleiters, sondern führt auch dazu, dass sich an den gelösten Klebestellen Staub, Krümmel und Haare sammeln.

Filzgleiter zum Schrauben richtig montieren

Die Montage eines Schraubgleiters ist zwar etwas  aufwendiger – gegebenenfalls ist eine Vorbohrung erforderlich – aber in jedem Fall der Mühe wert. Wichtig ist, dass der Gleiter gerade in das Stuhlbein eingeschraubt wird und nicht schräg absteht, da sonst die Stabilität des Stuhles nicht gewährleistet ist. Schraubgleiter können auch dann in ein Stuhlbein eingesetzt werden, wenn zuvor schon ein anderer Gleiter wie etwa ein Nagelgleiter angebracht war.

Filzgleiter zum Schrauben

Filzgleiter zum Schrauben eignen sich bestens für den Einsatz unter Holzstühlen.

Ein weiterer Vorteil des Schraubgleiters ist sein Filzbelag, dieser ist hier deutlich dicker als bei der selbstklebenden Variante. Auch das gewährleistet eine längere Haltbarkeit, denn je dicker der Filz, umso länger die Lebensdauer des Gleiters. Je nach Bodenbelag sollte entweder ein Gleiter mit einer Beschichtung aus Wollfilz oder Nadelfilz gewählt werden. Während sich Wollfilze besonders gut für Parkettböden eignen, ist ein Nadelfilz die optimale Wahl für härtere Böden wie Laminat, Fliesen oder Mamor. In unserem Filzgleiter Shop finden Sie mit den Modellen Tom und Todd zwei qualitativ hochwertige Modelle, die  sowohl in vielen unterschiedlichen Durchmessern sowie auch in mehreren Farbtönen erhältlich sind.

Filzgleiter regelmäßig überprüfen

Im Außenbereich sollte der Einsatz von Filzgleitern vermieden werden. Da Filz ein saugfähiges Material ist, ist es nicht für Gartenmöbel geeignet, die auch mal dem ein oder anderem Regenschauer ausgesetzt sind.

Eine regelmäßige Kontrolle der Filzgleiter ist für deren Haltbarkeit entscheidend. Dreck wie zum Beispiel kleine Steinchen, die unter den Schuhen in den Wohnraum gelangen, sollten möglichst mit einer Bürste vom Filz entfernt werden. Denn setzen sich diese erst einmal fest, können sie Kratzer im Boden verursachen. Zudem können sich die Gleiter unter den Stuhlbeinen unterschiedlich stark abnutzen. Viele Menschen neigen dazu, auf der vorderen Hälfte des Stuhles zu sitzen, dies führt zu einer stärkeren Belastung und letztlich zu einer stärkeren Abnutzung der vorderen Stuhlbeine. Sind die Gleiter unterschiedlich stark abgenutzt, beeinflusst das auch die Stabilität des Stuhles. Tauschen Sie abgenutzte Gleiter daher unbedingt aus!

Boden nicht mit alkoholhaltigen Pflegemitteln reinigen

Wer nicht immer den kompletten Gleiter austauschen möchte, für den bietet das sogenannte Quick-Click System eine gute Alternative. Bei diesem System wird einmalig der Rahmen des Gleiters im Stuhlbein verschraubt und anschließend mit einem Einsatz versehen. Ist der Filz abgenutzt, muss also nur der Einsatz erneuert werden. Praktischerweise sind diese Einsätze in verschiedenen Materialien erhältlich, wird der Bodenbelag erneuert oder der Stuhl in einem anderen Raum platziert, kann der Filzeinsatz zum Beispiel durch einen Einsatz aus Kunststoff ersetzt werden.

Um eine lange Haltbarkeit der Filzgleiter zum Schrauben zu gewährleisten, sollte der Boden möglichst rein gehalten werden. Bei einem Parkett- oder Laminatboden ist ein regelmäßiges Fegen, Saugen oder nebelfeuchtes Wischen völlig ausreichend. Eine Reinigung des Bodens mit alkoholhaltigen Pflegemitteln sollte nach Möglichkeit komplett vermieden werden. Grundsätzlich gilt, zu hoch dosierte Pflegemittel schaden nicht nur dem Bodenbelag, sondern lassen die Filzoberfläche des Gleiters stumpf werden, so dass die Bewegung der Stühle über den Boden beeinträchtigt wird.

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