Kantrohrgleiter mit Zapfen: Das müssen Sie bei der Montage beachten

Freischwinger aus Kantrohr sind leichter mit Stuhlgleitern zu bestücken, als viele denken. Unsere Kantrohrgleiter sind deshalb in vielen verschiedenen Größen und zum Stecken oder Kleben erhältlich. Wir erklären an unserem Modell Karlsson die Zapfenmontage.

Rohrform entscheidet über den Gleiter

Schon der Urvater des Freischwingers, Ludwig Mies van der Rohe, fertigte seinen berühmten Brno Chair in zwei Versionen an: einen aus Rundrohr, einen aus Flachstahl. Wohl wissend, dass Geschmäcker verschieden sind und die Rohrform maßgeblich über den Charakter des Stuhls entscheidet.

Zudem entscheidet die Rohrform darüber, welche Stuhlgleiter ein Freischwinger benötigt. Rundrohre erhalten meist Klemmgleiter, Kantrohre dagegen Kantrohrgleiter. Dass gerade Letztere Kunden häufig Kopfzerbrechen bereiten, liegt meist an der gängigen Zapfenbefestigung. Dabei ist diese einfacher zu montieren, als mancher glaubt.

Für Zapfengleiter zählt der Lochabstand

Aber eins nach dem anderen. Die meisten Freischwinger verfügen bereits ab Werk über vormontierte Stuhlgleiter, da die blanken Rohre sonst lediglich auf Teppichboden zu verantworten wären. Bei Freischwingern aus Kantrohr sind die Gleiter entweder geklebt oder über sogenannte Montagezapfen und entsprechende Lochbohrungen direkt im Stuhl verankert.

Wird Ersatz benötigt, ist der Abstand zwischen den Montagelöchern entscheidend, da dieser von Stuhl zu Stuhl variiert. Passt der Abstand der Zapfen nicht zum Lochabstand, kann der Gleiter nicht montiert werden. Bei Afuna erhalten Sie daher Zapfengleiter für Kantrohre in verschiedenen Lochbohrungs-Abständen.

Modell Karlsson in 5 Größen erhältlich

KantrohrgleiterSo ist der Kantrohrgleiter aus der Serie Karlsson in fünf Ausführungen erhältlich, von 12 mm bis zu 64 mm Lochabstand. Der robuste Kunststoffgleiter eignet sich ideal für den Einsatz auf Fliesen oder Linoleumböden. Er schützt den Boden vor Kratzern und ermöglicht ein geräuscharmes und müheloses Verschieben der Stühle.

Der angegebene Lochabstand bemisst sich am Abstand von der einen Lochmitte zur anderen. Er sollte vorab nachgemessen und genau eingehalten werden. Ob die Lochbohrung auch im Durchmesser zum Gleiter passt, können Sie leicht mit unserem Filzgleiter-Lineal ermitteln. Die Abmessung des Gleiters können Sie übrigens nach der Auswahl der Artikelnummer entnehmen. Karlsson 40×20 steht beispielsweise für ein Kantmaß von 40 mal 20 mm.

DIY-Löcher und Alternativen zum Kleben

Was aber, wenn der Stuhl über keine Lochbohrungen verfügt und dennoch Zapfengleiter erhalten soll? In diesem Fall können Sie die benötigten Löcher einfach selbst passgenau nachbohren. Dabei behilflich sind unsere Bohrschablonen, die Sie in drei verschiedenen Größen in unserem Zubehör-Bereich finden. Die Schablone kann mit einer Schraubzwinge am Stuhl fixiert und die Bohrung direkt durch die Schablone vorgenommen werden.

Wer diesen Aufwand scheut und lieber bei der Alternative zum Kleben bleibt, dem empfehlen wir außerdem unsere Kantrohrgleiter aus PTFE, die in einer selbstklebenden Variante und einem Modell für Industriekleber erhältlich sind. Bei Fragen zum Thema hilft unser Service-Team gern weiter.

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Orgatec 2018 in Köln – Das sind die neuesten Trends der Bürotechnik

Auf der Messe Orgatec in Köln werden Jahr für Jahr die neuesten Trends aus der Welt der Bürotechnik vorgestellt. Wir waren vor Ort und haben uns angesehen, wie die Büros von morgen aussehen sollen.

„New Work“ als Impulsgeber für Trends

Selbstjustierende Stühle, multifunktionale Schreibtische, und intelligente Lichtkonzepte: Auf der Orgatec Köln konnte man vom 23. bis 27. Oktober ein Bild davon gewinnen, wie die Industrie den ständig wachsenden Anforderungen der modernen Arbeitswelt begegnet – indem sie den Mensch durch technische Innovationen bestmöglich unterstützt und dadurch die Produktivität und Kreativität fördert.

Die Büroausstattung soll Schritt halten mit einer sich wandelnden Arbeitskultur, die stark von Mobilität und Digitalisierung geprägt ist. „New Work“ lautet das große Schlagwort. Gemeint sind damit Situationen wie Co-Working, Desk-Sharing und Spontan-Meetings auf der einen Seite, aber auch Lounges, Ruheräume und Wohlfühlzonen auf der anderen. Der Arbeitsplatz soll sich am Menschen orientieren, nicht andersrum.

Apps und Digitalisierung auf dem Vormarsch

Augenfällig ist daher der Trend zu ganzheitlichen Konzepten und Mobiliar, das sich flexibel an individuelle Bedürfnisse anpasst. Stühle, die selbsttätig die optimalen Sitzeinstellungen vornehmen oder Apps, die Mitarbeiter-Profile speichern und so vollautomatisch Sitzhöhe, Beleuchtung und Klimatisierung steuern. Smart Solutions sind endgültig auch im Büroalltag angekommen.

Im Fokus steht heute das Bestreben, den Arbeitsplatz so angenehm und intuitiv wie möglich zu gestalten, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu steigern und kreative Prozesse zu fördern. Das spiegelt sich nicht nur im Mobiliar wider, sondern auch bei den Themen Design und Raumgestaltung, Beleuchtung und Medientechnik. Auch hier konnte man auf der Orgatec viele innovative Konzepte bewundern.

Raumakustik und Geräuschreduzierung – wichtiger denn je

Ein weiterer Themenbereich auf der fünftägigen Messe war außerdem das wichtige Feld der Raumakustik, das gerade in Großraumbüros immer mehr an Bedeutung gewinnt. Denn Lärm am Arbeitsplatz, so haben verschiedene Studien bereits belegt, gehört zu den größten Stressfaktoren und damit Hemmnissen der Produktivität. Akustische Hygiene ist somit wichtiger denn je.

Als sehr wirkungsvoll haben sich hier Raum-in-Raum-Systeme erwiesen, aber auch schallabsorbierende Böden und Wände, geräuschreduzierte Tastaturen und nicht zuletzt auch hochwertige Möbelgleiter. Zwar sind Bürostühle heute zumeist mit Rollen ausgestattet, doch in Konferenzräumen und Kantinen stößt man ebenso noch auf die lästigen Poltergeräusche von Stuhlbeinen wie in den eigentlich der Erholung dienenden Lounges.

Möbelgleiter und spezielle Systeme fürs Büro

OrgatecDer Einsatz von Möbelgleitern, die auf die jeweiligen Raumanforderungen abgestimmt sind, sollte daher selbstverständlich sein. Längst sind Systeme erhältlich, die sich durch austauschbare Einsätze den Gegebenheiten anpassen und zudem die Folgekosten gering halten. Oft wird jedoch schlichtweg übersehen, dass im Bereich der Möbelgleiter viel getan hat und auch hier die Spezialisierung immer weiter voranschreitet.

Wir konnten jedenfalls viele interessante Gespräche zum Thema Möbelgleiter am Arbeitsplatz führen, und blicken daher auf eine für uns erfolgreiche Orgatec zurück. Zwar können wir aktuell noch keine Möbelgleiter mit App-Steuerung anbieten – aber wir bleiben weiter dran.

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Hotel, Gastronomie & Co. – Großraumbestuhlung beim Spezialisten kaufen

Im Objektbereich sind an Stühle hohe Anforderungen gestellt, welche die Suche nach geeigneten Modellen erschweren. Der Online-Anbieter Stuhloase hat sich auf solche Großraumbestuhlung spezialisiert und bietet Konferenzstühle, Bankettstühle etc. in großer Auswahl an. Wir haben uns das Angebot einmal näher angesehen.

Spezielle Anforderungen im Objektbereich

Gewerblich genutzte Stühle müssen oft einem spezifischen Anforderungsprofil entsprechen. Kriterien wie Stapelbarkeit, eine leichte Reinigung oder die Möglichkeit zur Reihenverbindung sind daher wichtige Kauffaktoren. Daneben sind aber auch optische Aspekte von Bedeutung, damit die Bestuhlung sich harmonisch und dem Verwendungszweck angemessen in die Umgebung einfügt.

Beides macht die Suche nach passenden Stühlen für Seminarräume, Praxen, Gastronomie etc. häufig zu einem schwierigen Unterfangen. Großkunden wünschen Qualität, Zuverlässigkeit auch bei hohen Stückzahlen, Planungssicherheit für Nachbestellungen, und nicht zuletzt eine angemessene Rabattierung.

Umfangreiches Sortiment bei Stuhloase.de

Ein Anbieter, der all dies bieten will, ist der Borkener Online-Händler Stuhloase.de. Er hat sich auf den gewerblichen Einsatz von Stühlen sowie Großraumbestuhlungen spezialisiert, und macht Unternehmen die Suche nach Seminarstühlen, Bankettstühlen, Reihenbestuhlung etc. einfach. Über 90 verschiedene Modelle in verschiedenen Farben und Ausführungen sind im umfangreichen Sortiment der Stuhloase verfügbar.

Den größten Vorteil bietet dabei die übersichtliche und zweckmäßige Auswahl nach verschiedenen Kriterien, die Orientierung bietet und einen guten Überblick verschafft. So können Kunden zwischen Kategorien wie Polsterstühle, Klappstühle oder Collegestühle wählen, nach Kriterien wie erweiterte Herstellergarantien oder passenden Transportwagen sortieren, sowie in verschiedenen Anwendungsbereichen von Wartezimmern oder Kantinen bis hin zu Fahrschulen stöbern.

Rundumpaket für gewerbliche Kunden

Praktisch für gewerbliche Kunden ist auch die transparente Preisstaffelung nach Bestellmenge sowie den jeweils anfallenden Versandkosten für Deutschland, Österreich oder die Schweiz. Zudem gibt der Händler an, dass Nachbestellungen auch nach Jahren noch problemlos möglich seien. Gut gefallen hat uns auch die Bestpreis-Garantie, die Stuhloase für viele verschiedene Stuhlmodelle bietet.

Sowohl Angebot und Preise als auch die Auswahl und Darstellung der Produkte, Konfigurationsmöglichkeiten und Seitennavigation überzeugen. Auch die verschiedenen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme sind zeitgemäß und serviceorientiert. Besonders zugesagt hat uns natürlich, dass bei einigen Stuhlmodellen zwischen verschiedenen Stuhlgleitern gewählt werden kann.

Professionelle Stuhlgleiter zum Nachbestellen

GroßraumbestuhlungApropos Stuhlgleiter: Da die Stuhlmodelle sich an klassischen Designs orientieren und Konstruktionen aus Stahlrohr dominieren, ist auch der Wechsel von Stuhlgleitern kein Problem. Wer spezielle Gleiterlösungen für verschiedene Bodenbeläge sucht, wird im Afuna Filzgleiter-Shop garantiert fündig werden.

Hier bieten wir auch die cleveren Möbelgleiter-Systeme von QuickClick an, die sich einfach nachrüsten lassen und aufgrund ihres unkomplizierten Wechselsystems gerade für den gewerblichen Einsatz interessant sind. Bei Fragen hierzu sowie zur Kompatibilität mit Stuhloase-Modellen kontaktieren Sie uns gern. Auf Wunsch erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

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Steinhart und holzwarm: Was hinter den neuen Nadura-Böden steckt

Robust wie Fliesen und fußwarm wie Holz: Der innovative Bodenbelag „Nadura“ soll es möglich machen, verspricht der Hersteller MEISTER. Wir erklären, was es mit dem neuartigen Material auf sich hat, und warum Möbelgleiter auch auf Nadura-Böden viele Vorteile bieten.

Vorteilhafte Verbindung von Holz und Fliesen

Es ist ein altbekanntes Dilemma bei der Wahl des Bodenbelags: Holz ist empfindlich, PVC kein Naturprodukt, und Fliesen sorgen für kalte Füße. Der Hersteller MeisterWerke aus dem westfälischen Rüthen will nun ein Produkt entwickelt haben, das die fußwarmen Eigenschaften von Holz mit der Härte und Strapazierfähigkeit von Fliesen verbindet – und dennoch ein reines Naturprodukt bleibt.

Mit dem neuen Produkt, das unter dem Handelsnamen MEISTER Nadura im Fachhandel vertrieben wird, ist dem Hersteller tatsächlich ein Kunstgriff gelungen. Denn Nadura verbindet nicht nur sprichwörtlich Holz und Stein. Hauptkomponenten des Nadura-Bodens sind auch faktisch Holzfasern und mineralische Bestandteile, die dem Material einerseits seine Härte, andererseits seine wärmebewahrenden Eigenschaften verleihen.

Ansprechende Dekore, absolut bruchfest

Wood-Powder nennt sich diese Technologie, bei der Holz- und Mineralbestandteile zusammen mit Farbpigmenten und natürlichen Additiven wie Melaminharz bei Hitze und hohem Druck in Form gepresst werden. Durch dieses spezielle Verfahren lassen sich auch aufwendige 3D-Oberflächenstrukturen verwirklichen, die im Zusammenspiel mit naturnahen Dekoren in Holz-, Stein- oder auch Metalloptik noch realistischer wirken.

Die Nutzschicht, die durchgefärbt und laut Herstellerangaben bis zu dreimal stärker als bei herkömmlich beschichteten Böden ist, soll im Gegensatz zu Fliesen absolut bruchfest sein und nicht splittern. Selbst harte Kollisionen mit Pfannen auf Gusseisen hinterlassen maximal kleinere Dellen oder Kratzer, die sich partiell ausbessern lassen.

Auch für gewerblichen Einsatz geeignet

Nadura-Böden bieten aber noch viele weitere Vorteile. So weist das Material eine extrem hohe Abriebfestigkeit auf, die es unempfindlich gegen tägliche Beanspruchungen macht und auch dem gewerblichen Einsatz standhält. Es ist rutschfest, schwer entflammbar, pflegeleicht und unempfindlich gegen Spritzwasser, also auch für Feuchträume geeignet.

Ein weiteres Plus ist die einfache Verlegung, die wie bei Laminat oder Vinyl „schwimmend“ im Klickverfahren erfolgt. Das Risiko verfärbter Fugen durch kleinere Malheure in der Küche ist bei Nadura daher nicht mehr gegeben. Selbst Öl oder Rotwein lassen sich einfach wegwischen.

Schutz und Ruhe: Möbelgleiter für Nadura

Nadura-BödenDer Hersteller MeisterWerke ist sogar so überzeugt von seinem Produkt, dass er eine lebenslange Garantie auf Oberflächenabrieb im Wohnbereich bzw. 10 Jahre im Objektbereich gibt. Wer dennoch kein Risiko eingehen möchte, stattet seine Möbel besser von Anfang an mit passenden Stuhlgleitern und Möbelgleitern aus, die Macken und Kratzer durch scharfkantige Stuhlbeine oder schwere Lasten wirkungsvoll verhindern.

Sie helfen zudem, lästige Geräusche von Stuhlbeinen zu unterbinden und das Verschieben der Möbel durch ihre Gleitwirkung zu erleichtern. Da Nadura ein sehr strapazierfähiger Bodenbelag ist, sind Filzgleiter nur bei sehr schweren Möbeln ratsam. Stühle und Tische kommen dagegen mit Möbelgleitern aus Kunststoff oder PTFE aus.

Einschränkungen im Alltag

Gibt es also auch Nachteile bei Nadura? Was fraglos bleibt, ist die harte Oberflächenbeschaffenheit von Nadura, die dem weichen Laufgefühl von Holz entgegensteht. Echte Holzliebhaber werden daher wohl auch weiterhin auf das Original setzen.

Auch für Personen, die ihr Bad regelmäßig unter Wasser setzen, sind Fliesen eher der Bodenbelag der Wahl. Wer mit diesen Einschränkungen jedoch leben kann, findet in Nadura-Böden eine erwägenswerte Alternative, die viele Vorteile zu herkömmlichen Bodenbelägen bietet.

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Sofa, Bett & Co.: Warum die Schwergewichte Möbelgleiter brauchen

Ob in Esszimmer, Küche oder Büro – die weitaus meisten Möbelgleiter finden unter Stühlen und Tischen Verwendung. Doch auch unter schweren Möbeln wie Schränken, Betten, Kommoden etc. ist ihr Einsatz aus verschiedenen Gründen sinnvoll. Wir zeigen, warum die Investition sich lohnt, und worauf Sie baum Kauf von Möbelgleitern für schwere Möbel achten sollten.

Stuhlgleiter, Tischgleiter oder Möbelgleiter

Der Name sollte bereits stutzig machen. Obwohl der Begriff „Möbelgleiter“ weit geläufiger ist als die Abwandlung „Stuhlgleiter“, kommen die Schutzelemente überwiegend unter Stühlen zum Einsatz. Auch unsere Kundengespräche zeigen das immer wieder. Neben Stühlen werden meist noch Tische mit Gleitern ausgestattet, und erst mit Abstand die schweren, unbewegten Möbelstücke.

Diese Priorisierung ist längst kein Zufall. Die Hauptaufgaben eines Möbelgleiters bestehen schließlich darin, Kratzer durch Bewegungen vorzubeugen, dabei auftretende Geräusche zu minimieren, und – wie der Name verrät – ein müheloses Gleiten beim Verschieben zu ermöglichen. Die Schlussfolgerung, bei schweren Möbeln seien Möbelgleiter überflüssig, greift jedoch zu kurz.

Unterschätzte Gefahr von Druckstellen

Auch unter Schränken, Sideboards, Betten, Sofas und selbst schweren Vasen oder Standboxen können Möbelgleiter einen wertvollen Beitrag zum Schutz des Bodens vor Kratzern und auch Druckstellen beitragen. Gerade Druckstellen können zur bösen Überraschung werden, wenn ungünstige Kombinationen aus weichen oder elastischen Bodenbelägen und schweren Möbeln mit schmalen, unebenen oder kantigen Standfüßen zusammentreffen.

Möbelgleiter für schwere MöbelViele Anbieter von PVC-, Linoleum- oder Designbelägen weisen daher explizit darauf hin, dass es bei schweren Möbeln auf Dauer zu Druckstellen kommen kann. Auch bei Parkett aus besonders weichen (Nadel-)Hölzern kann dies zum Problem werden. Möbelgleiter können daher helfen, kantige oder unebene Standfüße auszugleichen, je nach Modell die Auflagefläche zu vergrößern, und – im Fall von Filzgleitern – den Druck auf den Boden abzumildern.

Ungewollte und gewollte Bewegungen

Unterschätzt wird vielfach auch die Gefahr, die von unbemerkten Bewegungen ausgeht. Gerade schwere Polstermöbel werden bei Gebrauch oft ungewollt verrückt. Auch an Standorten entlang Laufwegen kommt es nicht selten zu ungewollten Remplern. In Summe können auch solche kleinen Bewegungen zu unschönen Kratzern auf dem Boden führen.

Nicht zuletzt sind Möbelgleiter auch aus praktischen Gründen eine sinnvolle Investition bei schweren Möbeln. Die meisten Möbel müssen eben doch irgendwann einmal bewegt werden – sei es zum Putzen, Umdekorieren oder Renovieren. Spätestens dann freut sich, wer direkt vorgesorgt hat.

Welche Möbelgleiter für schwere Möbel?

Bei der Auswahl der Möbelgleiter sollte neben der Kompatibilität vor allem auch die Montage bedacht werden. Für Möbel aus Holz kommen z.B. Gleiter zum Nageln infrage, welche sich aber nachträglich nur an einem liegenden Möbelstück anbringen lassen. Sinnvoll sind daher beispielsweise Möbeluntersetzer oder passende Stuhlbeinkappen, die sich leicht anbringen lassen und zudem die Auflagefläche etwas vergrößern.

Gerade für schwere Möbel eignen sich jedoch hervorragend auch selbstklebende Filzgleiter, bevorzugt in extra dicker Ausführung von 5-8 mm. Ob vorgestanzt oder als großflächige Zuschnitte, müssen die Filzgleiter lediglich unter die Standfläche geschoben und das Möbelstück danach abgesenkt werden. Den Rest erledigt die Schwerkraft. Einfacher geht’s wirklich nicht.

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Schäden vermeiden – So erhalten Sie den Wert von elastischen Bodenbelägen

In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Behörden und Krankenhäusern werden häufig elastische Bodenbeläge eingesetzt. Elastische Bodenbeläge sind nicht nur widerstandsfähig, sondern lassen sich zudem gut reinigen – entscheidende Vorteile in stark frequentierten Räumen.

Doch auch der widerstandsfähigste Bodenbelag hält einer dauerhaften, starken Belastung nicht ewig stand. Beschädigungen treten meist durch nutzungsbedingte Einflüsse auf- etwa durch Schmutz, der in die Räume getragen wird. Auch das Mobiliar hinterlässt oft bleibende Eindrücke im Boden.

Möbelgleiter müssen zum Stuhlmodell passen

Sämtliche Schadensquellen lassen sich selbstverständlich nicht eliminieren, aber zumindest in puncto Mobiliar kann einiges zum Schutz und zur Werterhaltung von elastischen Bodenbelägen unternommen werden. Das beginnt mit der Wahl geeigneter Möbel und reicht bis zu fachgerechten Schutzmaßnahmen in Form von Möbelgleitern.

elastische Bodenbeläge Klassenzimmer

Wichtig ist dabei, dass die Möbelgleiter zum Stuhlmodell passen. Ein Kufenstuhl benötigt andere Gleiter als ein Holzstuhl oder ein Stahlrohrstuhl. Als Gleitschicht eignen sich auf elastischen Bodenbelägen Filz und PTFE. Beide Materialien schützen den Bodenbelag vor Kratzern und ermöglichen zugleich ein leichtes Verschieben von Stühlen.

Gleiter regelmäßig kontrollieren und reinigen

In stark frequentierten Räumen werden auch die Möbelgleiter stark belastet. Daher ist es enorm wichtig, die Möbelgleiter regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls zu reinigen oder auszutauschen. Nur intakte Gleiter schützen effizient und dauerhaft.

Besonders praktisch sind in solchen Räumen spezielle Möbelgleiter-Austauschsysteme wie das QuickClick-System. Nach der einmaligen Montage der Basis am Stuhl können abgenutzte Gleiteinsätze jederzeit ohne großen Aufwand ausgetauscht werden. Unser Filzgleiter-Team berät Sie gerne, welches Produkt für Ihre Stühle geeignet ist – damit auch Ihr Boden keinen Schaden nimmt.

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Der Windsor-Stuhl – ein Leichtgewicht mit langer Tradition

Als eines der ersten massenproduzierten Möbel Europas ist der Windsor-Stuhl ein echter Klassiker. Anfang des 18. Jahrhunderts in England entwickelt, wird der Stuhl bis heute produziert.

Filigran und trotzdem stabil

Windsor-Stuhl

Seine Popularität verdankt der Windsor-Stuhl vor allen Dingen zwei Aspekten: seinem leichten und schlanken Design und der schnellen Herstellung mit geringem Materialeinsatz. So konnten auch kleine Handwerksbetriebe den Stuhl in großen Mengen ohne hohe Kosten fertigen.

Charakteristisch ist die Lehne aus schmalen Holzstäben, die häufig in einheitlichen Abständen eingesetzt werden. Das schlanke Bild des Stuhles wird durch das Untergestell komplettiert, das ebenfalls aus schmalen, gedrechselten Holzstäben besteht. Seine Stabilität gewinnt der Stuhl durch drei Querverbindungen am Untergestell.

Von Windsor aus in die Welt

Anders als der Name vermuten lässt, stammt der Stuhl aber nicht aus der englischen Stadt Windsor, sondern aus der Stadt High Wycombe, damals das Zentrum der Möbelherstellung in England. Aber von Windsor aus wurde der Landhausstuhl im 18. Jahrhundert nach London und Amerika verschifft, wo er sich nunmehr seit Jahrhunderten enormer Beliebtheit erfreut.

Mittlerweile gibt es den Windsor-Stuhl in vielen unterschiedlichen Farben und Varianten, etwa als Schaukelstuhl oder Schreibtischstuhl.

Bodenschutz nicht vergessen

Man mag es kaum glauben, aber auch ein Leichtgewicht wie der Windsor-Stuhl kann unschöne Spuren auf dem Boden hinterlassen. Letztendlich ist ein Stuhl immer noch ein Gebrauchsgegenstand, der täglich bewegt und benutzt wird. Nutzungsspuren sind dabei einfach nicht zu vermeiden.

Wer sich also für einen Stuhlklassiker wie den Windsor-Stuhl entscheidet, sollte von vorneherein für einen passenden Bodenschutz sorgen. Die schnellste und unkomplizierteste Lösung ist hier ein Filzgleiter zum Nageln oder Schrauben. Einmal unter dem Stuhlfuß montiert, schützt er den Boden vor Macken und Schleifspuren. Unser Filzgleiter Team berät Sie gerne, welche Möbelgleiter für Ihren Stuhl die richtigen sind!

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Marmor, Travertin & Co. – die richtige Pflege für Kalksteinböden

Böden aus Kalkstein versprühen einen ganz besonderen Charme – bekannt seit der Antike und gemacht für die Ewigkeit. Damit der Kalksteinboden dauerhaft ansehnlich bleibt, sollte er jedoch mit Vorsicht behandelt werden. Wir geben einige Pflegetipps und zeigen, wie auch schwere Möbel dem Naturstein nichts anhaben können.

Kalkstein: Ein Baustoff mit TraditionKalksteinböden

Kalkstein ist in der europäischen Architektur ein Baustoff mit langer Tradition, die zurück bis in die Antike reicht. Wer erleben will, wie Kalksteinböden die Zeit überdauern und dabei zeitlos schön bleiben, bekommt gerade im Mittelmeerraum reichlich Gelegenheit dazu – von antiken Tempelanlagen über prachtvolle Herrenhäuser bis hin zu öffentlichen Plätzen. Doch auch hierzulande ist Kalkstein in Kirchen, Schlössern, Museen und öffentlichen Gebäuden allgegenwärtig.

In den heimischen vier Wänden galt Kalkstein seit jeher als Privileg einer Minderheit und verlor nach dem Aufkommen moderner und günstiger Baustoffe zunehmend an Bedeutung. Der seit einigen Jahren anhaltende Trend zur Rückbesinnung auf traditionelle und nachhaltige Baustoffe rückt jedoch auch Kalkstein wieder verstärkt in den Fokus privater Bauherren.

Unterschiede bei Kalkstein, Marmor und Travertin

Ob als Bodenbelag oder Wandverkleidung, in Bädern, auf Treppen oder der Terrasse: der Anwendungsbereich von Kalkstein ist groß, ebenso wie die optische Vielfalt der Kalksteinarten. Genaugenommen bezeichnet der Begriff „Kalkstein“ den klassischen, meist hellen Kalkstein mit weichen Strukturen und homogener Farbgebung. Geologisch betrachtet zählen jedoch auch weitere Natursteine wie Travertin oder Marmor zu den Kalksteinen.

Zwar handelt es sich bei Marmor um umgewandelten Kalkstein, der durch große Hitze und Druck im Erdinneren kristalline Strukturen ausgebildet hat. Was die Pflege betrifft, sind sich Marmor und Kalkstein jedoch weiterhin sehr ähnlich. Gleiches gilt für Travertin, der in Süßwasserquellen als Quellkalk entsteht und eine charakteristische, offenporige Struktur aufweist.

Säurehaltiges greift Kalkstein an

Mit einem Boden aus Kalkstein entscheidet man sich einerseits für einen pflegeleichten, auf der anderen Seite jedoch sehr empfindlichen Bodenbelag, der die falsche Behandlung selten verzeiht. Ist ein Kalksteinboden einmal verkratzt, verfärbt, oder weist matte Stellen auf, ist eine aufwendige und kostspielige Renovierung meist unumgänglich.

Kalkstein ist sehr säureempfindlich und reagiert auf Kaffee, Wein, Cola oder Säfte schnell mit Verfärbungen. Auch falsche Reiniger auf Basis von Zitronen- oder Essigsäure sind Gift für den Kalksteinboden. Gerade auf polierten Natursteinen kommt es hier schnell zu Verfärbungen oder matten Stellen. Ratsam ist daher eine fachgerechte Imprägnierung des Bodens. Die Reinigung sollte nur mit klarem Wasser oder speziellen Reinigungsmitteln erfolgen. Trockenes Nachwischen verhindert die Entstehung von Wasserflecken.

Mechanische Belastung: Filzgleiter schützen Kalkstein

Ebenfalls empfindlich reagiert Kalkstein auf mechanische Belastungen durch Schmutz, festes Schuhwerk und bewegte Möbel. Der Boden sollte daher regelmäßig mit einer weichen Bürste gesaugt und nach Möglichkeit mit weichen Filzpantoffeln begangen werden. Gegen die Belastung durch bewegte Möbel wie Stühle und Tische helfen dagegen Filzgleiter oder weiche Kunststoffgleiter.

Durch die Filzgleiter wird die Reibung zwischen Stuhlbeinen und Boden herabgesetzt, sodass die Stühle sich leicht verschieben lassen und auf dem Boden keine Kratzer hinterlassen. Die Möbelgleiter sorgen zudem dafür, dass weniger Geräusche beim Verschieben der Möbel entstehen, welche bei harten Natursteinböden sonst sehr lästig werden können.

Sollten Sie Fragen zum Einsatz von Filzgleitern auf Kalksteinböden haben oder Entscheidungshilfe benötigen, hilft unser Service-Team gern weiter und findet auch für Ihren Boden den richtigen Gleiter.

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Möbelgleiter unter Eckbänken – so schützen Sie Ihren Küchenboden

Bei Eckbänken im Essbereich denken viele nicht an Möbelgleiter. Unter unbewegten Möbeln sei dies schließlich nicht nötig. Doch diese Sichtweise greift zu kurz. Wird die Eckbank nach Jahren gewechselt, erlebt man oft eine böse Überraschung. Ratsam ist es daher, frühzeitig an den Schutz des Bodens zu denken und mit Möbelgleitern Kratzern und Druckstellen vorzubeugen.

Eckbänke und die unbemerkte Gefahr

Eckbänke sind seit jeher ein beliebtes Mittel, um auf geringen Raum viel Platz zum Sitzen zu schaffen. Meist kommen die cleveren Raumwunder in Küche, Diele oder Sitznischen zum Einsatz und werden nur in Ausnahmefällen bewegt. Teils sind sie sogar fest mit der Wand verschraubt, um Wackeln oder ständigen Wandanschlägen vorzubeugen.

In der Wahrnehmung gelten sie daher als unbewegte Möbel, für die sich die Anschaffung spezieller Möbelgleiter nicht lohnt. Dass diese Einschätzung trügerisch ist, zeigt sich oft erst nach Jahren des Gebrauchs und teils mit dramatischen Folgen. Wird die Eckbank entfernt oder ersetzt, offenbaren sich je nach Bodenbelag tiefe Druckstellen oder kreisrunde Scheuerstellen. Sofern die neuen Möbel diese nicht verdecken, kann der Boden dann gleich mit ausgetauscht werden.

Eckbänke vermitteln trügerische SicherheitMöbelgleiter für Eckbänke

Die Fehleinschätzung beginnt mit dem trügerischen Bild, dass unbewegte Möbel keine Gefahr für den Boden darstellen. Denn erstens können auch Kommoden, Schränke oder Sideboards auf PVC oder weichen Holzböden Druckstellen hinterlassen. Folgenreicher ist allerdings der Trugschluss, dass Eckbänke sich nicht bewegen würden.

Selbst bei fest montierten Sitzflächen sind die Standfüße ständig wechselnden Belastungen ausgesetzt, die sich in kaum wahrnehmbaren Bewegungen äußern. Diese dauerhaften Krafteinwirkungen sorgen gerade in stark frequentierten Essbereichen dafür, dass Kratzer unter den Füßen entstehen, die sich irgendwann zu unübersehbaren Scheuerstellen ausweiten.

Langzeitschutz für den Küchenboden

Wer nicht schmerzhaft eines besseren belehrt werden möchte, sollte daher bereits bei der Montage der Eckbänke an die Zukunft denken und die Standflächen mit hochwertigen Möbelgleitern bestücken. Mit Wegwerfartikeln vom Wühltisch spart man jedoch am falschen Ende. Unter den sperrigen und teils fest montierten Eckbänken werden die Möbelgleiter in der Regel nicht erneuert und müssen daher über Jahre zuverlässige Dienste leisten.

Aus guten Gründen bieten sich daher robuste Kunststoffgleiter an. Diese sind auch unter stetiger Druckbelastung formbeständig, und vertragen im Gegensatz zu Filz auch Nässe. Da gerade in der Küche immer mal etwas umgeschüttet wird, ist man mit Kunststoffgleitern auf der sicheren Seite. Denn Filz kann durch Kontakt mit Flüssigkeiten verhärten und seine Schutzfunktion nicht mehr im vollen Umfang ausüben.

Filzgleiter eher in Ausnahmefällen

Filzgleiter bieten sich daher nur dann an, wenn es die spezifischen Eigenschaften des Bodenbelags sinnvoll erscheinen lassen. So schützt die weiche, flexible Filzoberfläche auf PVC-Böden besser vor Druckstellen als Gleiter aus Kunststoff. Und für empfindliche Holzböden sind Kunststoffgleiter bisweilen zu hart.

Es gilt daher, die Vor- und Nachteile genau abzuwägen. Bei Filzgleitern ist es jedenfalls ratsam, die Mehrarbeit in Kauf zu nehmen und beizeiten Kontrollen durchzuführen beziehungsweise diese bei Bedarf zu wechseln. Dann kann der Boden auch mehrere Eckbänke schadlos überstehen.

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Terrassendielen aus WPC – was Sie beachten sollten!

WPC Terrassendielen

WPC im Schnitt vor der Montage.

Holzdielen aus  im Außenbereich sind vielen zu witterungsempfindlich und pflegeintensiv. Immer mehr Kunden entscheiden sich daher auf Balkon, Terrasse und im Garten für sogenannte WPC Dielen. Der Verbundwerkstoff besteht zwar zum Großteil aus Holz, ist aber robust und benötigt keine besondere Pflege. Doch auch bei WPC gibt es große Qualitätsunterschiede.

WPC-Böden: Robuste Alternative zu Echtholz

WPC Terrassendielen haben sich in den letzten Jahren zu einem wahren Verkaufsschlager entwickelt. Für Freunde von Holzböden stellt der Komposit-Werkstoff eine echte Alternative zu Vollholzdielen aus Douglasie oder Bangkirai dar, die wegen der Gefahr von Schimmel, Schädlingsbefall oder Rissen regelmäßige Nachbehandlungen benötigen, um dauerhaft schön zu bleiben.

Dabei bestehen WPC Dielen selbst größtenteils aus Holz. WPC steht für Wood-Plastic-Composite, also Holz-Plastik-Verbundwerkstoff. Holzfasern und -mehl werden mit verschiedenen Polymeren, Farbpigmenten, Bioziden und weiteren Additiven gemischt, erhitzt und in Form gegossen. Dadurch entsteht ein Werkstoff, der deutlich stabiler und natürlicher ist als Kunststoff, dabei aber robuster, maßhaltiger und witterungsbeständiger als Holz.

Vorteile und Nachteile von WPC

Der große Vorteil der Dielen liegt im geringen Pflegeaufwand. Eine regelmäßige Feuchtreinigung genügt. Zusätzliche Pflege oder Nachbehandlungen mit Öl oder Lasur sind nicht nötig. Trotzdem ist WPC äußerst farbecht und neigt weniger zum Vergrauen oder Aufhellen als Holz. Die Dielen splittern nicht, sind rutschhemmend und selbst im nassen Zustand problemlos barfuß begehbar. Nicht zuletzt überzeugen WPC Dielen durch ein riesiges Farbangebot sowie zahlreiche verschiedene Profilierungen.

All diese Vorteile können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass WPC optisch nicht an Holz herankommt. Obwohl Trittgefühl, Haptik und Erscheinungsbild der beiden Werkstoffe sich ähneln und beschichtetes WPC mittlerweile sogar Maserungen imitiert,  bleibt der Unterschied bei genauem Hinsehen unverkennbar. Letztlich bleibt dies aber Geschmacksache. Ein klarer Nachteil ist dagegen, dass die Dielen unter Sonneneinstrahlung sehr heiß werden kann, was bei Holz nicht der Fall ist.

Qualitätsunterschiede bei WPC Dielen

Die Qualitätsunterschiede bei sind enorm. Beim Kauf sollte vor allem beachtet werden, ob es sich um massive Vollprofile handelt oder sogenannte Hohlkammerprofile, die zwar leichter sind, jedoch weniger stabil und von geringerer Lebensdauer. Handelt es sich außerdem um beschichtetes WPC, ist von Bedeutung, ob der zusätzliche Schutzmantel rundum aufgebracht ist und kein Holzmehl beinhaltet. Minderwertige Beschichtungen können abblättern und schaden mehr als sie nutzen.

Das Herkunftsland ist ebenfalls wichtig. Billiges WPC aus Fernost hat oft nichts mit den positiven Eigenschaften von WPC gemein. Häufig werden hier statt Holz Bambus oder Pflanzenfasern verwendet oder Mineralien beigemengt. Achten Sie daher beim Kauf auf das Gütesiegel der Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe, das WPC-Dielen unter verschiedenen Qualitätskriterien betrachtet und auch Aspekte der Nachhaltigkeit einbezieht.

WPC Möbelgleiter – Schutz für eine lange Lebensdauer

Gutes Vollprofil-WPC wird mit einer Lebensdauer von bis zu 25 Jahren angegeben. Damit solche Werte tatsächlich erreicht werden, lohnt es sich, in hochwertige Möbelgleiter für den Außenbereich zu investieren, welche die Oberfläche schützen und Kratzer vermeiden. Solche Kratzer sehen nämlich nicht nur unschön aus, sondern sind ein Einfallstor für Feuchtigkeit und damit verbundene Schäden.

Ein weiterer Vorteil von Möbelgleitern ist das einfache und geräuscharme Verschieben der Gartenmöbel, das auf dem rutschhemmenden Boden sonst nicht ohne Weiteres möglich wäre. Möbelgleiter für den Außenbereich sind meist aus robustem Kunststoff gefertigt und gewährleisten eine lange Lebensdauer. Unser Service-Team berät Sie gern, welche Gleiter zu Ihrem Boden und Ihren Gartenmöbeln passen.

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