Stühle mit Geflecht – Echte Design-Klassiker mit Charme

„Es ist schwerer, einen guten Stuhl zu bauen als einen Wolkenkratzer“, wusste schon einer der bedeutendsten Architekten der Moderne, Ludwig Mies van der Rohe.

Denn ein Stuhl ist viel mehr als nur schnöde Sitzgelegenheit, er trägt enorm zur Wohnlichkeit eines Raumes bei und  setzt deutliche Zeichen in Punkto Stil. Gerade deshalb legen viele Menschen Wert auf hochwertige und handgefertigte Produkte. Seit jeher zählen Stühle mit einer geflochtenen Sitzfläche oder Rückenlehne zu den beliebtesten Stuhlmodellen, darunter auch viele Design-Klassiker wie der Kaffeehausstuhl von Thonet oder der Kragstuhl von Tecta.

Stühle mit Geflecht vom Profi reparieren lassen

Wie bei allen Gebrauchsgegenständen kann die jahrelange Nutzung auch an Stühlen ihre Spuren hinterlassen. Ist die Sitzfläche oder die Rückenlehne beschädigt, müssen Sie Ihr Lieblingsstück aber nicht gleich aufgeben. Traditionelle Handwerksbetriebe wie die Korbflechterei Burkhardt nehmen sich Ihrer Stühle an und reparieren Ihre Stuhlgeflechte professionell, so dass Ihre Stühle wieder wie neu aussehen.

Die Korbmacherei – zu der auch Stuhlgeflechte zählen – gehört zu den ältesten Gewerken der Welt. Das liegt vor allem daran, dass für die Flechterei nur wenig Werkzeug benötigt wird. Seit hunderten von Jahren werden Flechtwaren aus Naturmaterialien mit traditionellen Techniken geflochten – so auch bei der Korbflechterei Burkhardt. Natürlich unter Berücksichtigung aller stil-bedingten Besonderheiten der Stühle.

Filzgleiter schützen Stühle und Böden

Stühle mit GeflechtDoch nicht nur Sitzfläche und Rückenlehne leiden unter der Nutzung und Belastung, auch die Stuhlbeine oder Gestelle haben einiges auszuhalten. Hier schaffen Filzgleiter schnell und unkompliziert Abhilfe. Denn Filzgleiter sorgen nicht nur dafür, dass Stühle mit Geflecht leicht und geräuscharm über den Boden gleiten, sie verhindern auch Kratzer und Macken im Bodenbelag. Je nach Stuhlmodell und Bodenbelag kommen unterschiedliche Gleiter zum Einsatz, die zu den jeweiligen Bedürfnissen passen.

Ein paar Filzgleiter, ein bisschen Pflege – mehr braucht ein guter Stuhl nicht, um möglichst lange Freude zu bereiten. Und wenn es hart auf hart kommt, hilft der Korbflechter garantiert!

 

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Stuhlbeinkappen mit Filzeinsatz – ein Klassiker wird salonfähig

Stuhlkappen gehören zu den absoluten Klassikern, um Stuhlbeinen aus Stahlrohr einen fußbodenfreundlichen Abschluss zu geben. Meist sind diese jedoch aus Kunststoff und damit für empfindliche Parkettböden ungeeignet. Mit unserer Stuhlbeinkappe ’Michel’ räumen wir mit dieser Einschränkung nun endgültig auf – und machen Stuhlkappen zu vollwertigen Filzgleitern.

Stuhlkappen: Bewährte Qualität aus einem Guss

Stuhlkappen mit FilzSie sind leicht, sie sind robust, und darüber hinaus spielend einfach auszuwechseln: Wenn es um Stahlrohrstühle geht, zählen Stuhlbeinkappen nicht nur herstellerseitig zu den beliebtesten Konstruktionsarten bei der Wahl der geeigneten Stuhlgleiter. Jeder kennt die typische Optik der meist schwarzen Abschlusskappen an den Füßen filigraner Stuhlgestelle.

Gerade in ihrer Einfachheit liegt auch die Beliebtheit von Stuhlkappen begründet. Die Kappen werden mit nur geringem Materialaufwand aus einem Guss gefertigt, was sie weniger anfällig gegenüber potenziellen Bruchstellen macht. Vor allem sind sie aber so leicht auszuwechseln wie kaum ein anderer Stuhlgleiter und dennoch fest mit dem Stuhlbein verbunden.

Weicher Filz schützt empfindliche Holzböden

Diese Einfachheit war bislang jedoch auch die Schwachstelle der kleinen Kappen. Denn reine Kunststoffgleiter haben zwar von Fliesen bis zu Teppichen einen breiten Anwendungsbereich; für die Verwendung auf empfindlichen Holzböden ist der robuste Kunststoff jedoch ungeeignet. Hier braucht es weichere Materialien wie Filz, um Parkett, Dielen und Laminat optimal zu schützen.

Beim Modell ’Michel’ haben wir das Konzept der Gleitkappen daher weitergedacht und der klassischen Stuhlbeinkappe einen Einsatz aus weichem, aber dennoch robusten Nadelfilz spendiert. Damit wird die Gleitkappe nun endlich „salonfähig“ und kann ihre Vorteile auch auf Holz ausspielen. Um den Filz gegen Verrutschen zu sichern, wurde er nicht einfach aufgeklebt, sondern die Kunststoffkappen zusätzlich um Ausläufer erweitert, in denen der Filzeinsatz nun sicher eingefasst ist.

Design-Update für den stimmigen Auftritt

Die typische Kappen-Optik ist dabei unverändert geblieben; um den Kontrast zwischen Gleiter und Filzeinsatz aufzuheben und der runderneuerten Kappe einen frischen Anstrich zu verleihen, ist das klassische Schwarz der Stuhlkappen einem transparenten Kunststoff gewichen, der perfekt mit dem kühlen Metall der Stahlrohre harmoniert und sich nicht in den Vordergrund spielt.

In der Handhabung orientiert ’Michel’ sich dabei ganz an der unkomplizierten Art seiner Vorbilder: Zur Montage werden die alten Stuhlkappen einfach abgezogen und die neuen per Hand mit gleichmäßigem Druck auf die Stuhlbeine gesteckt. Sollte die Handkraft dazu nicht ausreichen, kann auch vorsichtig ein Gummihammer zur Hilfe genommen werden. Zum Schutz des Filzeinsatzes hierbei jedoch bitte ein Stück Stoff unterlegen.

In sechs verschiedenen Größen erhältlich

Da nur passgenaue Stuhlkappen einen perfekten Sitz und eine leichte Montage gewährleisten, bieten wir ’Michel’ in sechs verschiedenen Größen an. Nehmen Sie sich daher bitte vor dem Kauf etwas Zeit, um mit einer Schieblehre den äußeren Durchmesser der Stuhlbeine exakt zu bestimmen. Wichtig: Die Stuhlbeinkappen können nur bei Stuhlbeinen mit senkrecht stehenden Beinen eingesetzt werden! Für Stuhlbeine mit schräg zum Boden stehenden Beinen sind die Kappen nicht geeignet. Im Zweifelsfall hilft unser Service-Team gern bei jeder Frage weiter und berät auch zu Alternativen wie etwa Lamellenstopfen mit Filzeinsatz.

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Stuhlsocke Charlie – eine kleine Gebrauchsanleitung

Unsere beliebte Stuhlsocke Charlie hat sich bereits in vielen Haushalten bewährt. Charlie besticht nicht nur durch sein ansprechendes Äußeres, sondern überzeugt vor allem durch seine ruhige Art.

Charlie ist äußerst pflegeleicht. Hin und wieder eine kurze Behandlung mit dem Staubsauger – das genügt Charlie völlig. Bei stärkeren Verschmutzungen genehmigen Sie Charlie ein warmes Bad in der Waschmaschine, bei 30 – 40 Grad fühlt er sich besonders wohl. Nach einem ausgiebigen Bad hält Charlie sich gerne im Wäschetrockner auf. Anschließend genießt er für ein paar Stunden gern noch die frische Luft, bevor er sich sauber und munter wieder seinen Stuhlbeinen widmet.

Stuhlsocke Charlie nicht auf geöltem Parkett einsetzen

Stuhlsocke Charlie

So sieht Stuhlsocke Charlie aus, wenn er auf geöltem Parkett eingesetzt wurde.

Charlie verträgt sich sehr gut mit glatten Laminat- und Parkettböden. Was er jedoch gar nicht ausstehen kann, sind geölte Parkettböden. Immer wieder wurde Charlie von Parkettbodenölen angegriffen, worunter sein Filz sehr leidet*. Nun hält er lieber Abstand.

Am liebsten hält Charlie sich unter Holz- und Stahlrohrstühlen auf, auch mit schräg stehenden Stuhlbeinen kommt er bestens zurecht. Zu schräg sollten die Stuhlbeine jedoch nicht sein – maximal 25 Grad – da Charlie sonst zu sehr belastet wird. Vorhandene Stopfen oder Kappen können an den Stuhlbeinen verbleiben, Charlie ist gut verträglich.

Wählen Sie Ihre Lieblingsfarbe

Um den für Sie passenden Charlie zu finden, ermitteln Sie bitte den Außenrohrdurchmesser der Stuhlbeine. Während der kleine Charlie wie geschaffen ist für Stuhlbeine von 16,0 bis 20,9 mm, nimmt unsere große Socke es mit Durchmessern von 21,0 bis 27,0 mm auf.

Ist die passende Größe gefunden, müssen Sie sich nur noch für eine Farbe entscheiden:

  • blau
  • braun
  • hellgrau
  • mittelgrau
  • rot
  • schwarz.

Dann steht einem Einzug von Stuhlsocke Charlie nichts mehr im Weg.

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*Parkettöl verkürzt die Lebensdauer der Stuhlsocken erheblich. Sowohl die Ummantelung aus gefilzter Wolle wie auch die innenliegende Gummikappe werden durch das Öl stark beschädigt.

Parkett renovieren: Was Sie bereits im Vorfeld wissen müssen

Parkett gehört zu den teuersten und zugleich empfindlichsten Bodenbelägen. Während die natürliche Abnutzung durch Laufwege und UV-Strahlung eher schleichend voranschreitet, können Feuchtigkeit und mechanische Einwirkungen durch Möbel dem Holzboden übel mitspielen. Möbelgleiter aus schonendem Filz sind daher für Sitzmöbel unumgänglich und auch bei schwereren Möbelstücken anzuraten.

Dass Parkett trotz seiner empfindlichen Oberfläche so beliebt ist, liegt allerdings nicht nur an der schönen, warmen Holzoptik, sondern auch an seiner Nachhaltigkeit. Denn im Gegensatz zu synthetischen Materialien lässt sich Parkett renovieren – je nach Stärke der Laufschicht sogar mehrmals, also abschleifen und neu versiegeln. Mehrschichtparkett lässt sich meist problemlos zweimal aufbereiten, Massivholzparkett sogar um ein vielfaches häufiger.

Parkett renovieren – Fachmann oder Eigenleistung?

Ob man diese Arbeit dem Fachmann überlässt oder selbst Hand anlegt, sollte vorher jedoch gründlich abgewogen werden. Denn gutes Parkett ist nach wie vor nicht günstig, und wer sich an der Renovierung versucht, sollte zumindest etwas handwerkliches Geschick mitbringen und bereits Erfahrungen mit Schleif- und Lackierarbeiten gesammelt haben.

Auch das Einholen von Informationen aus verschiedenen Quellen ist hilfreich. Hier bieten sich neben schriftlichen und Video-Anleitungen im Netz auch Fachliteratur oder das Nachfragen im Bekanntenkreis an. Denn ist der teure Boden erst einmal entstellt, wird nicht selten der Gang zum Fachmann fällig – der dann umso teurer ausfällt und die Gesamtkosten des Projekts in die Höhe schießen lässt. Irreparable Schäden entstehen jedoch zum Glück nur selten.

Arbeitsmittel und Vorarbeiten

Wer sich für das Parkett renovieren in Eigenregie entschieden hat, wird an schwerem Gerät nicht vorbeikommen. Spezielle Schleifmaschinen für Parkettböden in verschiedenen Ausführungen können in vielen Baumärkten gegen Gebühr ausgeliehen werden. Gerade für unzugängliche Stellen sollte unter Umständen eine zweite Maschine mit eingeplant werden.

Parkett renovieren

Mit Filzgleitern unter den Möbeln vermeiden Sie Kratzer und Macken auf dem Parkett.

Sind alle Arbeitsmittel vorhanden, wird der Raum zuerst komplett ausgeräumt. Eine gute Gelegenheit, um schwere Möbel mit neuen Filzgleitern für den frisch renovierten Parkettboden auszustatten. Auch Bilder und Gardinen sollten der enormen Staubbelastung, die beim Schleifen entsteht, nicht ausgesetzt werden. Außerdem müssen Sockelleisten entfernt, herausstehende Nägel im Parkett mit einem Dorn eingeschlagen, und der Boden im Anschluss noch einmal gründlich gereinigt werden.

Schleifen, versiegeln und erhalten

Das Schleifen an sich erfolgt dann in drei Schritten: Grober Vorschliff, mehrere Zwischenschliffe, und der abschließende Feinschliff. Dies ist der schwierigste Teil, da neben den richtigen Schleifpapier-Körnungen (meist 36, 60, 100) insbesondere die richtige Technik (immer in Bewegung sein, Schleifteller vor dem An- und Ausschalten immer anheben) und die richtige Schleifrichtung (je nach Parkettart und Schleifgang unterschiedlich) entscheidend sind. Nach dem Zwischenschliff sollten zudem noch Risse und Fugen ausgebessert werden.

Bei der Oberflächenbehandlung entscheiden letztlich persönliche Anforderungen und Vorlieben über eine Neuversiegelung mit Lack, Öl oder Wachs. Wichtig ist hierbei, dass die Behandlung nicht bei starker Sonneneinstrahlung erfolgen darf. Bei einer Versiegelung mit Lack sind zudem eine Grundierung und ein erneuter Zwischenschliff erforderlich. Zu den verschiedenen Versiegelungsarten finden sich im Netz viele Informationen, und auch kompetentes Baumarkt-Personal kann hier Entscheidungshilfe leisten. Erstrahlt der Parkettboden anschließend in neuem Glanz, wird sich – eingedenk der Eigenleistung – der sorgsame Umgang damit ganz von allein einstellen.

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Winterfest in drei Schritten – So überstehen Gartenmöbel den Winter

Die Tage werden kürzer, die Abende kälter, und der Grill staubt langsam ein. Jetzt ist es an der Zeit, die Gartenmöbel winterfest zu machen. Vor dem Einlagern stehen hierbei die gründliche Reinigung und Pflege an, aber auch die Wahl des richtigen Lagerortes. Denn je nach Material haben Gartenmöbel grundverschiedene Ansprüche, wie sie in den Winterschlaf geschickt werden möchten.

Material entscheidet über den Stellplatz

Damit die Terrassengarnitur auch im nächsten Jahr noch Freude bereitet und bei den ersten Sonnenstrahlen direkt einsatzbereit ist, sollte sie in der Regel nicht ungeschützt überwintern. Wie weit dieser Schutz gehen muss, hängt dabei stark vom Material der Garnitur, aber auch dessen Qualität und Zustand ab. Holzstühle brauchen meist mehr Zuwendung, während synthetische Materialien wie Polyrattan deutlich weniger anspruchsvoll sind. Generell lassen sich die Vorbereitungen jedoch in drei Schritte gliedern:

1. Putzen
2. Pflegen
3. Schützen

Während mit dem Putzen verhindert wird, dass sich Schmutz über die Dauer der Einlagerung festsetzt, bereitet die Pflege das Material auf die erschwerten Temperaturbedingungen vor. Das Einlagern, ob nun unter einer Plane oder im Keller, ist jedoch der wichtigste Teil, um die Möbel vor Frost, Nässe und UV-Strahlung zu schützen. Denn gerade empfindliches Holz kann durch Minustemperaturen ebenso Schaden nehmen wie durch trockene Wärme im Heizkeller oder Schwitzwasser unter Planen.

Holzmöbel: Schön, aber empfindlich

Entscheidend für den Lagerort von Holzmöbeln ist die Holzart: Weiche, schnell wachsende Hölzer aus heimischen Wäldern sollten generell vor Frost geschützt und untergestellt werden. Das gilt auch für Flechtwerk aus Rattan oder Peddigrohr. Andernfalls können Risse im Holz entstehen und sich darin Schmutz, Schimmel oder Schädlinge ansiedeln. Dicht gewachsene, stark ölhaltige Harthölzer wie Teak, Robinie oder Eukalyptus sind dagegen deutlich widerstandsfähiger. Sie können sogar draußen überwintern, sofern sie mit einer atmungsaktiven Abdeckplane geschützt werden.

Zur vorherigen Reinigung reichen meist klares Wasser und eine harte Wurzelbürste, um Verschmutzungen oder Moos zu lösen. Je nach Oberflächenbehandlung und anschließender Pflege kann auch ein leichter Anschliff mit geringer Körnung die Farben auffrischen und Grauschleier entfernen. Zur Pflege bieten sich Öle, Wachse oder spezielle Holzpflegeprodukte ebenso an wie eine frische Lasur.

Kunststoff: Auf die Qualität kommt es an

Deutlich weniger Aufwand als Holz bereiten Gartenmöbel aus Kunststoff. Zur Reinigung reichen meist ein Schwamm und etwas Seifenlauge, hartnäckige Verschmutzungen können auch mit Kunststoffreinigern oder einem Putzstein entfernt werden. Als Pflegemittel dienen Silikonspray oder Produkte auf Wachsbasis, die gleichzeitig die Farben auffrischen. Reinigungs- und Pflegeprodukte sollten jedoch immer vorher an verdeckter Stelle auf Verträglichkeit getestet werden.

Dass Kunststoffmöbel generell im Freien überwintern können, ist allerdings ein Trugschluss. Denn bei Minustemperaturen können auch in Kunststoff feine Risse entstehen, die zwar nicht das Material ermüden, in denen sich aber dauerhaft Schmutz ansammelt. Gerade bei weißen Möbeln kann sich das unschön bemerkbar machen. Ob Kunststoffmöbel draußen oder drinnen überwintern sollten, ist also meist eine Frage der Materialqualität.

Generell unempfindlich gegen Kälte sind hingegen flexible Kunststoffe wie das bei Gartenmöbeln beliebte Polyrattan, welches aber ebenfalls mit einer Abdeckplane gegen Schmutz, Nässe und UV-Licht geschützt werden sollte.

Metall: Rostschutz an erster Stelle

Bei Gartenmöbeln aus Metall ist für das Winterquartier in erster Linie ausschlaggebend, ob es sich um rostunempfindliche Metalle handelt oder nicht. Aluminium oder Edelstahl können bedenkenlos draußen überwintern.

Bei Gusseisen und rostenden Legierungen entscheidet dagegen die Oberflächenbehandlung. Ist die Lackierung unversehrt, erhalten sie grünes Licht. Bei Fehlstellen oder abgeplatztem Lack muss ausgebessert oder komplett neu lackiert werden. Andernfalls sollten die Gartenmöbel besser drinnen überwintern.

Gartenmöbel

Möbelgleiter aus Kunststoff eignen sich bestens für Gartenmöbel

Bei der Reinigung und Pflege sind Möbel aus Metall in der Regel anspruchslos. Eine sanfte Politur kann jedoch auch hier die ursprünglichen Farben wieder schön zum Vorschein bringen. Wie bei anderen Möbeln auch sollte das Abdecken mit einer Plane nur im trockenen Zustand erfolgen und unten möglichst ein Spalt zur Belüftung gelassen werden.

Abschließende Tipps

Polsterauflagen gehören natürlich ebenso ins Warme wie Textilbespannungen. Um Druckstellen vorzubeugen, sollten Polster immer locker gestapelt werden. Vor nassen Füßen und damit Rost und Schimmel an den Stuhlbeinen schützen dagegen Stuhlstopfen, Kappen aus Kunststoff oder Möbelerhöhungen, die in großer Auswahl in unserem Filzgleiter-Shop erhältlich sind. Wenn all diese Ratschläge beherzigt werden, steht dem spontanen Angrillen bei den ersten Sonnenstrahlen im nächsten Jahr garantiert nichts mehr im Wege.

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Von Filz bis Kunststoff: Welcher Stuhlgleiter zu welchem Boden passt

Ein Klassiker erhält Konkurrenz: Der beliebte Filzgleiter ist längst nicht mehr für alle Böden das Nonplusultra. Kunststoffe oder Edelstahl können je nach Boden die passendere Lösung sein. Wir zeigen, wie Sie den perfekten Möbelgleiter für Ihren Bodenbelag und Anwendungszweck finden.

Für jeden Boden der passende Gleiter

Die Zeiten, in denen Möbel auf Bierdeckeln und Stühle nur auf Teppichen standen, sind Gott sei dank vorbei. Längst gibt es einfachere Lösungen, um den hochwertigen Bodenbelag vor Kratzern zu schützen. Obwohl Möbelhersteller das Thema nach wie vor gern vernachlässigen und auf den Kunden abwälzen, hat sich bei qualitätsbewussten Käufern die Erkenntnis durchgesetzt, dass Filzgleiter eine lohnenswerte Anschaffung sind, um länger Freude an makellosen Böden zu haben.

Dabei hat sich auch im Möbelgleiter-Segment in den letzten Jahren viel getan. Es wurde mit Materialien experimentiert, getestet und optimiert, sodass sich spezialisierte Lösungen für verschiedene Böden und Anwendungsbereiche herauskristallisiert haben. Die wichtigsten sind Filz-,
PTFE- und Kunststoffgleiter, die wir im Folgenden neben einigen Sonderformen kurz vorstellen möchten.

Filzgleiter: Die universellen Klassiker

Gleitschicht Filz

Stuhlgleiter mit Filzgleitschicht

Wohl kaum ein anderes Material wird so häufig mit Stuhlgleitern in Verbindung gebracht wie Möbelgleiter mit einer Gleitschicht aus Filz. Wobei es selbst bei den Filzsorten bereits deutliche Unterschiede zwischen robusten Synthetikfasern und besonders weichem und schonendem Wollfilz gibt. Mit Filz kann man im Innenbereich selten etwas falsch machen, außer etwa auf Teppichböden. Denn auf Teppich können Filzgleiter durch ihre raue Struktur nicht gleiten. Filz hat außerdem die Eigenschaft, durch Nässeeinwirkung zu verhärten, was ihn für den Einsatz in Feuchträumen und im Außenbereich ungeeignet macht.

In Wohnräumen mit harten oder elastischen Böden kann Filz hingegen seine hervorragenden Gleiteigenschaften optimal ausspielen und schützt durch seine weiche Oberfläche den Boden vor Kratzern wie kaum ein anderes Material. Auch lästige Geräusche durch das Rücken von Stühlen reduzieren sie auf ein Minimum. Da Filz im Gegensatz zu harten Materialien naturgemäß schneller verschleißt, ist der Einsatz auf rauen Fliesen oder Steinböden weniger empfehlenswert.

Kunststoffgleiter: Die Unverwüstlichen

Hier kommen Möeblgleiter mit einer Gleitschicht aus Kunststoff ins Spiel, deren Stärken vor allem in ihrer robusten Beschaffenheit und damit ihrer Langlebigkeit liegen. Je nach Einsatzzweck und der damit zusammenhängenden Materialstärke fühlen sich Kunststoffgleiter von rauen Fliesen bis hin zu Steinböden oder gepflasterten Terrassen überall dort richtig wohl, wo andere Gleiter längst kapitulieren.  Da Möbelgleiter aus Kunststoff außerdem unempfindlich gegen Nässe sind, bieten sie sich auch optimal für den Außenbereich an.

Dass Kunststoffgleiter so hart im Nehmen sind heißt jedoch nicht, dass sie für glattere Böden ungeeignet wären. Sofern sie für den Innenbereich ausgelegt sind, machen die robusten Sorglos-Gleiter auch auf glatten Fliesen oder Marmor, Vinyl, PVC oder Linoleum eine gute Figur. Optisch haben sie zudem den Vorteil, dass sie meist flach bauen und daher unter Stühlen und Möbeln sehr unauffällig erscheinen. Lediglich bei empfindlichen Holzböden sind Kunststoffgleiter nicht zu empfehlen.

PTFE-Gleiter: Für das Plus an Gleitfähigkeit

Gleitschicht PTFE

Stuhlgleiter mit Gleitschicht aus PTFE und Kunststoff

Eine besondere Art von Kunststoffgleitern verbirgt sich hinter dem etwas sperrig klingenden Namen PTFE. In anderen Haushaltsbereichen hat sich dieses extrem gleitfähige und robuste Material längst unter dem Handelsnamen ‚Teflon’ etabliert und ist aus der Küche bereits nicht mehr wegzudenken. Die außergewöhnlichen Gleiteigenschaften lassen sich jedoch auch für Stuhlgleiter nutzen und machen PTFE zur perfekten Gleitschicht für harte, elastische Böden und glatte Fliesen, über die sie nahezu geräuschlos und ohne Kraftaufwand gleiten.

Auch auf Teppichböden können PTFE-Gleiter ihre Vorteile voll ausspielen, sofern die Teppiche einen eher niedrigen Flor aufweisen. Sie sind wie Kunsstoffgleiter nässeunempfindlich und damit auch in Feuchträumen einsetzbar. Eine Einschränkung gilt jedoch für elastische Böden mit rauer Oberfläche wie beispielsweise manche Linoleumarten: Hier würden PTFE-Gleiter durch die bei der Reibung entstehende Hitze Material abtragen und unschöne Streifen auf dem Boden hinterlassen.

Sonderformen: Edelstahl und Mikrofaser

Neben den genannten Gleitern gibt es noch Sonderformen wie Edelstahlgleiter, die besonders schön anzusehen, aber lediglich für Teppiche geeignet sind. Für empfindlichere Böden wäre das Material zu hart. Neu sind außerdem Produkte mite einer Gleitschicht aus Mikrofasern, die Sie bei uns unter dem Namen Scratchnomore finden. Diese tun sich jedoch weniger durch einen spezifischen Einsatzbereich hervor als durch ihre Fähigkeit, Schmutzpartikel aufzunehmen und somit stark frequentierte Böden zu schützen. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

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Qualität bei Möbelgleitern – in diesen Details wird sie sichtbar

Optisch ähneln sich viele. Auch das Material fühlt sich meist gleich an. Und doch gibt es bei Filzgleitern massive Qualitätsunterschiede. Oft sind es Details, die entscheiden. Ein kleiner Überblick über die Frage des Klebens oder Nichtklebens und warum schon eine kleine Aussparung einen großen Unterschied machen kann.

Billige Filzgleiter oft mit gravierenden Mängeln

Qualität bei MöbelgleiternWenn es um Filzgleiter geht, denken viele Menschen zuerst an selbstklebende Gleiter, die häufig auch – in der Regel in minderer Qualität – in Ein-Euro-Shops zu finden sind. Wer hier zuschlägt, wird meist enttäuscht: Der Kleber hält nicht, die Filzfläche löst sich auf, und schlimmstenfalls zerkratzt sie sogar den eigentlich zu schützenden Boden. In der Regel landen solche Gleiter schon nach kurzer Zeit im Mülleimer.

Vielen fehlt daher das Bewusstsein, dass es bei Filzgleitern durchaus gravierende Qualitätsunterschiede gibt. Denn manche auf dem Markt befindliche Billigprodukte haben mit hochwertigen Möbelgleitern kaum etwas gemein. Angefangen bei der Qualität der verwendeten Materialien bis hin zu Details wie einer kleinen, unscheinbaren Ausbuchtung, die jedoch entscheidenden Einfluss auf die Langlebigkeit des Filzgleiters haben kann.

Stuhlgleiter erfordern feste Verbindungen

Aber eins nach dem anderen. Denn zuerst einmal gibt es „den“ Filzgleiter gar nicht. Der eingangs genannte selbstklebende Filzzuschnitt ist nur eine von zahlreichen Varianten von Möbelgleitern, die sich in ihrem Design und Anwendungszweck teils grundlegend unterscheiden. Der klassische Filz-Aufkleber ist sogar mehr Möbelgleiter als Stuhlgleiter. Er bietet sich eher für weniger bewegte Objekte wie Tische, Schränke oder Kommoden an.

Erste Wahl bei Stühlen sind dagegen Gleiter zum Nageln, Schrauben, Klemmen oder Stecken. Und das hat seinen Grund. Denn solche Stuhlgleiter besitzen einen eigenen Korpus aus Kunststoff, der sicher mit dem Stuhlbein verbunden ist. Das Filzelement ist meist fest mit dem Korpus verschweißt. Beides verleiht der Verbindung eine erhöhte Stabilität gegenüber den stetigen Belastungen, Richtungswechseln und Torsionskräften, wie sie typischerweise bei der Verwendung unter Stühlen auftreten.

Durchdachte Anwendung von Klebeverbindungen

Was aber, wenn eine mechanische Verbindung nicht möglich ist? Wenn zum Beispiel die Bauart des Stuhls keine andere Anbringung zulässt oder die Stuhlbeine nicht beschädigt werden sollen? Hier kann eine Lösung zum Kleben oft sinnvoll sein.

Auch in solchen Fällen setzen erfahrene Anwender aber in der Regel auf Filzgleiter mit einem eigenen Korpus. Diese bieten nämlich mehr – flache und damit optisch unauffällige – Fläche zum Verkleben. Der dickere Filzeinsatz fängt zudem einen großen Teil der Bewegungsenergie auf, bevor diese überhaupt zur Verbindung zwischen Stuhl und Gleiter gelangen kann.

Großer Nutzen einer kleinen Kerbe

Doch auch die Gleitelemente sind nicht immer verschweißt, sondern teils mit dem Korpus verklebt. Sinnvoll ist das zum Beispiel bei Modellen mit Austauscheinsätzen, wenn diese ebenfalls flach bauen sollen. Hier kommt endlich auch die angesprochene Ausbuchtung ins Spiel.

Diese bringt nämlich einen entscheidenden Vorteil gegenüber freiflächig verklebten Gleitelementen: Sie begrenzt den Gleiter in seinem Bewegungsradius. Mit der Zeit können stark belastete Klebeverbindungen nämlich in ihrer Klebekraft nachlassen, sodass die Filzgleiter sich – anfangs noch im nicht sichtbaren Bereich, später immer mehr – unter dem Stuhlbein bewegen. Die Kante verhindert genau dies. Dadurch, dass sie den Gleiter begrenzt, bietet sie also eine mechanische Unterstützung zur Klebverbindung.

Deshalb ist beim Einsetzen von Ersatz-Gleitelementen auch besonders darauf zu achten, dass dies innerhalb der Ausbuchtung geschieht. Denn so unscheinbar sie auch ist, hat sie doch einen entscheidenden Anteil daran, dass aus einem Filzgleiter ein stabiler Filzgleiter wird – und damit ein Qualitätsprodukt.

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Bei der Wahl des Bodenbelags vom Fachmann beraten lassen

Der Bodenbelag spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Räume gemütlich und wohnlich zu gestalten. Doch die Auswahl an Bodenbelägen ist enorm, eine Entscheidung zu treffen fällt da nicht leicht. Unser kleiner Überblick stellt Ihnen die gängigsten Böden vor. Eine umfassende Beratung von einem Fachmann sollte aber unbedingt erfolgen.

Holz zählt seit jeher zu den beliebtesten Belägen. Ein Boden aus Holz besticht nicht nur durch seine Optik, sondern ist zudem fußwarm und hat einen positiven Einfluss auf das Raumklima. Der entscheidende Vorteil bei einem Bodenbelag aus Echtholz ist die sehr hohe Lebensdauer. Ist nach Jahren die Echtholzoberfläche eines Parketts beschädigt, kann sie problemlos abgeschliffen werden.

Laminat ist pflegeleicht und strapazierfähig

Auch Laminat ist mittlerweile zu einem Klassiker unter den Bodenbelägen avanciert. Die Gestaltungsmöglichkeiten von Laminatböden sind vielzählig, auch haptisch lässt sich der Bodenbelag oft kaum von einem echten Holzboden unterscheiden. Weitere Pluspunkte: Laminat ist besonders pflegeleicht, äußerst strapazierfähig und deutlich kostengünstiger als Parkett.

Wer Natürlichkeit in seinen Räumen bevorzugt, ist mit einem Bodenbelag aus Kork bestens beraten. Kork besitzt hervorragende Dämmeigenschaften, das sorgt nicht nur für eine angenehme Fußwärme sondern hilft auch dabei, Heizkosten zu sparen. Auch in Sachen Umweltfreundlichkeit kann der Boden punkten: Kork ist ein reines Naturprodukt aus einem nachwachsenden Rohrstoff.

MeisterWerke – die Spezialisten für Ihren Bodenbelag

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich so genannte Designböden. Anders als Böden aus Vinyl kommt dieser Bodenbelag ganz ohne PVC und Weichmacher aus. Der Designboden überzeugt nicht nur durch sein vielseitiges Erscheinungsbild sondern auch durch seine enorme Strapazierfähigkeit.

Egal ob Parkett, Laminat, Kork oder Designboden – Spezialisten auf dem Gebiet der Bodenbeläge sind seit Jahrzehnten die MeisterWerke aus dem sauerländischen Rüthen. Seit fast 90 Jahren überzeugt das Familienunternehmen durch Qualität, Innovationskraft und Nachhaltigkeit.

Ökologisches Handeln wird groß geschrieben

Besonders wichtig ist dem Unternehmen dabei die Treue zum seinem Standort. Ein Großteil der mehr als 600 Mitarbeiter ist in der Region verwurzelt, ebenso mehr als ein Drittel der Zulieferer.

Da ökologisches Handeln den MeisterWerken sehr am Herzen liegt, verzichtet das Unternehmen auf die Verarbeitung von Tropenhölzern. Fast alle Produkte sind mit dem Blauen Engel ausgezeichnet, ein renommiertes Umweltzeichen, das seit 1978 in Deutschland für besonders umweltschonende Produkte und Dienstleistungen vergeben wird.

Produkte der Marke Meister sind ausschließlich im Fachhandel erhältlich. Dort erfahren Sie eine ausführliche Beratung zu den Produkten.

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Gewindegleiter mit Filz – bewährt und mit Gelenk noch vielseitiger

Sie sind praktisch, stabil, und nicht selten ein verstecktes Qualitätsmerkmal. Dennoch sind Schraubgewinde in Stuhlbeinen längst nicht die Regel. Wer einen Stuhl mit solchen metrischen Gewinden besitzt, muss nur noch passende, hochwertige Gewindegleiter mit Filz finden – und kann sich anschließend entspannt zurücklehnen.

ISO-Gewinde für mehr Stabilität

Oft sind es die kleinen Dinge, die ein Produkt in seiner Wertigkeit bestätigen. Dinge, die wir beim Kauf vielleicht gar nicht beachten. Die wenigsten Menschen machen sich beim Kauf von Stühlen Gedanken um Möbelgleiter. Fast alle sind aber froh, wenn für die Befestigung bereits gesorgt ist. Gerade wenn diese so einfach und bewährt ist wie bei metrischen Schraubgewinden.

Gewindegleiter mit Filz und GelenkDiese standardisierten ISO-Gewinde sind häufig bei hochwertigen Stühlen zu finden, oft aber auch bei Bürostühlen, die eine stabile Verbindung für die Anbringung von Rollen benötigen. Wer ein solches Gewinde hat, kann die Rollen deshalb auch durch geräuscharme, bodenschonende Filzgleiter ersetzen. Die passenden Gewindegleiter zu finden, ist dagegen oft nicht einfach – insbesondere bei schräg stehenden Stuhlbeinen, die entweder runde Gleitflächen oder Gelenkgleiter erfordern.

Maximaler Stand durch Kugelgelenke

Bei Afuna haben wir uns dieser Fragestellung angenommen. Neben einem breiten Sortiment von festen Gewindegleitern bieten wir daher nun auch Gewindegleiter mit Filz und Gelenk an. Durch die Gelenklagerung ist immer eine maximale Auflagefläche des Filzeinsatzes auf dem Boden gewährleistet. Der Boden wird somit optimal geschützt und vorzeitiger Kantenabrieb der Filzflächen verhindert – damit Sie lange Freude an Ihren Möbelgleitern und Ihrem Bodenbelag haben.

Wie auch bei den festen Gewindegleitern bieten wir die Filzgleiter mit Gelenkgewinde in verschiedenen Gewinde-Durchmessern an, hier in den Standard-Gewindegrößen M8 und M10. Die Länge der Gewindestange beträgt ganze 25 Millimeter. So haben Sie genug Spielraum, durch ein Herausschrauben einzelner Gleiter Unebenheiten im Boden auszugleichen und ein Wackeln zu vermeiden. Auch die Arbeitshöhe von Stuhl oder Tisch kann dadurch leicht angepasst werden.

Filzgleiter: Universaltalente für fast alle Böden

Der für unsere Gewindegleiter verwendete Filz ist ein besonders schonendes, geräuschhemmendes und dennoch robustes Material. Er ist fest mit dem Korpus aus Kunststoff verschweißt und daher für eine Vielzahl von Bodenbelägen ausgelegt. Unter anderem eignen sich die Filzgleiter für Holzböden wie Parkett, Landhausdielen und Laminat, elastische Böden wie Vinyl, PVC und Linoleum, aber auch Steinböden wie glatte Fliesen oder Marmor.

Die Filzflächen sollten dennoch von Zeit zu Zeit und je nach Beanspruchung auf Abnutzung überprüft werden. Staub und Haare können hingegen einfach abgestreift werden. Nur Feuchtigkeit sollten Sie Filz nicht aussetzen, da er sonst verhärtet und somit seine eigentliche Funktion einbüßt.

So passt Ihr Gewindegleiter mit Filz garantiert

Ein paar Tipps noch, damit Ihr Gewindegleiter mit Filz auch garantiert passt: Da die Gewindedurchmesser genormt sind, testen Sie bitte im Vorfeld mit einer vorhandenen Gewindeschraube, welcher Durchmesser für Ihren Stuhl der richtige ist. Sie können auch mit einer Schieblehre den Innendurchmesser Ihres Gewindes und damit die passende Schraubengröße bestimmen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Metrisches_ISO-Gewinde)

Sollte die Gewindestange zu lang für die Montage an Ihrem Stuhl sein, können Sie diese übrigens auch vorsichtig in einen Schraubstock einspannen und problemlos mit einer Metallsäge auf die benötigte Länge kürzen.

Das Kugelgelenk unserer Gewindegleiter unterstützt Neigungswinkel bis zu 20 Grad. Sollten Sie also unsicher sein, ob Ihre Stuhl- oder Tischbeine einen höheren Neigungswinkel aufweisen, sollten Sie diesen kurz mit einem Geodreieck überprüfen. Sowohl Schieblehre als auch Geodreieck sind ebenfalls in unserem Shop erhältlich.

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So schonen Elastikpuffer Ihre Möbel und Nerven

Kleiner Puffer, große Wirkung: Elastikpuffer machen das Leben leichter. Überall, wo es sonst klappert und klirrt, ruckelt und rutscht – dort sind die kleinen Helfer versteckt im Einsatz und schonen Einrichtung und Nerven. Und überall im Haus finden sich Stellen, an denen noch weitere Nerven eingespart werden können. Versprochen.

Abstandhalter, Anschlagpuffer und Gummifuß in einem

Aber eins nach dem anderen. Elastikpuffer, das sind gummiartige Kunststoffpuffer, die ähnlich wie Möbelgleiter hauptsächlich dem Schutz von Möbeln und Oberflächen dienen. Der wichtigste Unterschied zu Möbelgleitern besteht jedoch darin, dass Elastikpuffer rutschfest sind, also gerade nicht gleiten. Da die Puffer außerdem vibrationshemmend und geräuschmindernd wirken, kommen sie für eine ganze Reihe von Anwendungen infrage.

Elastikpuffer rundUnter Elektrogeräten gewährleisten die rutschfesten Elastikpuffer beispielsweise einen sicheren Stand, reduzieren Vibrationen und sorgen als Abstandhalter zugleich für eine ausreichende Luftzirkulation. An Türen, Fenstern oder Schubladen dienen sie als Anschlagschutz und schonen nicht nur Wände und Möbel, sondern auch die Ohren. Und bei Dekorationsgegenständen aus Glas oder Keramik schützen sie Möbel und Vitrinen vor Kratzern und unterbinden lästiges Klappern.

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen: Mit Rollläden, Stuhllehnen, Wandbildern, Küchenmaschinen, Fernsehern, PCs, Trocknern, Lautsprechern, Klavierkästen, Schminktischen und so weiter.

EVA-Puffer: Unauffällig und unverwüstlich

Elastikpuffer verbinden somit die dämpfenden Eigenschaften von Filz mit der Langlebigkeit von Kunststoff. Die Elastikpuffer von AFUNA sind sogar aus besonders hochwertigem EVA hergestellt, welches sich durch eine hohe Wärme- und Alterungsbeständigkeit auszeichnet. Zudem ist das Material transparent, die Puffer können also sehr unauffällig angebracht werden.

Schrauben oder Nägel sind hierzu nicht nötig. Die selbstklebenden Puffer werden einfach mit der Klebeseite fixiert. Das hängt damit zusammen, dass Elastikpuffer ihrem Anwendungszweck nach nur wenigen Bewegungen ausgesetzt sind. Aus demselben Grund benötigen die Puffer auch nur sehr wenig Fläche, was eine unauffällige Anbringung nochmals begünstigt.

Minimal auffällig oder maximal geschützt  – Sie entscheiden

Elastikpuffer eckigUnsere Elastikpuffer sind aktuell in zwei Größen erhältlich, welche die wichtigsten haushaltsüblichen Zwecke abdecken: Die kleine Variante ist rund, misst 8 mm im Durchmesser und ist etwa 2,3 mm dick. Sie eignet sich besonders für die Anwendung unter Elektrogeräten, wenn von diesen keine starken Vibrationen ausgehen. Ebenso sind sie optimal für die unauffällige Anbringung unter Dekorationsgegenständen.

Die größere Variante ist dagegen quadratisch mit abgerundeten Ecken. Die Kantenlänge beträgt jeweils 18 mm und die Höhe 7 mm. Sie sind generell für den Einsatz als Anschlagschutz zu empfehlen, wenn dieser nicht besonders unauffällig sein soll oder innen liegt. Auch bei großen oder vibrationsintensiven Elektrogeräten sind sie die sichere Wahl, ebenso für die Anwendung als Abstandhalter.

Unkomplizierte Montage auf fast allen Flächen

Die Elastikpuffer sind für fast alle Oberflächen geeignet, sofern diese nicht zu rau und uneben sind. Vor der Montage prüfen Sie bitte, ob Größe und Stärke der Puffer für die Anwendung passend sind und die beklebten Gegenstände in ihrer Funktion nicht beeinträchtigen. Anschließend entscheiden Sie sich für die genaue Positionierung, da eine nachträgliche Korrektur zu Lasten der Klebekraft geht. Die beklebte Fläche muss trocken, sauber und fettfrei sein, damit der Kleber seine volle Wirkung entfalten kann.

Die eigentliche Montage ist dagegen in wenigen Sekunden erledigt. Einfach den Puffer vom Trägermaterial abziehen, auf die zu beklebende Stelle aufsetzen und einige Sekunden mit leichtem Druck anpressen. Fertig, und das Klirren und Knallen im Haushalt hat ein Ende. Viel Spaß bei der Suche nach weiteren Störquellen.