Möbelgleiter auf Teppichböden – So machen sie das Leben leichter

Stuhlgleiter für Teppichböden, ergibt das überhaupt Sinn? Im ersten Moment scheint die Frage berechtigt. Schließlich sind die zwei Kernaufgaben von Möbelgleitern – Schutz vor Kratzern und Minimierung von Geräuschen – bei Teppichböden eigentlich überflüssig. Bei näherer Betrachtung stellt sich das Ganze jedoch schon anders dar.

Warum manche auf Stuhlgleiter verzichten

Teppichböden sind eine Glaubensfrage. Für die einen sind sie der Inbegriff der Gemütlichkeit, andere halten die Auslegeware für längst aus der Mode gekommen. Fakt ist jedoch, dass Teppiche Wärme ausstrahlen, Geräusche dämpfen, und im Gegensatz zu harten Bodenbelägen widerstandsfähiger sind und keine Kratzer bekommen.

Eigentlich, so sollte man meinen, sind Möbelgleiter auf Teppichböden daher überflüssig. Wo Stühle keine Kratzer hinterlassen oder lästige Geräusche verursachen, sind Stuhlgleiter ihrer Hauptaufgabe beraubt. Und tatsächlich verzichten viele Teppichbesitzer aus den genannten Gründen auf Stuhlgleiter und vermissen diese auch nicht – vorerst zumindest.

Teppichgleiter für die optimalen Gleiteigenschaften

Möbelgleiter auf Teppichböden

Nagelgleiter mit Edelstahlgleitfläche eignen sich hervorragend für den Einsatz auf kurzflorigen Teppichen.

Dass Teppichgleiter aber durchaus ihren Zweck erfüllen, wird schnell deutlich beim Versuch, mit einem Holzstuhl auf kurzflorigem Teppichboden etwas näher an den Tisch zu rücken. Je nach Beschaffenheit der Stuhlbeine wird dies aufgrund der Reibung nur schwerlich funktionieren. Hier können Stuhlgleiter aus Kunststoff oder auch Edelstahl ihrem Wortsinn bestens gerecht werden und ein entspanntes Gleiten ermöglichen.

Der gegenteilige Effekt kann sich bei einem Freischwinger aus rundem Stahlrohr ergeben. Sind hier keine Stuhlgleiter montiert, kann es aufgrund der glatten Oberfläche sogar zu einem unerwünschten Gleiten kommen: Durch die große Auflagefläche wird das Gewicht so gut verteilt, dass man am Arbeitsplatz langsam aber stetig nach hinten wegrutscht. Obwohl es dem eigentlichen Sinn widerspricht, lässt sich dieser Effekt mit Stuhlgleitern angleichen, indem man die Auflagefläche verkleinert.

Stühle auf dem Teppich – Trügerische Sicherheit

Doch nicht nur die Gleiteigenschaften machen Möbelgleiter auf Teppichböden sinnvoll. Auch der Schutz vor Druckstellen oder Abrieb ist nicht zu vernachlässigen. Je schmaler die Stuhlbeine und je schwerer die Belastung, desto mehr ergeben sich auf weichen, kurzflorigen Teppichböden nach einer Weile unschöne Druckstellen. Dadurch, dass Möbelgleiter eine größere, ebene Auflagefläche erzielen und ein leichtes Verschieben ermöglichen, können sie helfen, solchen Druckstellen vorzubeugen.

Gleiches gilt auch für die Abnutzung des Teppichbodens durch Abrieb. Denn es ist ein Trugschluss, dass Stühle auf Teppichböden keine Spuren hinterlassen. Je nachdem, wie abriebfest die Auslegeware ist, können sich an besonders belasteten Stellen durchaus unschöne Spuren bilden. Auch dieser Effekt wird durch die minimierte Reibung deutlich reduziert.

Große Auswahl für kurzflorige Teppiche

Gleiter für Teppichböden finden Sie im Afuna Filzgleiter-Shop sowohl für Holz- als auch Stahlrohrstühle. Die Auswahl reicht hierbei von Stuhlgleitern zum Nageln über Gewinde- und Gelenkgleiter, Stuhlstopfen oder -kappen bis hin zu Gleitschalen. Da Filz für die Verwendung auf Teppichböden ungeeignet ist, sind Teppichgleiter zumeist aus Kunststoff gefertigt, haben häufig jedoch einen zusätzliche Gleitfläche aus PTFE, das – auch unter der Handelsbezeichnung „Teflon“ bekannt – besonders gute Gleiteigenschaften aufweist.

Wichtig ist jedoch, dass die Möbelgleiter auf Teppichböden ihre Gleiteigenschaften nur dann ausspielen können, wenn sie auf kurzflorigen Teppichböden zum Einsatz kommen. Auf längerem Flor bis hin zum klassischen Flokati können sie zwar bedenkenlos verwendet werden, ein Gleiten über den Teppich ist hier jedoch nicht mehr gewährleistet.

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QuickClick-Gleiter in Pflegebetrieben: Entlastung für die Schwächsten

Wer mit hilfsbedürftigen Menschen arbeitet, kann sich keine Fehler erlauben. In Pflegeeinrichtungen sind daher auch an das Material hohe Anforderungen gestellt. Um den Bewohnern ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, sollten die Dinge des täglichen Lebens einfach zu handhaben, optisch ansprechend, aber auch möglichst robust sein.

Lange Kratzer, Streifen und blinde Stellen auf Fußböden sind daher ebenso tabu wie Stühle, die sich von älteren oder kranken Menschen kaum bewegen lassen und dabei einen Krach erzeugen, der das Nervenkostüm von Angestellten wie Pflegebedürftigen gleichermaßen malträtiert. Dennoch ist dies in vielen Krankenhäusern, Altenheimen, Reha-Zentren und anderen Pflegeeinrichtungen trauriger Alltag.

Filzgleiter erleichtern den Patienten-Alltag

Dabei ist es kein Geheimnis, dass sich all dies durch den Einsatz geeigneter Stuhlgleiter und Möbelgleiter weitgehend minimieren lässt. Mit Filzgleitern ausgestattete Stühle lassen sich selbst von alten und schwachen Patienten spielend leicht bewegen und sind akustisch kaum mehr wahrnehmbar. Tische in Speisesälen hinterlassen keine langen Striemen und Kratzer mehr am Boden, die Tischbeine werden außerdem entlastet und neigen weniger zum Wackeln.

Selbst Möbel lassen sich mit Filzgleitern einfacher verschieben, um das Putzen zu erleichtern und Bewohnern von Altenpflegeeinrichtungen öfter mal eine Abwechslung in der Zimmergestaltung zu ermöglichen. Dennoch werden leider immer noch Kosten und Aufwand gescheut, um komplette Krankenhäuser oder Pflegeheime mit diesen einfachen Mitteln auszustatten.

Filz oder Kunststoff: Maßgeschneiderte Lösungen

Dabei sind die Kosten vergleichbar gering und allein durch die längere Lebensdauer von Möbeln und Bodenbelägen wirtschaftlich sinnvoll. Auch der Montageaufwand kann als Argument schwerlich herhalten, sind die meisten Möbelgleiter schließlich mit überschaubarem Aufwand montiert.

Was aber, wenn die Gleiter regelmäßig erneuert werden müssen, mögen manche vielleicht einwenden. Filzgleiter nutzen sich schließlich ab und vertragen zudem keine Feuchtigkeit. Soweit richtig: Überall dort, wo die Gefahr auslaufender Flüssigkeiten gegeben ist, sind Filzgleiter nur bedingt zu empfehlen. Hierfür gibt es jedoch spezielle Gleiter aus Kunststoff oder auch PTFE, die ebenso hervorragende Gleiteigenschaften aufweisen und gegen Feuchtigkeit vollkommen unempfindlich sind.

Das QuickClick-Sytem: Weniger Aufwand, mehr Ersparnis

QuickClick-GleiterAuch ist es richtig, dass alle Möbelgleiter einer gebrauchsabhängigen Abnutzung unterliegen und von Zeit zu Zeit erneuert werden müssen. Doch auch hierfür gibt es eine Lösung, um Folgekosten und insbesondere Aufwand zu minimieren: das Möbelgleiter-System von QuickClick.

Das QuickClick-System basiert auf einem zweiteiligen Aufbau aus Basiselement und Austauscheinsätzen. Erstere müssen nur einmalig am Möbel montiert werden, während die Gleiteinsätze mit einem Klick aus- und wieder eingesetzt sind. Die Auswechslung verschlissener Gleiter wird somit zum Kinderspiel. Und das Beste: Die Austauscheinsätze von QuickClick sind deutlich günstiger als komplette Gleiter, um die Folgekosten möglichst gering zu halten.

QuickClick-Gleiter für alle Stühle und alle Böden

QuickClick-Gleiter sind für die meisten Stuhlmodelle erhältlich und eignen sich dank verschiedener Kunststoff- oder Filzeinsätze für sämtliche Bodenbeläge im Innen- und Außenbereich: von Holzböden über Fliesen, PVC und Linoleum bis hin zu Teppichböden oder gar Pflastersteinen. Somit können Möbel in Pflegeeinrichtungen durch passende Einsätze problemlos auch die Einsatzbereiche wechseln.

Wenn auch Sie an QuickClick-Gleitern für Ihren Pflegebetrieb interessiert sind, kontaktieren Sie uns gern für weitere Informationen und ein individuelles Angebot. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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Empfindliche Eleganz: Wie Sie Marmorböden vor Kratzern schützen

Seit Jahrhunderten zählt Marmor zu den exklusivsten Natursteinböden. Marmorböden sind zwar entsprechend kostspielig, unzerstörbar sind sie hingegen nicht. Damit das teure Gestein möglichst lange seinen Glanz behält, sollte die Pflege keinesfalls zu kurz kommen – und auch auf Filzgleiter nicht verzichtet werden.

Marmor: ein Bodenbelag mit Geschichte

Schon in der Antike wurde Marmor  für seine natürliche Schönheit geschätzt. Zuerst die Griechen, später dann die Römer verhalfen Marmor zu seinem kostbaren Image, indem sie ihre Gottheiten in Marmorblöcke schlugen und Böden, Wände und Treppen mit dem edlen Gestein verzierten.

Früher wie heute schätzte man das Carbonatgestein besonders für seine charakteristischen Sedimentstrukturen, die sogenannte Marmorierung, sowie dem namensgebenden Glanz (altgr. mármaros „schimmern, glänzen“), der von polierten Marmorböden ausgeht. Und früher wie heute gilt aufgrund des aufwendigen Abbaus, dass Marmor ein äußerst kostspieliges Gestein ist. Die Quadratmeterpreise liegen in der Regel zwischen 50 und 100 Euro. Wer sich also für einen Marmorboden entscheidet, sollte sich vorher darüber im Klaren sein, dass Marmor auch äußerst empfindlich und damit pflegeintensiv ist.

Säure und Schmutz: Gift für Marmorböden

Das liegt zum einen daran, dass Marmor als Kalkgestein in unbehandelter Form äußerst säureempfindlich ist. Zitrussäfte, Wein, aber auch scharfe Reinigungsmittel können bereits nach kurzer Einwirkzeit matte Stellen und dunkle Flecken hinterlassen. Gleiches gilt für Öl- oder Fettflecken, wie auch stark abfärbende Lebensmittel wie Kaffee. Deshalb wird Marmor im Küchenbereich, wo es gern auch als edle Arbeitsplatte Verwendung findet, nur in versiegelter Form verarbeitet. Generell sollte man bei Marmor besser auf spezielle Reiniger zurückgreifen und zwischendurch öfter mit klarem Wasser wischen, damit die Oberfläche geschont wird und Schmutzpartikel keine Chance haben.

Denn aufgrund ihres hohen Glanzes ist die Oberfläche auch äußerst empfindlich gegenüber Schmutzpartikeln, wenn diese durch festes Schuhwerk oder Möbel eingearbeitet werden. Stumpfe Laufzonen sind die Folge, die sich nur schwer, schlimmstenfalls sogar nur durch teures Abschleifen und Polieren wieder entfernen lassen.

Mit Filzgleitern Kratzern im Marmor vorbeugen

Was für Schmutz unter Schuhen gilt, ist natürlich in gleichem Maße ein Problem bei Möbeln. Insbesondere Sitzmöbel, die häufig verschoben werden, können ohne einen entsprechenden Schutz unschöne Spuren auf dem Marmorboden hinterlassen. Abhilfe leisten hier hochwertige Filzgleiter, die durch ihre weiche Oberflächenstruktur die Reibung zwischen Stuhlbein und Boden deutlich herabsetzen und somit dazu beitragen, den Glanz des Bodens möglichst lange zu bewahren. Auf Marmor sollten Stühle daher unbedingt mit passenden Stuhlgleitern aus Filz abgesichert werden.

Marmorböden

Filzgleiter bieten einen effektiven Schutz für Marmorböden.

Ratsam ist es zudem, die Gleitfläche der Filzgleiter von Zeit zu Zeit auf Staub- oder Schmutzablagerungen zu überprüfen. Durch das Hochheben und Versetzen der Stühle können vereinzelt Fremdkörper vom Boden unter den Stuhlgleiter gelangen. Sollte dies der Fall sein, können Sie den Staub einfach mit einer Bürste abstreifen. Achten Sie bitte außerdem darauf, dass Filzgleiter im Gegensatz zu Marmor keine Feuchtigkeit vertragen, da der Filz sonst verhärten kann und ein ausreichender Schutz nicht mehr gewährleistet ist.

Fazit: Schönheit will gepflegt werden

Ähnlich wie bei Holzböden gilt auch für Steinböden: Je exklusiver, desto pflegeintensiver. Wer also möglichst lange Freude am ungetrübten Glanz seines Marmorbodens haben möchte, sollte sowohl in die Pflege als auch den Schutz investieren. Mit dem Einsatz von hochwertigen Möbelgleitern aus Filz ist für den Schutz bereits ein wichtiger Schritt getan. Wer darüber hinaus sorgsam mit dem Marmor umgeht und ihm die richtige Pflege zukommen lässt, wird dafür mit einem Boden belohnt, der seit hunderten von Jahren nichts an Anziehungskraft und Eleganz eingebüßt hat.

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Die Lösung für Bankettstühle: Lamellenstopfen für eckige Stuhlbeine

Geneigte Stuhlbeine sind in Kombination mit Kantrohren eher die Ausnahme. „Rechteckige Rohre erfordern rechtwinklige Beine“, scheinen viele Designer zu denken. Doch was tun, wenn der eigene Stuhl aus den starren Konventionen ausbricht? Auch für solche Stühle, häufig Bankettstühle, haben wir die passende Lösung im Programm: mit eckigen Lamellenstopfen für schräg stehende Stuhlbeine.

Geneigte Kantrohre – eine seltene Kombination

Bankettstühle

Unsere Lamellenstopfen Heinz eignen sich bestens für Bankettstühle.

Dass wir bei Afuna möglichst allen Kunden den passenden Stuhlgleiter anbieten möchten, zeigt schon ein kurzer Blick in den Umfang unseres Sortiments: Ob rund, oval oder eckig, findet jedes Stuhlbein dort den entsprechenden Gleiter. Und auch für angewinkelte Beine haben wir mit Gelenkgleitern oder abgerundeten Stopfengleitern passende Alternativen im Shop.

Eine Kombination, die jedoch eher selten vorkommt, ist die aus eckigen Stahlrohren und schräg stehenden Stuhlbeinen. Obwohl diese Verbindung optisch durchaus reizvoll ist, hat sie unter Stühlen nahezu Exotenstatus. Bei Bankettstühlen oder Designerstühlen ist sie aber bisweilen anzutreffen, und erfordert gerade wegen der kantigen Stahlrohre einen adäquaten Bodenschutz.

Vollwertiger Lamellengleiter mit Neigungswinkel

Im Filzgleiter-Shop findet sich dieser unter der Modellbezeichnung „Heinz“ – und zwar in Form eines klassischen Lamellengleiters, der zusätzlich über eine abgerundete Gleitfläche verfügt. Dank seines robusten Kunststoffkorpus ist der Lamellenstopfen dadurch in der Lage, Neigungswinkel von bis zu 30 Grad zu kompensieren. Da die Standfläche nur über die Längsseite abgerundet ist, wird dennoch die eckige Rohrform aufgegriffen und somit ein harmonisches Gesamtbild erzielt.

Natürlich bringt auch die Modellvariante „Heinz“ sämtliche Vorzüge mit sich, die Lamellenstopfen ausmachen: einfache Montage, Abdichtung des Stuhlbeins und damit Schutz vor Feuchtigkeit, sowie eine widerstandsfähige und langlebige Bauart. Allesamt Attribute, die besonders beim Einsatz unter Bankettstühlen von Vorteil sind.

Passform entscheidet über den richtigen Sitz

Wichtig ist jedoch wie bei allen Lamellenstopfen, dass die Maße des Stuhlgleiters genau zum Innendurchmesser der Bankettstühle passen. Nur so sind ein sicherer Sitz und damit eine lange Lebensdauer der Gleiter gewährleistet. Prüfen Sie daher vor dem Kauf unbedingt die Maße Ihrer Stuhlbeine, bevor Sie sich im Shop für eine der drei verfügbaren Größen entscheiden.

Zum Maßnehmen empfehlen wir den Einsatz einer Schieblehre oder eines Geodreiecks. Sollten Sie keines von beiden zur Hand haben, verwenden Sie einfach unser praktisches Filzgleiter-Lineal, welches Sie auf der Produktseite kostenlos herunterladen und ausdrucken können.

Bei der Montage die Ausrichtung berücksichtigen

Zur Montage entfernen Sie einfach die alten Gleiter und pressen die neuen mit gleichmäßigem Druck in die Stuhlbeine ein. Achten Sie bitte darauf, dass die abgerundete Seite passend zur Neigung der Stuhlbeine eingesetzt wird.

Die Gleiter müssen unbedingt stramm im Stuhlbein der Bankettstühle sitzen. Sollte daher Ihre Handkraft zum Einpressen nicht ausreichen, nehmen Sie einen Gummihammer zur Hand und schlagen den Gleiter damit vorsichtig ein. Danach können Sie dann sicher sein, dass Ihre neuen Lamellenstopfen auch bombenfest sitzen und Ihr Boden dauerhaft geschützt ist.

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Der Umwelt zuliebe: Wie Sie nachhaltigen Parkettboden erkennen

Mit Holz im Haus macht man selten etwas falsch: So zählt Parkettboden neben Kork oder Dielen zu den nachhaltigsten Bodenbelägen. Viel zur guten Ökobilanz trägt dabei die lange Lebens- und Nutzungsdauer von durchschnittlich 45 Jahren bei, die mit Filzgleitern noch verlängert werden kann. Gerade bei Parkett lohnt es sich daher, vor dem Kauf genauer hinzuschauen. Wir zeigen, worauf Sie in Sachen Nachhaltigkeit achten sollten.

Parkett: Nachwachsender und nachhaltiger Energiespeicher

Nie stand beim Wohnen der Umweltgedanke mehr im Vordergrund als heute. Gerade bei Baustoffen ist Nachhaltigkeit aus gutem Grund gefragt. Jeder will gesund leben und sich nicht mit Schadstoffen umgeben. Qualitativ hochwertige und zugleich langlebige Materialien stehen daher hoch im Kurs. Und nicht zuletzt ist es gerade bei Baustoffen die benötigte Menge, die das Umweltbewusstsein verstärkt in den Fokus rückt.

Bei Bodenbelägen ist besonders Parkett wegen seiner Umweltbilanz beliebt. Die Produktion hat vergleichsweise geringe Auswirkungen auf die Umwelt, und die extrem lange Lebensdauer sichert Parkettböden in ökonomischer wie ökologischer Hinsicht einen Spitzenplatz. Denn gutes Parkett lässt sich mehrmals renovieren, und da Holz gleichzeitig Rohstoff und Energieträger ist, lassen sich durch thermische Verwertung bis zu zwei Dritteln der zur Herstellung benötigten Energie wieder zurückgewinnen.

Zertifizierte Nachhaltigkeit durch Prüfsiegel

Wichtig für diese Bilanz ist natürlich, dass das verwendete Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern mit kontrolliertem Anbau stammt. Bei Parkett sind in diesem Zusammenhang die Zertifizierungssysteme FSC und PEFC von besonderer Bedeutung.

Der Forest Stewardship Council (FSC) wurde Anfang der Neunziger Jahre in Bonn gegründet und ist heute in über 80 Ländern vertreten. Ganze 56 Indikatoren liegen der Zertifizierung zugrunde. Das PEFC-Siegel ist dagegen insbesondere bei Holz aus deutscher Forstwirtschaft weit verbreitet. Etwa zwei Drittel der deutschen Wälder sind nach dem „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“ zertifiziert.

Als einziges international anerkanntes Prüfsiegel garantiert zudem das RealWood-Zeichen die Echtheit der Nutzschicht bei Parkett und schützt damit vor Imitaten.

Massiv oder Mehrschicht: Welches ist nachhaltiger?

Die Frage, ob Fertig- oder Massivparkett nachhaltiger ist, lässt sich dagegen nicht klar beantworten. Das heute gängige Fertigparkett wird bereits in der Produktion mehrfach geleimt und versiegelt, was einen etwa doppelt so hohen Energieaufwand wie bei Massivparkett bedeutet. Dafür verzichtet Mehrschichtparkett bei der Verlegung auf Klebstoffe oder eine Verbundkonstruktion, da es im Gegensatz zu Massivparkett „schwimmend“ verlegt wird.

Massivparkett wiederum kann deutlich häufiger abgeschliffen werden. Bedenkt man jedoch, dass Parkett im Schnitt alle 10-15 Jahre abgeschliffen wird, relativiert sich dieser Vorteil wieder. Beim Kauf von Fertigparkett sollte man jedoch auf eine robuste Nutzschicht aus Eiche, Buche oder Esche mit einer Stärke von mindestens 4 mm achten, da diese problemlos zwei oder mehr Renovierungen übersteht.

Oft vernachlässigt: Schadstoffe in Leim und Versiegelung

Wichtig unter Umwelt- und Gesundheitsaspekten sind aber nicht nur das verwendete Holz, sondern auch Zusatzstoffe wie Bindemittel und die Versiegelung. Denn sowohl geklebtes Massivparkett als auch die Leimschichten in Fertigparkett können Schadstoffe wie Formaldehyd ausdünsten. Aufschluss über die Einhaltung von Grenzwerten geben Prüfsiegel wie der Blaue Engel, das Ecoline-Zertifikat oder Ergebnisse von Stiftung Warentest beziehungsweise Ökotest.

Mehrschichtparkett wird heute zumeist ab Werk mit einer umweltfreundlichen, UV-härtenden Versiegelung ausgestattet. Bei Massivparkett oder nach einer Renovierung sollten entweder wasserbasierte Lacke oder lösemittelfreie Wachse und Öle zum Einsatz kommen. Letztere sind besser für die Umwelt, verlangen aber regelmäßige Pflege und Auffrischung.

Parkett und Filzgleiter – Nachhaltigkeit im Team

Unterm Strich können Sie weder mit Massiv- noch Fertigparkett viel falsch machen, wenn Sie auf die entsprechenden Prüfsiegel achten. Massivparkett kann zwar häufiger abgeschliffen werden, ist aber deutlich teurer. Mit dem Einsatz von hochwertigen Filzgleitern können Sie die Renovierungszyklen aber deutlich verlängern, sodass dieser Punkt an Bedeutung verliert.

Nachhaltigkeit von ParkettbodenRechnet man die Kosten von Möbelgleitern aus Filz gegen die Mehrkosten von Massivparkett auf, wird schnell klar, warum die meisten Kunden sich mittlerweile für Fertigparkett entscheiden. Mit einer ausreichenden Schichtdicke und dem konsequenten Einsatz von Stuhlgleitern kann auch dieses heute ein Leben lang halten. Dazu kommt, dass mit jeder eingesparten Renovierung auch eine Neuversiegelung eingespart wird – so heben Filzgleiter die Ökobilanz gleich doppelt.

Und weil bei Afuna Nachhaltigkeit ebenfalls groß geschrieben wird, freut und das natürlich auch doppelt.

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Qualität bei Parkett: Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

Wohntrends kommen und gehen – Parkettböden bleiben. Hochwertiges Parkett kann schließlich eine Investition fürs Leben sein. Gerade deshalb gibt es vor dem Kauf einiges zu beachten. Wir stellen die wichtigsten Kriterien vor und zeigen, was einen guten von einem schlechten Parkettboden unterscheidet.

Parkettböden – zeitlose Eleganz in riesiger Auswahl

Ob Stäbchen, Lamellen oder Dielen: die warme und edle Anmutung eines gepflegten Parkettbodens übt eine ungebrochene Anziehungskraft auf uns aus. Und tatsächlich ist hochwertiges Parkett ein ebenso warmer und weicher, wie auch langlebiger Bodenbelag. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Böden kann ein Belag aus Echtholz abgeschliffen und damit von Kratzern und Verfärbungen befreit werden. Nach der anschließenden Versiegelung strahlt er wieder wie neu.

Parkett ist jedoch nicht gleich Parkett. Die teils gewaltigen Preisunterschiede sind nicht selten durch ebensolche Qualitätsunterschiede gerechtfertigt. Wer jedoch ein paar Dinge im Vorfeld beachtet und seinen Boden anschließend gut pflegt und hochwertige Filzgleiter verwendet, wird garantiert lange Freude an seinem natürlichen Geläuf haben.

Massiv- oder Fertigparkett – nicht nur eine Kostenfrage

Die wichtigste Unterscheidung bei Parkettböden ist die zwischen Massivparkett auf der einen Seite und Mehrschichtparkett auf der anderen. Massivparkett besteht – wie der Name schon sagt – aus Massivholz und kann damit sehr häufig abgeschliffen werden, ohne seine Maserung zu verlieren. Es wird fest mit dem Untergrund verklebt und dann erst geschliffen sowie mit Lack, Öl oder Wachs versiegelt.

Weniger aufwendig und deutlich günstiger ist hingegen sogenanntes Mehrschicht- oder Fertigparkett. Hier ist eine dünne Nutzschicht aus Edelholz auf ein Trägersystem aus günstigerem Holz  aufgebracht und fest verklebt. Je nach Anzahl der Schichten (zwei oder drei) wird Fertigparkett ebenfalls mit dem Boden verklebt oder per Klick-System zusammengesteckt und „schwimmend“, also auf eine Trittschalldämmung verlegt. Mehrschichtparkett ist bereits fertig versiegelt und muss somit nur noch verlegt werden. Aufgrund der dünnen Laufschicht kann es aber deutlich seltener geschliffen werden als Massivparkett.

Klimaregulierung und Fugenbildung

Dass Holzböden eine positive Wirkung auf das Raumklima nachgesagt wird, liegt vor allem an der Feuchtigkeitsregulierung durch Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit aus der Raumluft. Hierdurch dehnt sich das Holz allerdings aus oder zieht sich zusammen. Dieses Schwund- und Quellverhalten und damit verbundene Fugenbildung wird ebenfalls durch die Holzart oder das Parkettsystem beeinflusst.

Während Massivparkett, besonders aus gut „stehenden“ Holzarten wie Eiche weniger anfällig hierfür ist, tendieren Trägerschichten aus Nadelhölzern je nach ihrer Qualität eher zu diesem Verhalten. Schwierig sind in  diesem Zusammenhang auch Trägerschichten aus Pressspan, sogenannten HDF-Platten. Hier sind hochwertig verleimte Sperrholzplatten klar im Vorteil.

Fußbodenheizung, Schadstoffe und weitere Faktoren

Ebenfalls von Bedeutung sind – insbesondere für Allergiker – gesundheitliche Faktoren: Informieren Sie sich genau über mögliche Schadstoffe wie Formaldehyd, die von Lösungsmitteln in Klebstoffen ausgehen können. Eine Orientierungshilfe geben Prüfsiegel und Zertifizierungen. Wägen Sie auch die Art der Versiegelung genau ab. Lack, Öl oder Wachs? Letztere sind atmungsaktiv und geben eine natürliche Optik, bedürfen aber mehr Pflege.

Soll das Parkett zusätzlich auf eine Fußbodenheizung verlegt werden, lassen Sie sich hierzu besser von einem Fachmann beraten, da hierfür Schwund- und Quellverhalten sowie Größe und Verlegungsmuster von Bedeutung sind. Was hingegen die „Sortierung“ des Holzes von „rustikal“ bis „premium“ betrifft, entscheidet meist der persönliche Geschmack: Für die einen sind ausgeprägte Aststellen ein Zeichen von Natürlichkeit, die anderen sehen darin Fehlstellen. Achten Sie jedoch darauf, ob Risse darin sauber ausgespachtelt sind.

Filzgleiter: optimaler Schutz für Ihren Parkettboden

Qualität bei ParkettSelbst das beste Parkett kommt jedoch nicht ohne den nötigen Schutz und die richtige Pflege aus. Achten Sie daher neben geeigneten Pflegemitteln und möglichst wenig Feuchtigkeit beim Wischen auch auf hochwertige Filzgleiter unter Stühlen, Tischen und Möbeln. Ein Abschleifen des Parketts ist zwar möglich, aber auch aufwendig und sollte daher nur alle paar Jahre geschehen.

Mit Möbelgleitern aus Filz bewahren Sie Ihren hochwertigen Parkettboden vor unschönen Kratzern und Schleifspuren und schonen die Versiegelung. Eine große Auswahl an Filzgleitern speziell für Holzböden finden Sie bei uns im Shop. Ihr Parkettboden wird es Ihnen ebenso danken wie Ihre Ohren.

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Krach im Alltag: Wie Sie mit Filzgleitern der Lärmbelastung begegnen

Immer noch schrammen zahllose Stühle durch Deutschlands Schulen und Konferenzräume. Dabei ließe sich dieser Lärmbelastung schnell, einfach und günstig mit Filzgleitern begegnen. Dennoch sind die kleinen Helfer noch längst kein Standard. Ein kurzes Plädoyer für mehr akustische Hygiene im Alltag.

Lärm vom Klassenzimmer bis zum Konferenzraum

Es ist ein ebenso vertrautes wie verhasstes Geräusch: das polternde Schrammen, das Stühle erzeugen, wenn sie unsanft über den Boden gezogen werden. Der Boden mag es nicht, die Mieter im Stockwerk tiefer noch weniger, und der Lehrer im Klassenzimmer erst recht nicht. Tritt das – umgangssprachlich gern auch als ’Schrappen’ umschriebene – Geräusch gar im Chor auf, ist dies ein untrügliches Zeichen für die große Pause in der Schule, das Ende eines Meetings, die Eröffnung des Büfetts oder der Reise nach Jerusalem.

Und so schön diese Anlässe auf der einen Seite sind, so lästig ist ihr Begleitgeräusch auf der anderen Seite. Dass es auch anders geht, beweisen Klappsitze im Hörsaal und feste Sitze in öffentlichen Verkehrsmitteln. Man stelle sich einmal vor, in der Bahn würde einen dieses Geräusch an jeder Haltestelle erwarten.

Gesundheitliche Folgen der Dauerbeschallung

Dass die ständige Lärmbelastung, die uns im hektischen Alltag umgibt, nicht nur die Nerven, sondern auch Leistungsfähigkeit und Gesundheit angreift, beweisen längst Studien aus der Lärmforschung. Demnach hat ständige Geräuschbeschallung, wie sie beispielsweise in Großraumbüros oder Bildungsstätten vorkommen, einen signifikanten Einfluss auf Konzentration und Gedächtnisleistung. Gerade permanente Beschallung kann regelrecht krank machen, wie eine Studie der Berliner Charité zeigt, die einen direkten Zusammenhang zwischen Straßenlärm und einem gestiegenen Herzinfarktrisiko ausmachen konnte.

Die Lärmbelastung in Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten zählt in Erzieherberufen bereits jetzt zu den größten nervlichen Belastungen; psychosomatische Folgen von Kopfschmerzen bis hin zu Depressionen können die Folge sein. Zudem steigt die Zahl der Tinnitus-Patienten und damit auch derer, die als Nebenwirkung an chronischer Geräuschüberempfindlichkeit leiden.

Warum laute Möbel nicht mehr zeitgemäß sind

Nun ist es natürlich so, dass sich viele Geräusche im Alltag nicht vermeiden lassen – andere hingegen schon: Küchen werden mittlerweile standardmäßig mit Türdämpfungen ausgestattet, elektrische Geräte wie Staubsauger, Waschmaschinen und Computerlüfter werden immer leiser gebaut, und auf absehbare Zeit wird die Anzahl der E-Autos steigen, die nur noch leise an einem vorbeisurren.

Lärmbelastung

Filzgleiter helfen, Lärm zu mindern.

Und dennoch ist in vielen öffentlichen wie privatwirtschaftlichen Einrichtungen regelmäßig das eingangs geschilderte Stühlerücken deutlich vernehmbar; werden Lehrer, Schüler, Konferenzteilnehmer, Kantinenbesucher etc. mit dem vertrauten Geräusch beschallt, das sich mit einer keineswegs neuen, gänzlich unscheinbaren Erfindung abstellen ließe: dem Filzgleiter. Denn Stuhlgleiter aus Filz oder Kunststoff reduzieren den von Stühlen und Tischen verursachten Lärm nicht nur auf ein Minimum; sie mindern auch deutlich den Verschleiß des Bodenbelags, den die Möbel erzeugen und spielen ihre Kosten damit um ein Vielfaches wieder ein.

Ein Trend, der hoffentlich weiter Schule macht

Mittlerweile haben bereits viele öffentliche Einrichtungen und Arbeitgeber diesen Mehrwert erkannt, und auch Hersteller statten ihre Sitzgelegenheiten immer häufiger ab Werk mit Möbelgleitern aus. Ein Trend, den wir vom Afuna Filzgleiter-Shop begrüßen und durch individuelle Angebote für Großabnehmer unterstützen. Dennoch darf man gespannt darauf warten, was in Zukunft als Erstes verstummen wird: das letzte Auto oder der letzte Stuhl …

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17 kreative Anwendungen für Filzgleiter – vom Bett bis zum Klavier

Filzgleiter gehören unter Stühle. Punkt. So glauben es zumindest manche Anwender. Doch die kleinen Helfer haben deutlich mehr drauf, als nur unter Stühlen den Boden zu schützen. Erfahren Sie hier, wie vielfältig sie Verwendung finden, und warum selbstklebende Filzgleiter in keinem Haushalt fehlen sollten.

Filzgleiter: Mehr als nur ein Kratzschutz für Stühle

Filzgleiter-Anwendungen

Filzgleiter sind vielseitig einsetzbar.

Wollte man sämtliche Filzgleiter-Anwendungen auflisten, käme allein für den Haushaltsbereich schnell Stoff für ein ganzes Buch zusammen. Denn die kleinen, selbstklebenden Gleiter sind erstaunlich vielseitig. Denkt man ein wenig darüber nach, kommen immer neue Anwendungsmöglichkeiten infrage, die das Leben erleichtern können.

Ein ganzes Buch passt natürlich nicht in diesen Blogbeitrag. Deshalb haben wir in unserem Team Ideen gesammelt und die schönsten von ihnen in Listenform aufbereitet, um Ihnen einen schnellen Überblick zu ermöglichen, Inspirationshilfe zu geben und Sie zum Weiterentwickeln zu ermuntern.

Viel Spaß beim Entdecken und Ausprobieren!

Die ultimative Liste der Filzgleiter-Anwendungen

  • Hinter Bilderrahmen schützen Filzgleiter die Wand, sorgen für eine Hinterlüftung des Bildes und wirken somit gegen feuchte Stellen. Sie helfen außerdem bei der lotrechten Ausrichtung des Bildes.
  • Filzgleiter in verschiedenen Stärken schaffen als Untersetzer dauerhaft Ruhe bei wackelnden Möbelstücken.
  • Unter Betten verhindern sie ein Verkratzen des Bodens durch Bewegungen und können helfen, Knarren oder Quietschen zu verringern, indem die Standfläche flexibler wird.
  • Dekorationsgegenstände aus Glas, Keramik oder Porzellan verursachen oft Kratzer und Klappern bei Erschütterungen. Durch Filzgleiter wird dieses unerwünschte Verhalten in Vitrinen, auf Sideboards und Glastischen wirksam verhindert.
  • Sie dienen ebenso als Möbelerhöhung, ob zum Angleichen nebeneinander stehender Möbel, zum Anheben von Tischen bei hohen Stühlen, oder als gestalterischer Akzent, um den Beinen eine „schwebende“ Optik zu verleihen.
  • Fernseher erhalten einen sicheren Stand, wenn Filzgleiter unter den Standfüßen angebracht werden. Sie lassen sich so außerdem leichter drehen, und auf Wunsch kann auch eine leichte Erhöhung der Sichthöhe erzielt werden.
  • Besonders unter schweren Möbeln wie Sofas oder Schränken leisten Filzgleiter wirksamen Schutz gegen Kratzer und Druckstellen im Boden.
  • Sie sind es leid, um schwere Einrichtungsgegenstände wie Blumenkübel, Vasen, Stehlampen oder Statuen herum zu putzen? Dann verschieben Sie diese doch einfach. Filzgleiter sind hierbei eine großartige Hilfe.
  • Das Ausklappen von Schlafsofas wird mit Filzgleitern deutlich erleichtert und nimmt den Schrecken vor anschließenden Kratzern im Boden.
  • Leichte Gefälle in Böden sind keine Seltenheit. Werden Filzgleiter bereits vor der Montage angebracht, lassen sich Schränke anschließend leichter in der Ausrichtung korrigieren.
  • Hervorragende Dienste leisten Filzgleiter auch unter Küchengeräten gegen Vibrationsübertragungen.
  • Stuhlstapel verursachen oft unschöne Kratzer an den Stühlen. Unter den Auflagestellen wie den Armlehnen angebracht, können Filzgleiter dies verhindern.
  • Unter Tabletts oder Servierplatten sorgen Filzgleiter für einen sicheren Stand ohne Wackeln und verhindern lästige Geräusche und Kratzer beim Abstellen.
  • Türstopper im Boden sind für Sie keine Option? Dann versehen Sie doch einfach Türklinken und Fenstergriffe mit Filzgleitern, um Ihre Wände zu schützen.
  • Für eine effektive Geräuschminderung sorgen Filzgleiter auch unter Deckeln, Klappen und Türen von Klavieren, Truhen, Schminktischen oder Kleiderschränken.
  • An der Rückseite von Stühlen angebracht schützen Filzgleiter außerdem vor Macken an Wänden durch unbeabsichtigtes Anecken.
  • Beseitigen Sie undifferenzierte, das Klangbild zerstörende Schnarrgeräusche, indem Sie Standboxen und Regallautsprecher mit Filzgleitern ausstatten. Statt Brummen und Grummeln erhalten Sie so einen klaren und satten Bass.

Sie vermissen Ihren Favoriten? Ihre beliebtesten Filzgleiter-Anwendungen waren nicht dabei? Dann lassen Sie uns wissen, was für Sie Filzgleiter so unentbehrlich macht. Schreiben Sie uns Ihre kreativen Anwendungsmöglichkeiten unter diesen Artikel und lassen Sie uns und andere an Ihren Ideen teilhaben. Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

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Stühle mit Geflecht – Echte Design-Klassiker mit Charme

„Es ist schwerer, einen guten Stuhl zu bauen als einen Wolkenkratzer“, wusste schon einer der bedeutendsten Architekten der Moderne, Ludwig Mies van der Rohe.

Denn ein Stuhl ist viel mehr als nur schnöde Sitzgelegenheit, er trägt enorm zur Wohnlichkeit eines Raumes bei und  setzt deutliche Zeichen in Punkto Stil. Gerade deshalb legen viele Menschen Wert auf hochwertige und handgefertigte Produkte. Seit jeher zählen Stühle mit einer geflochtenen Sitzfläche oder Rückenlehne zu den beliebtesten Stuhlmodellen, darunter auch viele Design-Klassiker wie der Kaffeehausstuhl von Thonet oder der Kragstuhl von Tecta.

Stühle mit Geflecht vom Profi reparieren lassen

Wie bei allen Gebrauchsgegenständen kann die jahrelange Nutzung auch an Stühlen ihre Spuren hinterlassen. Ist die Sitzfläche oder die Rückenlehne beschädigt, müssen Sie Ihr Lieblingsstück aber nicht gleich aufgeben. Traditionelle Handwerksbetriebe wie die Korbflechterei Burkhardt nehmen sich Ihrer Stühle an und reparieren Ihre Stuhlgeflechte professionell, so dass Ihre Stühle wieder wie neu aussehen.

Die Korbmacherei – zu der auch Stuhlgeflechte zählen – gehört zu den ältesten Gewerken der Welt. Das liegt vor allem daran, dass für die Flechterei nur wenig Werkzeug benötigt wird. Seit hunderten von Jahren werden Flechtwaren aus Naturmaterialien mit traditionellen Techniken geflochten – so auch bei der Korbflechterei Burkhardt. Natürlich unter Berücksichtigung aller stil-bedingten Besonderheiten der Stühle.

Filzgleiter schützen Stühle und Böden

Stühle mit GeflechtDoch nicht nur Sitzfläche und Rückenlehne leiden unter der Nutzung und Belastung, auch die Stuhlbeine oder Gestelle haben einiges auszuhalten. Hier schaffen Filzgleiter schnell und unkompliziert Abhilfe. Denn Filzgleiter sorgen nicht nur dafür, dass Stühle mit Geflecht leicht und geräuscharm über den Boden gleiten, sie verhindern auch Kratzer und Macken im Bodenbelag. Je nach Stuhlmodell und Bodenbelag kommen unterschiedliche Gleiter zum Einsatz, die zu den jeweiligen Bedürfnissen passen.

Ein paar Filzgleiter, ein bisschen Pflege – mehr braucht ein guter Stuhl nicht, um möglichst lange Freude zu bereiten. Und wenn es hart auf hart kommt, hilft der Korbflechter garantiert!

 

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Stuhlbeinkappen mit Filzeinsatz – ein Klassiker wird salonfähig

Stuhlkappen gehören zu den absoluten Klassikern, um Stuhlbeinen aus Stahlrohr einen fußbodenfreundlichen Abschluss zu geben. Meist sind diese jedoch aus Kunststoff und damit für empfindliche Parkettböden ungeeignet. Mit unserer Stuhlbeinkappe ’Michel’ räumen wir mit dieser Einschränkung nun endgültig auf – und machen Stuhlkappen zu vollwertigen Filzgleitern.

Stuhlkappen: Bewährte Qualität aus einem Guss

Stuhlkappen mit FilzSie sind leicht, sie sind robust, und darüber hinaus spielend einfach auszuwechseln: Wenn es um Stahlrohrstühle geht, zählen Stuhlbeinkappen nicht nur herstellerseitig zu den beliebtesten Konstruktionsarten bei der Wahl der geeigneten Stuhlgleiter. Jeder kennt die typische Optik der meist schwarzen Abschlusskappen an den Füßen filigraner Stuhlgestelle.

Gerade in ihrer Einfachheit liegt auch die Beliebtheit von Stuhlkappen begründet. Die Kappen werden mit nur geringem Materialaufwand aus einem Guss gefertigt, was sie weniger anfällig gegenüber potenziellen Bruchstellen macht. Vor allem sind sie aber so leicht auszuwechseln wie kaum ein anderer Stuhlgleiter und dennoch fest mit dem Stuhlbein verbunden.

Weicher Filz schützt empfindliche Holzböden

Diese Einfachheit war bislang jedoch auch die Schwachstelle der kleinen Kappen. Denn reine Kunststoffgleiter haben zwar von Fliesen bis zu Teppichen einen breiten Anwendungsbereich; für die Verwendung auf empfindlichen Holzböden ist der robuste Kunststoff jedoch ungeeignet. Hier braucht es weichere Materialien wie Filz, um Parkett, Dielen und Laminat optimal zu schützen.

Beim Modell ’Michel’ haben wir das Konzept der Gleitkappen daher weitergedacht und der klassischen Stuhlbeinkappe einen Einsatz aus weichem, aber dennoch robusten Nadelfilz spendiert. Damit wird die Gleitkappe nun endlich „salonfähig“ und kann ihre Vorteile auch auf Holz ausspielen. Um den Filz gegen Verrutschen zu sichern, wurde er nicht einfach aufgeklebt, sondern die Kunststoffkappen zusätzlich um Ausläufer erweitert, in denen der Filzeinsatz nun sicher eingefasst ist.

Design-Update für den stimmigen Auftritt

Die typische Kappen-Optik ist dabei unverändert geblieben; um den Kontrast zwischen Gleiter und Filzeinsatz aufzuheben und der runderneuerten Kappe einen frischen Anstrich zu verleihen, ist das klassische Schwarz der Stuhlkappen einem transparenten Kunststoff gewichen, der perfekt mit dem kühlen Metall der Stahlrohre harmoniert und sich nicht in den Vordergrund spielt.

In der Handhabung orientiert ’Michel’ sich dabei ganz an der unkomplizierten Art seiner Vorbilder: Zur Montage werden die alten Stuhlkappen einfach abgezogen und die neuen per Hand mit gleichmäßigem Druck auf die Stuhlbeine gesteckt. Sollte die Handkraft dazu nicht ausreichen, kann auch vorsichtig ein Gummihammer zur Hilfe genommen werden. Zum Schutz des Filzeinsatzes hierbei jedoch bitte ein Stück Stoff unterlegen.

In sechs verschiedenen Größen erhältlich

Da nur passgenaue Stuhlkappen einen perfekten Sitz und eine leichte Montage gewährleisten, bieten wir ’Michel’ in sechs verschiedenen Größen an. Nehmen Sie sich daher bitte vor dem Kauf etwas Zeit, um mit einer Schieblehre den äußeren Durchmesser der Stuhlbeine exakt zu bestimmen. Wichtig: Die Stuhlbeinkappen können nur bei Stuhlbeinen mit senkrecht stehenden Beinen eingesetzt werden! Für Stuhlbeine mit schräg zum Boden stehenden Beinen sind die Kappen nicht geeignet. Im Zweifelsfall hilft unser Service-Team gern bei jeder Frage weiter und berät auch zu Alternativen wie etwa Lamellenstopfen mit Filzeinsatz.

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