Lifehacks mit Möbelstoppern: So machen Sie Ihrem Thermomix Beine

Küchenmaschinen wie der Thermomix sind Ihnen oft zu unhandlich? Kein Problem. Mit einem einfachen Schneidebrett und passenden Möbelstoppern machen Sie Ihrer Küchenhilfe Beine. Ein Lifehack für alle Hobbyköche und -köchinnen, die ihr Arbeitsumfeld flexibel gestalten wollen.

Selbstgemacht schmeckt nicht nur am besten

Was wäre die Küche ohne Tricks und Kniffe, die das Leben und Kochen leichter machen? Seien es nun gewünschte oder notgedrungene Rezeptabwandlungen, handwerkliche Tricks bei der Zubereitung oder dekorative Kunststücke, die den Genuss erst komplett machen und manchmal sogar als optische Pannenhelfer dienen.

Dabei lohnt es sich, über den kulinarischen Horizont hinauszublicken und seine handwerklichen Fertigkeiten auch in anderen Bereichen zu entdecken. Denn trotz der zahllosen elektrischen Küchenhelfer, die dem modernen Hobbykoch zur Seite stehen, gilt manchmal auch beim Küchen-Equipment: „Selbstgemacht ist einfach am besten.“

Do-it-yourself-Untersetzer für den Thermomix

Natürlich möchten wir nicht, dass Sie nun in die Werkstatt gehen und Ihre eigene Küchenmaschine zusammenschrauben. Das können die Hersteller vom Platzhirsch „Thermomix“ oder Nachbauten wie dem „Monsieur Cuisine“ oder auch „James“ in der Regel schon besser. Aber eine kleine Modifikation an der Standfläche, die kriegen auch Sie garantiert hin – und die kann wertvoller sein als so manche herstellerseitige Zusatzfunktion.

Konkret geht es dabei um die Möglichkeit, Küchengeräte mit einem portablen Untersatz flexibler zu machen. Um sie beispielsweise einfacher aus der „Parkposition“ in der Ecke zu holen und gut erreichbar auf der Anrichte zu platzieren. Oder sie bei Dampfentwicklung unter die Dunstabzugshaube zu stellen. Auch um die noch nicht abgekühlte Maschine direkt wegräumen zu können, kann ein solcher Untersetzer sinnvoll sein. Und schließlich wird damit auch der direkte Kontakt mit empfindlichen Oberflächen vermieden, Spritzer oder Verschüttetes lassen sich zudem leichter aufwischen.

Materialkosten von unter 20 Euro

Kommen wir also zum praktischen Teil der Konstruktion. Im Grunde dreht es sich dabei um ein großes, mindestens den Außenmaßen des Geräts entsprechendes Schneidebrett, vorzugsweise aus Holz und mit Henkeln oder Griffaussparungen. Um einen stabilen Stand zu gewährleisten und nicht zu klappern, sollte es nicht zu leicht sein, reine Tabletts scheiden daher meist aus. Wie so ein Brett aussehen kann, lässt sich exemplarisch am Schneidebrett „Domsjö“ von Ikea zeigen, das dort für unter 15 Euro erhältlich ist.

Wie auch im angeführten Beispiel bieten die meisten Schneidebretter jedoch keinen sicheren Stand für Küchenmaschinen, da sie flach auf der Arbeitsfläche aufliegen. Und hier kommen die angesprochenen Möbelstopper ins Spiel. Unter dem Brett montiert, gewährleisten sie durch ihre spezielle rutschhemmende Gummimischung einen sicheren Stand und verhindern auch bei hohen Laufgeschwindigkeiten der Küchenmaschine ein plötzliches Wegrutschen. Für ein hohes Maß an Sicherheit bieten sich besonders Möbelstopper an, die fest mit dem Schneidebrett verschraubt werden, wie unsere Stuhlstopper aus der Serie „Tessa“, die bereits ab 79 Cent erhältlich sind.

Auch für Sous-Vide-Garer und Heißluft-Fritteusen

Montieren Sie einfach jeweils einen Stuhlstopper unter jeder Ecke des Schneidebretts, und fertig ist Ihr ganz persönlicher Untersetzer für Ihre Küchengeräte – ob für den dauerhaften Einsatz oder nur bei Bedarf. Wenn Sie möchten, können Sie ihn bei Nichtgebrauch auch weiterhin als Schneidebrett verwenden.

Übrigens eignet sich diese Konstruktion natürlich nicht nur für den Thermomix. Auch viele andere Küchengeräte, gerade solche die heiß werden oder bei denen mal was daneben geht, lassen sich so mit einfachen Mitteln aufwerten. Sous-Vide-Garer oder Eismaschinen, Heißluft-Fritteusen und Knetmaschinen können so alle vom selben Untersatz profitieren. Viel Spaß beim Nachbauen!

Tipps und Trends: So finden Sie die perfekten Gartenmöbel

Holz, Kunststoff oder Metall? Bei der Wahl der Gartenmöbel spielen neben Trends und persönlichen Vorlieben auch praktische Überlegungen eine gewichtige Rolle. Wir stellen die aktuellen Trends bei Garnituren für Garten und Terrasse vor und geben Tipps, worauf sie außerdem noch achten sollten.

Mut zur mehr Gemütlichkeit

„Big ist beautiful“, ruft es seit einigen Jahren von aus den Gartenabteilungen der Möbelhäuser. Während bei der Inneneinrichtung weiterhin Minimalismus und dezente Zurückhaltung angesagt ist, regiert auf der Terrasse ausladende Gemütlichkeit. Wetterfeste Lounge-Gruppen oder ganze Polster-Garnituren bestimmen das Bild und laden zum ausgedehnten Verweilen ein.

Ihren Siegeszug verdanken sie dem wetterfesten wie flexiblen Material „Polyrattan“, mit dem sich Stahl- oder Aluminiumrahmen großflächig bespannen lassen. Polsterauflagen bestehen zumeist aus synthetischen Textilien, und auf dem Tisch kommen Glasplatten als Abstellfläche zum Einsatz.

Auch Strandkörbe feiern ein Comeback als nostalgische Alternative zu den kreisrunden Sonnenliegen in Strandmuschel-Optik, die auch nach Jahren noch ihren Weg in die Sortimente der Hersteller finden. Auch die klassischen Hängesessel sind wieder vermehrt zu sehen, ein Gegenentwurf zum Evergreen der Hollywoodschaukel.

Platzprobleme und Stilfragen

Allen gemein ist die üppige Stellfläche, die sie benötigen, um voll zur Geltung zu kommen. Der Kauf sollte daher genau überlegt sein. Schließlich müssen auch noch Grill, Sonnenschirm, Blumenkübel, und eventuell ein Rollwagen Platz auf der Terrasse finden. Zudem handelt es sich bei den Lounge-Möbeln meist um 4er-Gruppen – für unerwarteten Besuch eignen sie sich also nur bedingt. Generell gilt es zu beachten, ob Tische und Stühle sich auch zum aufrechten Essen eignen oder eher zum Zurücklehnen bei einem Glas Wein ausgelegt sind.

Auch in die Umgebung sollte die Sitzgruppe sich gut einfügen. So passen in einen kleinen Rosengarten oder umrankten Pavillon eher filigrane Sitzgelegenheiten aus Gusseisen oder auch Holzstühle. In einem modernen Garten mit durchdachtem Gesamtkonzept wirken schnöde Klappstühle aus Stahlrohr dagegen deplatziert. Bedenken Sie außerdem, ob die Möbel draußen überwintern sollen, im Keller deponiert werden oder nicht auch im Wintergarten Verwendung finden. Bei schweren, sperrigen Möbeln hat man diese Entscheidungsfreiheit meist nicht.

Große Auswahl von Stahl bis Holz

Wer nur begrenzten Platz zur Verfügung hat und auch mal Besuch empfangen möchte, ist mit einer klassischen Sitzgruppe sicher besser bedient. Auch hier bestimmt vielfach Polyrattan das Bild, aber auch der klassische Stahlrohrstuhl ist in diesem Segment häufig vertreten – teils mit Polsterauflage, teils mit dem flexiblen und luftigen Kunststoff-Gewebe „Textilene“ bespannt.

Außerdem stark im Kommen: Wetterfestes Polywood, welches je nach Qualität echtem Holz zum Verwechseln ähnlich sieht und meist in Kombination mit Stahlrohrgestellen Verwendung findet. Freunde von Echtholz kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Hier ist die Auswahl jedoch meist etwas beschränkter und orientiert sich eher an klassichen Formen, während sich im Kunststoff-Bereich teils echte Designer-Stücke oder Nachahmungen von Klassikern wie dem Eames-Schalensessel finden.

Gedeckte Farbtöne dominieren

Gartenmöbel Trends

Passend zur Trendfarbe Grau erhalten Sie im Afuna Filzgleiter Shop selbstverständlich auch Stuhlstopfen in Grau.

Farblich ist der Trend hingegen eindeutig: Gedeckte, natürliche Farbtöne wie Anthrazit und grau, Cappucino oder Mocca dominieren die Kollektionen. Lediglich durch Polsterauflagen werden die zurückhaltenden Grundtöne teils durchbrochen und mit ausdrucksstarken, leuchtenden Farben kombiniert. Das hat allerdings auch einen praktischen Vorteil: Schmutz und Grauschleier sind auf gedeckten Farben weniger erkennbar – ein Vorteil gerade bei Möbeln, die draußen überwintern.

Fazit: Selten war die Auswahl so groß wie heute. Überlegen Sie sich jedoch vor dem Kauf genau, welche Garnitur – nicht nur optisch – am besten zu Ihnen und Ihrem Garten passt. Wenn Sie die Möbel dann noch entsprechend pflegen, abdecken, und mit passenden Möbelgleitern für den Außenbereich ausstatten, werden Sie sicher viele Sommer Freude daran haben. Tipps für die richtigen Möbelgleiter bei Gartenmöbeln haben wir übrigens hier für Sie zusammengestellt.

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ISO, Zoll und metrisch: So finden Sie den passenden Gewindegleiter

Zoll, ISO oder metrisch? Welches Gewinde hat mein Stuhl denn nun, und gibt es da überhaupt Unterschiede? Fragen, die Besitzer von Stühlen mit Schraubgewinde sich häufiger stellen, wenn es um neue Stuhlgleiter geht. Wir erklären, worauf Sie beim Kauf achten müssen und wie Sie schnell und einfach Ihren Gewindegleiter bestimmen.

Möbelgleiter mit Gewinde – die Unterschiede

Es ist manchmal zum Verzweifeln. Da nimmt man sich mal vor, seine Stühle mit neuen Filzgleitern zu bestücken, und dann das: Plötzlich sieht man sich mit Fragen und Begrifflichkeiten konfrontiert, von denen man nie zuvor etwas gehört hat. Nicht selten lautet die natürliche Reaktion: Das schaue ich mir morgen mal in Ruhe an. Wobei morgen in solchen Fällen ein dehnbarer Begriff ist.

Wer dagegen resoluterer Natur ist und dennoch keine Zeit für ausgedehnte Recherchen hat, folgt schnell mal dem ersten Impuls und bestellt einfach irgendetwas. Um hinterher festzustellen, dass der Schraubgleiter tatsächlich nicht passt, die Schraube einfach nicht in das Gewinde will. Denn metrische Gewinde und Zoll-Gewinde sind mitnichten das Gleiche und folglich auch nicht miteinander kompatibel. Aufwendige Recherchen braucht es dennoch nicht, um den Unterschied zu verstehen und das benötigte Gewinde zu bestimmen. In wenigen Zeilen sind Sie bereits schlauer.

Wofür ISO, Zoll und metrisch stehen

Um es vorwegzunehmen: Wenn Ihr Möbelstück an den Füßen über Gewindegänge für Möbelgleiter verfügt, wird es sich dabei in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle um ein metrisches Gewinde handeln, genauer gesagt: ein metrisches ISO-Gewinde. Der Begriff ISO-Gewinde wird heute gleichbedeutend zum metrischen Gewinde verwendet und bezeichnet das fast weltweit übliche Gewindemaß für Metallschrauben – also Schrauben, die in ein Gewinde statt direkt in den Werkstoff geschraubt werden. Gängige Möbelgleiter aus dem europäischen Raum (auch sämtliche im Afuna Filzgleiter-Shop erhältlichen) orientieren sich heute daran.

Metrische Gewinde sind nach dem ISO-Standard 1502 aus dem Jahr 1996 genormt und finden heute in fast allen Bereichen Verwendung. Da sich in manchen Ländern, insbesondere den USA, das metrische (auf der Maßeinheit ”Meter“ basierende) System noch nicht durchgesetzt hat, werden dort zum Teil noch Zoll-Gewinde verbaut. Hierzulande sind Zoll-Gewinde nur noch bei wenigen Ausnahmen wie beispielsweise Rohrgewinden gebräuchlich. Daneben existieren noch spezielle Gewindearten wie etwa Trapezgewinde, Rundgewinde oder auch metrische Feingewinde.

Zoll- oder ISO-Gewinde: So finden Sie es heraus

Was bedeutet das also für mein Möbelstück und wie stelle ich fest, um welches Gewinde es sich bei meinem handelt? Vereinfacht gesagt: Ist es im europäischen Raum gefertigt und noch nicht mehr als 20 Jahre alt, handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein ISO-Gewinde. Stammt es aus dem amerikanischen Raum oder ist bereits älter, ist Vorsicht geboten. Um sicher zu gehen, ohne mit Lupe und Schieblehre die Gewindegänge abzumessen, hilft aber ein einfacher Trick: Ausprobieren.

Schauen Sie einfach in Ihren Werkzeugkasten und suchen nach einer Metallschraube, die den gleichen Durchmesser wie Ihr Gewinde aufweist. Lässt die Schraube sich problemlos eindrehen, sollte es sich dabei um ein metrisches ISO-Gewinde handeln – außer Sie sind ein Bastler mit sehr großem beziehungsweise sehr altem Schrauben-Sortiment und haben zudem das unwahrscheinliche Pech, dass Sie ausgerechnet eine passende Zoll-Schraube (es gibt auch unterschiedliche Zoll-Gewinde) erwischt haben.

Die metrische Gewindegröße bestimmen

GewindegleiterDas Ganze funktioniert natürlich auch umgekehrt: Nehmen Sie einfach den alten Möbelgleiter zur Hand und suchen eine passende Mutter. Wenn beides nicht in der passenden Größe zur Hand ist, gehen Sie einfach mit dem Gewindegleiter in den nächsten Baumarkt und probieren passende ISO-Muttern aus. In der Regel helfen auch helfen auch Mitarbeiter bei solchen Anliegen gern weiter, wenn sie freundlich gefragt werden.

Hier können Sie auch direkt überprüfen, welche Größe (in der Form: M5, M6, M8, M10) das Gewinde aufweist. Sollten Sie zuhause fündig geworden sein, sehen Sie zuerst nach, ob auf der Schraube oder Mutter eine entsprechende Kennzahl aufgeprägt ist. Andernfalls nehmen Sie eine Schieblehre zur Hand und messen den Außendurchmesser der Schraube. Tabellen mit der entsprechenden Zuordnung finden Sie zum Beispiel bei Wikipedia.

Gewindelänge und unterschiedliche Gleiter

Haben Sie erst einmal Klarheit über Gewindeart und Gewindegröße, haben Sie im Afuna Filzgleiter-Shop die Auswahl aus verschiedenen metrischen Gewindegleitern für jeden Einsatzbereich: vom Gewindegleiter mit Filz (ohne oder mit Gelenk) über besonders reibungsarme Gewindegleiter aus PTFE bis hin zur Möbelerhöhung mit Gewinde.

Bei den meisten Modellen können Sie zusätzlich aus verschiedenen Gewindelängen wählen – für eine zusätzliche Möbelerhöhung oder ein Plus an Sicherheit. Orientieren Sie sich hierbei am besten an den vorhandenen Gleitern oder fragen direkt unser Service-Team. Wir helfen Ihnen bei sämtlichen Anliegen rund um den richtigen Gleiter gern weiter.

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Sicher durch den Sommer: Der perfekte Möbelgleiter für Gartenmöbel

Vogelgezwitscher. Sonnenstrahlen. Die Zeichen sind unverkennbar: Der Frühling steht vor der Tür. Da heißt es, schnell noch die Gartenmöbel auf Vordermann zu bringen. Reinigung, Pflege, aber auch der Schutz der Stuhlbeine sollten nicht vernachlässigt werden. Besonders Möbelgleiter mit QuickClick-System bieten sich für den Einsatz im Außenbereich an – aus gutem Grund.

Robuste Gleiter für extreme Bedingungen

Gartenmöbel machen eine Menge mit. Die Hälfte des Jahres sind sie dem sommerlichen Wechselspiel aus Hitze, Regen, Luftfeuchtigkeit, Pollen und UV-Licht ausgeliefert; die andere Hälfte müssen sie bei frostigen Temperaturen und trockener Luft regungslos überwintern. Kein Leichtes, und so sind Gartenmöbel folgerichtig auch besonders pflegeintensiv. Worauf man dabei am besten achtet, hatten wir im vorangegangenen Beitrag bereits ausgeführt.

Durch harte Steinböden, Bodennässe und häufiges Verschieben sind aber auch die Stuhlbeine in besonderem Maße beansprucht und sollten daher von Anfang an mit  geeigneten Stuhlgleitern ausgestattet werden. Diese schützen nicht nur die Stuhlbeine selbst, sondern auch den Boden darunter, sofern statt robusten Pflastersteinen oder Waschbetonplatten empfindlichere Beläge wie Fliesen oder Holzdielen aus beispielsweise Bangkirai verbaut sind. Hier vereinfachen sie außerdem das Verschieben der Stühle und insbesondere auch der Tische.

Spezielle Kunststoffe für Outdoor-Gleiter

Die Frage lautet nun: Welche Gleiter sind für Gartenmöbel besonders empfehlenswert? Welche trotzen sämtlichen Witterungsbedingungen und schaffen am besten den Spagat zwischen Schutz und Haltbarkeit? Was das Material betrifft, sind es in der Regel Gleiter aus massivem Kunststoff, die im Außenbereich zum Einsatz kommen. Zwar sind prinzipiell auch andere Möbelgleiter für Gartenmöbel denkbar, sofern sie Feuchtigkeit vertragen; wenn es an die Abriebfestigkeit, sprich Haltbarkeit geht, sind sie den Kunststoffgleiter jedoch unterlegen.

Die Kunststoffmischungen für Outdoor-Gleiter sind oft speziell an die harten Bedingungen angepasst, sodass die Lebensdauer nochmals erhöht wird. Dennoch kommen auch diese Gleiter irgendwann an ihre Grenzen und müssen je nach Nutzungsgrad und Bodenbelag ausgetauscht werden – aufgrund der erschwerten Bedingungen meist auch eher als Möbelgleiter aus Kunststoff für den Innenbereich. Ein regelmäßiger Wechsel sollte also mit eingeplant werden.

Geringe Folgekosten durch Wechselsysteme

Möbelgleiter für GartenmöbelEinen erhöhten Aufwand muss das heute aber längst nicht mehr bedeuten. Und auch die Kosten lassen sich durch Gleiter-Systeme mit Wechseleinsätzen deutlich geringer halten. Auf solch einem System bauen zum Beispiel die Gleiter von QuickClick auf. Sind diese einmal montiert, müssen abgenutzte Gleiteinsätze nur noch per Hand oder mit einem Schraubendreher abgehebelt werden. Die neuen Austauscheinsätze mit frischen Gleitflächen lassen sich anschließend einfach einsetzen und mit einem hörbaren Klick festdrücken.

Wichtig ist hierbei allerdings, dass die Größe der Einsätze zum Basismodul passt, denn die QuickClick-Austauscheinsätze „Extreme“ für den Außenbereich sind in zwei verschiedenen Größen erhältlich. Sollten Sie sich unsicher sein, messen Sie vor dem Kauf also noch einmal nach.

Starter-Sets für Holz und Stahlrohr

Die QuickClick-Startersets mit Basismodul plus Austauscheinsatz sind zum einen als Schraub-Set für Holzstühle, zum anderen als Gelenkgleiter-Set für Stahlrohrstühle erhältlich. Der Vorteil bei den Gelenkgleitern ist, dass sie sowohl unter geraden Stuhlbeinen montiert werden können, aber auch bei geneigten Beinen für einen sicheren Stand und vollen Schutz sorgen. So kann auch der längste Grillabend weder Ihren Gartenmöbeln noch Ihrer Terrasse etwas anhaben.

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Frühjahrsputz für Gartenmöbel: Die besten Tipps für Glanz und Schutz

Auf die Plätze, fertig, Frühling. Moment mal, Sie stehen schon in den Startlöchern und die Stühle noch unvorbereitet im Keller? Dann nichts wie ran an die Arbeit, denn nichts ist unpassender als ein Frühlingsauftakt mit schmutzigen Gartenmöbeln. Wir zeigen, wie Sie sich jetzt richtig vorbereiten, um die Grillsaison in vollen Zügen zu genießen.

So wird die Gartengarnitur fit für den Frühling

Am Ende gibt er noch einmal alles: Der schon überwunden geglaubte Winter bläst in diesen Tagen zum großen Finale. Noch ist es klirrend kalt, doch vereinzelte Sonnenstrahlen erwärmen bereits die Gemüter und schüren die Vorfreude auf die kommende Gartensaison. Und die will richtig vorbereitet sein, damit zum Frühlingsstartschuss nur noch Grill und Stühle rausgeholt werden müssen.

Wer alles richtig gemacht hat, wird die wichtigsten Vorkehrungen bereits vor Wintereinbruch getroffen haben und kann dem Frühlingsanfang nun gelassen entgegenblicken. In diesem Fall reicht es, die Gartengarnitur mit einem feuchten Lappen zu entstauben und für die Extraportion Pflege und Glanz mit einem geeigneten Pflegemittel zu behandeln.

Vor der Reinigung den Frost abwarten

Doch keine Panik: Auch wenn der Winter wieder zu plötzlich kam oder der Winterschlaf einen frühzeitig übermannt hat, ist nichts verloren. Noch ist Zeit, die Gartenmöbel fit für den Frühling zu machen. Also rein in die warme Arbeitskleidung, raus mit den Möbeln, und los geht’s.

Riskieren Sie jedoch vorher einen Blick aufs Thermometer und vermeiden Sie Minusgrade. Denn gerade bei Holzmöbeln, aber auch porösem oder gealtertem Kunststoff sollten Sie hier vorsichtig sein. Das Putzwasser gelangt ins Material und kann innerhalb kürzester Zeit gefrieren. Die Folge: Das gefrorene Wasser dehnt sich aus und verursacht feine Risse oder Platzer im Material. Ein optimaler Rückzugsort für Schmutz, Schimmel und Schädlinge. Daher sollten Gartenmöbel im Winter auch trocken gelagert und möglichst keinem Frost ausgesetzt werden.

Falls das Quecksilber also noch im roten Bereich festhängt, nutzen Sie die Zeit, um den Zustand der Möbel zu inspizieren und die nötigen Arbeitsmaterialien zu beschaffen, sofern zusätzliche benötigt werden.

Neuer Glanz für Holz, Metall oder Kunststoff

Geht es dann an die eigentliche Arbeit, gilt für die Reinigung und Pflege der Möbel grundsätzlich dasselbe wie vor der Einlagerung im Winter. Holzmöbel werden mit lauwarmem Wasser oder milder Seifenlauge und einer Wurzelbürste von Schmutz und Moos befreit und anschließend gut durchgetrocknet. Sofern sie nicht lackiert sind, kann auch ein leichter Anschliff die Farben auffrischen. Den Abschluss bildet die Pflege mit Öl, Wachs, Lasur oder Lackpflege – je nachdem, wie die Möbel behandelt waren.

Für die Reinigung von Kunststoff reichen in der Regel ein weicher, nicht kratzender Schwamm und etwas Seifenlauge. Spezielle Kunststoffreiniger oder auch ein Putzstein kommen erst bei starken Verschmutzungen zum Einsatz. Der Pflege dienen Silikonspray oder spezielle Pflegemitte, meist auf Wachsbasis.

Lackierte Gartenmöbel aus Metall sind in der Regel sehr pflegeleicht, sofern die Lackierung intakt ist. Lackplatzer oder Roststellen müssen zuerst abgeschliffen und mit Lack ausgebessert werden. Wer zusätzlich zur Reinigung noch neuen Glanz und frischere Farben wünscht, greift anschließend noch zu einer schonenden Politur.

Möbelgleiter schützen vor Rost und Schimmel

Gartenmöbel

Für den Außenbereich sind Möbelgleiter aus Kunststoff die richtige Wahl.

Damit die Möbel auch bei Regen und Bodennässe keinen Schaden nehmen, sollten darüber hinaus die Stuhlbeine mit entsprechenden Stuhlgleitern ausgestattet werden. Für den Außenbereich sind hier besonders Stuhlkappen und Stuhlstopfen aus Kunststoff, bei Schwingstühlen auch Klemmgleiter zu empfehlen. Die Möbelgleiter aus Kunststoff sind robust, wasserfest und schützen die Stuhlbeine nicht nur vor Kratzern und Absplitterungen, sondern auch vor eindringender Feuchtigkeit und damit Rost oder Schimmel.

Bei Fliesen oder Holzdielen, beispielsweise Bangkirai, sorgen die Stuhlgleiter außerdem dafür, dass der Boden durch die Stuhlbeine keinen Schaden nimmt. Leichter verschieben oder beiseite rücken lassen sich die Stühle mit Möbelgleitern natürlich auch – was gerade den oder die Grillmeister/in beim Kontrollieren des Grillguts freuen dürfte. So steht dem Angrillen nichts mehr im Wege.

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