Möbelgleiter unter Eckbänken – so schützen Sie Ihren Küchenboden

Bei Eckbänken im Essbereich denken viele nicht an Möbelgleiter. Unter unbewegten Möbeln sei dies schließlich nicht nötig. Doch diese Sichtweise greift zu kurz. Wird die Eckbank nach Jahren gewechselt, erlebt man oft eine böse Überraschung. Ratsam ist es daher, frühzeitig an den Schutz des Bodens zu denken und mit Möbelgleitern Kratzern und Druckstellen vorzubeugen.

Eckbänke und die unbemerkte Gefahr

Eckbänke sind seit jeher ein beliebtes Mittel, um auf geringen Raum viel Platz zum Sitzen zu schaffen. Meist kommen die cleveren Raumwunder in Küche, Diele oder Sitznischen zum Einsatz und werden nur in Ausnahmefällen bewegt. Teils sind sie sogar fest mit der Wand verschraubt, um Wackeln oder ständigen Wandanschlägen vorzubeugen.

In der Wahrnehmung gelten sie daher als unbewegte Möbel, für die sich die Anschaffung spezieller Möbelgleiter nicht lohnt. Dass diese Einschätzung trügerisch ist, zeigt sich oft erst nach Jahren des Gebrauchs und teils mit dramatischen Folgen. Wird die Eckbank entfernt oder ersetzt, offenbaren sich je nach Bodenbelag tiefe Druckstellen oder kreisrunde Scheuerstellen. Sofern die neuen Möbel diese nicht verdecken, kann der Boden dann gleich mit ausgetauscht werden.

Eckbänke vermitteln trügerische SicherheitMöbelgleiter für Eckbänke

Die Fehleinschätzung beginnt mit dem trügerischen Bild, dass unbewegte Möbel keine Gefahr für den Boden darstellen. Denn erstens können auch Kommoden, Schränke oder Sideboards auf PVC oder weichen Holzböden Druckstellen hinterlassen. Folgenreicher ist allerdings der Trugschluss, dass Eckbänke sich nicht bewegen würden.

Selbst bei fest montierten Sitzflächen sind die Standfüße ständig wechselnden Belastungen ausgesetzt, die sich in kaum wahrnehmbaren Bewegungen äußern. Diese dauerhaften Krafteinwirkungen sorgen gerade in stark frequentierten Essbereichen dafür, dass Kratzer unter den Füßen entstehen, die sich irgendwann zu unübersehbaren Scheuerstellen ausweiten.

Langzeitschutz für den Küchenboden

Wer nicht schmerzhaft eines besseren belehrt werden möchte, sollte daher bereits bei der Montage der Eckbänke an die Zukunft denken und die Standflächen mit hochwertigen Möbelgleitern bestücken. Mit Wegwerfartikeln vom Wühltisch spart man jedoch am falschen Ende. Unter den sperrigen und teils fest montierten Eckbänken werden die Möbelgleiter in der Regel nicht erneuert und müssen daher über Jahre zuverlässige Dienste leisten.

Aus guten Gründen bieten sich daher robuste Kunststoffgleiter an. Diese sind auch unter stetiger Druckbelastung formbeständig, und vertragen im Gegensatz zu Filz auch Nässe. Da gerade in der Küche immer mal etwas umgeschüttet wird, ist man mit Kunststoffgleitern auf der sicheren Seite. Denn Filz kann durch Kontakt mit Flüssigkeiten verhärten und seine Schutzfunktion nicht mehr im vollen Umfang ausüben.

Filzgleiter eher in Ausnahmefällen

Filzgleiter bieten sich daher nur dann an, wenn es die spezifischen Eigenschaften des Bodenbelags sinnvoll erscheinen lassen. So schützt die weiche, flexible Filzoberfläche auf PVC-Böden besser vor Druckstellen als Gleiter aus Kunststoff. Und für empfindliche Holzböden sind Kunststoffgleiter bisweilen zu hart.

Es gilt daher, die Vor- und Nachteile genau abzuwägen. Bei Filzgleitern ist es jedenfalls ratsam, die Mehrarbeit in Kauf zu nehmen und beizeiten Kontrollen durchzuführen beziehungsweise diese bei Bedarf zu wechseln. Dann kann der Boden auch mehrere Eckbänke schadlos überstehen.

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