Was ist Designboden? Wir klären auf!

Neben den klassischen Bodenbelägen wie Parkett, Laminat und Fliesen wird mittlerweile immer häufiger Designboden angeboten. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?

Aufbau von Designböden

Designboden – das klingt edel und exklusiv. Dabei handelt es sich um nichts Weiteres als einen Begriff aus dem Marketing, der nicht geschützt ist. Im Prinzip kann also jeder Bodenbelag ein Designboden sein. Dennoch lassen sich bei den Belägen, die üblicherweise unter dem Begriff Designboden verkauft werden, bestimmte Gemeinsamkeiten feststellen.

Und das ist vor allem der Aufbau. Ähnlich wie bei Laminat besteht ein Designboden aus mehreren Schichten. Es gibt eine Rückenschicht, eine Trägerschicht, eine Dekorschicht und eine Nutzschicht. Manchmal werden auch Stabilisierungseinlagen oder Trittschalldämmungen verbaut.

Pflegeleicht und robust

Woraus diese unterschiedlichen Schichten bestehen, kann variieren. Was alle Designböden gemein haben, ist, dass die oberste Schicht, also die Nutzschicht, aus Kunststoff hergestellt wird. Ganz oft handelt es sich dabei um Vinyl, weshalb der Begriff Designboden auch oft synonym für Vinylboden verwendet wird. Es gibt aber auch viele Hersteller, die andere Kunststoffe einsetzen, zum Beispiel Polyurethan (PUR), Polypropylen (PP) oder Polyethylenterephthalat (PET).

Genau diese Kunststoffschichten sorgen dafür, dass Designböden besonders pflegeleicht und robust sind. Auch sind sie unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, weshalb sie bedenkenlos in Feuchträumen wie Badezimmern verlegt werden können.

Von Fliesen bis Holz – optisch ist fast alles möglich

DesignbodenEin weiterer Pluspunkt von Designböden ist deren enorme Vielfalt in punkto Dekore. Moderne Drucktechniken machen es möglich, die Dekorschichten können die unterschiedlichsten Optiken annehmen. Von Fliesen, Stein, Keramik über Beton bis zu Holz – Die Dekorschichten sehen täuschend echt aus.

Natürlich haben Designböden auch ein paar Schwachstellen. Möbel und schwere Gegenstände können Druckstellen auf dem Belag hinterlassen. Zudem sind sie kratzempfindlich. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Herkunft und die Zertifizierung, damit Sie sicher sein können, dass keine Weichmacher im Bodenbelag enthalten sind.

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