Steinhart und holzwarm: Was hinter den neuen Nadura-Böden steckt

Robust wie Fliesen und fußwarm wie Holz: Der innovative Bodenbelag „Nadura“ soll es möglich machen, verspricht der Hersteller MEISTER. Wir erklären, was es mit dem neuartigen Material auf sich hat, und warum Möbelgleiter auch auf Nadura-Böden viele Vorteile bieten.

Vorteilhafte Verbindung von Holz und Fliesen

Es ist ein altbekanntes Dilemma bei der Wahl des Bodenbelags: Holz ist empfindlich, PVC kein Naturprodukt, und Fliesen sorgen für kalte Füße. Der Hersteller MeisterWerke aus dem westfälischen Rüthen will nun ein Produkt entwickelt haben, das die fußwarmen Eigenschaften von Holz mit der Härte und Strapazierfähigkeit von Fliesen verbindet – und dennoch ein reines Naturprodukt bleibt.

Mit dem neuen Produkt, das unter dem Handelsnamen MEISTER Nadura im Fachhandel vertrieben wird, ist dem Hersteller tatsächlich ein Kunstgriff gelungen. Denn Nadura verbindet nicht nur sprichwörtlich Holz und Stein. Hauptkomponenten des Nadura-Bodens sind auch faktisch Holzfasern und mineralische Bestandteile, die dem Material einerseits seine Härte, andererseits seine wärmebewahrenden Eigenschaften verleihen.

Ansprechende Dekore, absolut bruchfest

Wood-Powder nennt sich diese Technologie, bei der Holz- und Mineralbestandteile zusammen mit Farbpigmenten und natürlichen Additiven wie Melaminharz bei Hitze und hohem Druck in Form gepresst werden. Durch dieses spezielle Verfahren lassen sich auch aufwendige 3D-Oberflächenstrukturen verwirklichen, die im Zusammenspiel mit naturnahen Dekoren in Holz-, Stein- oder auch Metalloptik noch realistischer wirken.

Die Nutzschicht, die durchgefärbt und laut Herstellerangaben bis zu dreimal stärker als bei herkömmlich beschichteten Böden ist, soll im Gegensatz zu Fliesen absolut bruchfest sein und nicht splittern. Selbst harte Kollisionen mit Pfannen auf Gusseisen hinterlassen maximal kleinere Dellen oder Kratzer, die sich partiell ausbessern lassen.

Auch für gewerblichen Einsatz geeignet

Nadura-Böden bieten aber noch viele weitere Vorteile. So weist das Material eine extrem hohe Abriebfestigkeit auf, die es unempfindlich gegen tägliche Beanspruchungen macht und auch dem gewerblichen Einsatz standhält. Es ist rutschfest, schwer entflammbar, pflegeleicht und unempfindlich gegen Spritzwasser, also auch für Feuchträume geeignet.

Ein weiteres Plus ist die einfache Verlegung, die wie bei Laminat oder Vinyl „schwimmend“ im Klickverfahren erfolgt. Das Risiko verfärbter Fugen durch kleinere Malheure in der Küche ist bei Nadura daher nicht mehr gegeben. Selbst Öl oder Rotwein lassen sich einfach wegwischen.

Schutz und Ruhe: Möbelgleiter für Nadura

Nadura-BödenDer Hersteller MeisterWerke ist sogar so überzeugt von seinem Produkt, dass er eine lebenslange Garantie auf Oberflächenabrieb im Wohnbereich bzw. 10 Jahre im Objektbereich gibt. Wer dennoch kein Risiko eingehen möchte, stattet seine Möbel besser von Anfang an mit passenden Stuhlgleitern und Möbelgleitern aus, die Macken und Kratzer durch scharfkantige Stuhlbeine oder schwere Lasten wirkungsvoll verhindern.

Sie helfen zudem, lästige Geräusche von Stuhlbeinen zu unterbinden und das Verschieben der Möbel durch ihre Gleitwirkung zu erleichtern. Da Nadura ein sehr strapazierfähiger Bodenbelag ist, sind Filzgleiter nur bei sehr schweren Möbeln ratsam. Stühle und Tische kommen dagegen mit Möbelgleitern aus Kunststoff oder PTFE aus.

Einschränkungen im Alltag

Gibt es also auch Nachteile bei Nadura? Was fraglos bleibt, ist die harte Oberflächenbeschaffenheit von Nadura, die dem weichen Laufgefühl von Holz entgegensteht. Echte Holzliebhaber werden daher wohl auch weiterhin auf das Original setzen.

Auch für Personen, die ihr Bad regelmäßig unter Wasser setzen, sind Fliesen eher der Bodenbelag der Wahl. Wer mit diesen Einschränkungen jedoch leben kann, findet in Nadura-Böden eine erwägenswerte Alternative, die viele Vorteile zu herkömmlichen Bodenbelägen bietet.

Auch interessant:

Elastische Bodenbeläge               Parkett oder Laminat?

Sofa, Bett & Co.: Warum die Schwergewichte Möbelgleiter brauchen

Ob in Esszimmer, Küche oder Büro – die weitaus meisten Möbelgleiter finden unter Stühlen und Tischen Verwendung. Doch auch unter schweren Möbeln wie Schränken, Betten, Kommoden etc. ist ihr Einsatz aus verschiedenen Gründen sinnvoll. Wir zeigen, warum die Investition sich lohnt, und worauf Sie baum Kauf von Möbelgleitern für schwere Möbel achten sollten.

Stuhlgleiter, Tischgleiter oder Möbelgleiter

Der Name sollte bereits stutzig machen. Obwohl der Begriff „Möbelgleiter“ weit geläufiger ist als die Abwandlung „Stuhlgleiter“, kommen die Schutzelemente überwiegend unter Stühlen zum Einsatz. Auch unsere Kundengespräche zeigen das immer wieder. Neben Stühlen werden meist noch Tische mit Gleitern ausgestattet, und erst mit Abstand die schweren, unbewegten Möbelstücke.

Diese Priorisierung ist längst kein Zufall. Die Hauptaufgaben eines Möbelgleiters bestehen schließlich darin, Kratzer durch Bewegungen vorzubeugen, dabei auftretende Geräusche zu minimieren, und – wie der Name verrät – ein müheloses Gleiten beim Verschieben zu ermöglichen. Die Schlussfolgerung, bei schweren Möbeln seien Möbelgleiter überflüssig, greift jedoch zu kurz.

Unterschätzte Gefahr von Druckstellen

Auch unter Schränken, Sideboards, Betten, Sofas und selbst schweren Vasen oder Standboxen können Möbelgleiter einen wertvollen Beitrag zum Schutz des Bodens vor Kratzern und auch Druckstellen beitragen. Gerade Druckstellen können zur bösen Überraschung werden, wenn ungünstige Kombinationen aus weichen oder elastischen Bodenbelägen und schweren Möbeln mit schmalen, unebenen oder kantigen Standfüßen zusammentreffen.

Möbelgleiter für schwere MöbelViele Anbieter von PVC-, Linoleum- oder Designbelägen weisen daher explizit darauf hin, dass es bei schweren Möbeln auf Dauer zu Druckstellen kommen kann. Auch bei Parkett aus besonders weichen (Nadel-)Hölzern kann dies zum Problem werden. Möbelgleiter können daher helfen, kantige oder unebene Standfüße auszugleichen, je nach Modell die Auflagefläche zu vergrößern, und – im Fall von Filzgleitern – den Druck auf den Boden abzumildern.

Ungewollte und gewollte Bewegungen

Unterschätzt wird vielfach auch die Gefahr, die von unbemerkten Bewegungen ausgeht. Gerade schwere Polstermöbel werden bei Gebrauch oft ungewollt verrückt. Auch an Standorten entlang Laufwegen kommt es nicht selten zu ungewollten Remplern. In Summe können auch solche kleinen Bewegungen zu unschönen Kratzern auf dem Boden führen.

Nicht zuletzt sind Möbelgleiter auch aus praktischen Gründen eine sinnvolle Investition bei schweren Möbeln. Die meisten Möbel müssen eben doch irgendwann einmal bewegt werden – sei es zum Putzen, Umdekorieren oder Renovieren. Spätestens dann freut sich, wer direkt vorgesorgt hat.

Welche Möbelgleiter für schwere Möbel?

Bei der Auswahl der Möbelgleiter sollte neben der Kompatibilität vor allem auch die Montage bedacht werden. Für Möbel aus Holz kommen z.B. Gleiter zum Nageln infrage, welche sich aber nachträglich nur an einem liegenden Möbelstück anbringen lassen. Sinnvoll sind daher beispielsweise Möbeluntersetzer oder passende Stuhlbeinkappen, die sich leicht anbringen lassen und zudem die Auflagefläche etwas vergrößern.

Gerade für schwere Möbel eignen sich jedoch hervorragend auch selbstklebende Filzgleiter, bevorzugt in extra dicker Ausführung von 5-8 mm. Ob vorgestanzt oder als großflächige Zuschnitte, müssen die Filzgleiter lediglich unter die Standfläche geschoben und das Möbelstück danach abgesenkt werden. Den Rest erledigt die Schwerkraft. Einfacher geht’s wirklich nicht.

Lesen Sie auch:

Filzgleiter                   Filzgleiter montieren

Schäden vermeiden – So erhalten Sie den Wert von elastischen Bodenbelägen

In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Behörden und Krankenhäusern werden häufig elastische Bodenbeläge eingesetzt. Elastische Bodenbeläge sind nicht nur widerstandsfähig, sondern lassen sich zudem gut reinigen – entscheidende Vorteile in stark frequentierten Räumen.

Doch auch der widerstandsfähigste Bodenbelag hält einer dauerhaften, starken Belastung nicht ewig stand. Beschädigungen treten meist durch nutzungsbedingte Einflüsse auf- etwa durch Schmutz, der in die Räume getragen wird. Auch das Mobiliar hinterlässt oft bleibende Eindrücke im Boden.

Möbelgleiter müssen zum Stuhlmodell passen

Sämtliche Schadensquellen lassen sich selbstverständlich nicht eliminieren, aber zumindest in puncto Mobiliar kann einiges zum Schutz und zur Werterhaltung von elastischen Bodenbelägen unternommen werden. Das beginnt mit der Wahl geeigneter Möbel und reicht bis zu fachgerechten Schutzmaßnahmen in Form von Möbelgleitern.

elastische Bodenbeläge Klassenzimmer

Wichtig ist dabei, dass die Möbelgleiter zum Stuhlmodell passen. Ein Kufenstuhl benötigt andere Gleiter als ein Holzstuhl oder ein Stahlrohrstuhl. Als Gleitschicht eignen sich auf elastischen Bodenbelägen Filz und PTFE. Beide Materialien schützen den Bodenbelag vor Kratzern und ermöglichen zugleich ein leichtes Verschieben von Stühlen.

Gleiter regelmäßig kontrollieren und reinigen

In stark frequentierten Räumen werden auch die Möbelgleiter stark belastet. Daher ist es enorm wichtig, die Möbelgleiter regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls zu reinigen oder auszutauschen. Nur intakte Gleiter schützen effizient und dauerhaft.

Besonders praktisch sind in solchen Räumen spezielle Möbelgleiter-Austauschsysteme wie das QuickClick-System. Nach der einmaligen Montage der Basis am Stuhl können abgenutzte Gleiteinsätze jederzeit ohne großen Aufwand ausgetauscht werden. Unser Filzgleiter-Team berät Sie gerne, welches Produkt für Ihre Stühle geeignet ist – damit auch Ihr Boden keinen Schaden nimmt.

Auch interessant:

Gleitflächen Material                 Stühle vermessen

Der Windsor-Stuhl – ein Leichtgewicht mit langer Tradition

Als eines der ersten massenproduzierten Möbel Europas ist der Windsor-Stuhl ein echter Klassiker. Anfang des 18. Jahrhunderts in England entwickelt, wird der Stuhl bis heute produziert.

Filigran und trotzdem stabil

Windsor-Stuhl

Seine Popularität verdankt der Windsor-Stuhl vor allen Dingen zwei Aspekten: seinem leichten und schlanken Design und der schnellen Herstellung mit geringem Materialeinsatz. So konnten auch kleine Handwerksbetriebe den Stuhl in großen Mengen ohne hohe Kosten fertigen.

Charakteristisch ist die Lehne aus schmalen Holzstäben, die häufig in einheitlichen Abständen eingesetzt werden. Das schlanke Bild des Stuhles wird durch das Untergestell komplettiert, das ebenfalls aus schmalen, gedrechselten Holzstäben besteht. Seine Stabilität gewinnt der Stuhl durch drei Querverbindungen am Untergestell.

Von Windsor aus in die Welt

Anders als der Name vermuten lässt, stammt der Stuhl aber nicht aus der englischen Stadt Windsor, sondern aus der Stadt High Wycombe, damals das Zentrum der Möbelherstellung in England. Aber von Windsor aus wurde der Landhausstuhl im 18. Jahrhundert nach London und Amerika verschifft, wo er sich nunmehr seit Jahrhunderten enormer Beliebtheit erfreut.

Mittlerweile gibt es den Windsor-Stuhl in vielen unterschiedlichen Farben und Varianten, etwa als Schaukelstuhl oder Schreibtischstuhl.

Bodenschutz nicht vergessen

Man mag es kaum glauben, aber auch ein Leichtgewicht wie der Windsor-Stuhl kann unschöne Spuren auf dem Boden hinterlassen. Letztendlich ist ein Stuhl immer noch ein Gebrauchsgegenstand, der täglich bewegt und benutzt wird. Nutzungsspuren sind dabei einfach nicht zu vermeiden.

Wer sich also für einen Stuhlklassiker wie den Windsor-Stuhl entscheidet, sollte von vorneherein für einen passenden Bodenschutz sorgen. Die schnellste und unkomplizierteste Lösung ist hier ein Filzgleiter zum Nageln oder Schrauben. Einmal unter dem Stuhlfuß montiert, schützt er den Boden vor Macken und Schleifspuren. Unser Filzgleiter Team berät Sie gerne, welche Möbelgleiter für Ihren Stuhl die richtigen sind!

Lesen Sie auch:

Markenstühle                        Bauhaus Klassiker