Krach im Alltag: Wie Sie mit Filzgleitern der Lärmbelastung begegnen

Immer noch schrammen zahllose Stühle durch Deutschlands Schulen und Konferenzräume. Dabei ließe sich dieser Lärmbelastung schnell, einfach und günstig mit Filzgleitern begegnen. Dennoch sind die kleinen Helfer noch längst kein Standard. Ein kurzes Plädoyer für mehr akustische Hygiene im Alltag.

Lärm vom Klassenzimmer bis zum Konferenzraum

Es ist ein ebenso vertrautes wie verhasstes Geräusch: das polternde Schrammen, das Stühle erzeugen, wenn sie unsanft über den Boden gezogen werden. Der Boden mag es nicht, die Mieter im Stockwerk tiefer noch weniger, und der Lehrer im Klassenzimmer erst recht nicht. Tritt das – umgangssprachlich gern auch als ’Schrappen’ umschriebene – Geräusch gar im Chor auf, ist dies ein untrügliches Zeichen für die große Pause in der Schule, das Ende eines Meetings, die Eröffnung des Büfetts oder der Reise nach Jerusalem.

Und so schön diese Anlässe auf der einen Seite sind, so lästig ist ihr Begleitgeräusch auf der anderen Seite. Dass es auch anders geht, beweisen Klappsitze im Hörsaal und feste Sitze in öffentlichen Verkehrsmitteln. Man stelle sich einmal vor, in der Bahn würde einen dieses Geräusch an jeder Haltestelle erwarten.

Gesundheitliche Folgen der Dauerbeschallung

Dass die ständige Lärmbelastung, die uns im hektischen Alltag umgibt, nicht nur die Nerven, sondern auch Leistungsfähigkeit und Gesundheit angreift, beweisen längst Studien aus der Lärmforschung. Demnach hat ständige Geräuschbeschallung, wie sie beispielsweise in Großraumbüros oder Bildungsstätten vorkommen, einen signifikanten Einfluss auf Konzentration und Gedächtnisleistung. Gerade permanente Beschallung kann regelrecht krank machen, wie eine Studie der Berliner Charité zeigt, die einen direkten Zusammenhang zwischen Straßenlärm und einem gestiegenen Herzinfarktrisiko ausmachen konnte.

Die Lärmbelastung in Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten zählt in Erzieherberufen bereits jetzt zu den größten nervlichen Belastungen; psychosomatische Folgen von Kopfschmerzen bis hin zu Depressionen können die Folge sein. Zudem steigt die Zahl der Tinnitus-Patienten und damit auch derer, die als Nebenwirkung an chronischer Geräuschüberempfindlichkeit leiden.

Warum laute Möbel nicht mehr zeitgemäß sind

Nun ist es natürlich so, dass sich viele Geräusche im Alltag nicht vermeiden lassen – andere hingegen schon: Küchen werden mittlerweile standardmäßig mit Türdämpfungen ausgestattet, elektrische Geräte wie Staubsauger, Waschmaschinen und Computerlüfter werden immer leiser gebaut, und auf absehbare Zeit wird die Anzahl der E-Autos steigen, die nur noch leise an einem vorbeisurren.

Lärmbelastung

Filzgleiter helfen, Lärm zu mindern.

Und dennoch ist in vielen öffentlichen wie privatwirtschaftlichen Einrichtungen regelmäßig das eingangs geschilderte Stühlerücken deutlich vernehmbar; werden Lehrer, Schüler, Konferenzteilnehmer, Kantinenbesucher etc. mit dem vertrauten Geräusch beschallt, das sich mit einer keineswegs neuen, gänzlich unscheinbaren Erfindung abstellen ließe: dem Filzgleiter. Denn Stuhlgleiter aus Filz oder Kunststoff reduzieren den von Stühlen und Tischen verursachten Lärm nicht nur auf ein Minimum; sie mindern auch deutlich den Verschleiß des Bodenbelags, den die Möbel erzeugen und spielen ihre Kosten damit um ein Vielfaches wieder ein.

Ein Trend, der hoffentlich weiter Schule macht

Mittlerweile haben bereits viele öffentliche Einrichtungen und Arbeitgeber diesen Mehrwert erkannt, und auch Hersteller statten ihre Sitzgelegenheiten immer häufiger ab Werk mit Möbelgleitern aus. Ein Trend, den wir vom Afuna Filzgleiter-Shop begrüßen und durch individuelle Angebote für Großabnehmer unterstützen. Dennoch darf man gespannt darauf warten, was in Zukunft als Erstes verstummen wird: das letzte Auto oder der letzte Stuhl …

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