Öl, Lack oder Wachs: Welche Behandlung ist besser für Parkett?

Öl oder Lack? Für viele ist das Oberflächenfinish von Parkett eine Geschmacksfrage. Andere tun sich mit der Entscheidung schwer. Fakt ist: Beide Veredelungen sind grundverschieden in Optik, Haltbarkeit und Pflege. Wir zeigen die größten Unterschiede und geben ein paar Tipps für den Schutz Ihres Parkettbodens.

Das richtige Finish – nicht nur eine Frage der Optik

Die Wahl ist getroffen: Parkett soll es werden. Glückwunsch, bei richtiger Pflege ein Partner fürs Leben. Doch schon steht die nächste Entscheidung ins Haus: Wie steht es mit der Oberflächenbehandlung? Soll es Lack sein, Öl, oder doch besser Wachs? Keine leichte Frage. Schließlich soll die Optik dauerhaft zusagen, die Pflege aber nicht überfordern. Welche Versiegelung ist also die bessere?

Um die Antwort vorwegzunehmen: Ein besser oder schlechter gibt es in dieser Frage natürlich nicht. Wohl aber Vor- und Nachteile, die sich mehr oder weniger mit den persönlichen Ansprüchen und Präferenzen decken. Eine rein optische Entscheidung ist die Behandlung von Parkettböden also mitnichten.

Lackiertes Parkett: Pflegeleicht und robust

Eines haben Lack, Öl und Wachs gemeinsam: Sie alle sollen die empfindliche Oberfläche des Echtholzbodens vor Schmutz, Kratzern und Flecken schützen und das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern. Am effektivsten und nachhaltigsten funktioniert das bei einer Versiegelung mit Lack. Hierbei werden die Holzporen verschlossen und die Oberfläche mit einer beständigen Schutzschicht versehen. Lackiertes Parkett hat den Vorteil, dass es sehr pflegeleicht ist und im Schnitt nur alle 15 Jahre renoviert werden muss.

Dafür ist das erstmalige Aufbringen des Schutzlacks aufwendiger und bei lösungsmittelbasierten Lacken gesundheits- und umweltschädlicher. Zudem wird durch die Versiegelung dem Holz die Möglichkeit genommen, Feuchtigkeit und Gerüche aufzunehmen und so das Raumklima zu regulieren. Das Holz kann also sprichwörtlich nicht mehr „atmen“.

Imprägnierung mit Öl: Natürlicher Charme

Wem Atmungsfähigkeit sowie eine natürliche Optik wichtig sind, der tendiert in der Regel zu geöltem Parkett. Während die Auswahl bei Lacken von seidenmatt bis hochglänzend reicht, ist eine naturbelassen matte Optik nur mit geölten Böden zu erzielen. Öle dunkeln das Holz zwar meist etwas nach, betonen aber auch die natürliche Struktur des Holzes. Mit speziellen Farbölen lässt sich zudem die natürliche Färbung des Holzes individuell abändern.

Was gegen geöltes Parkett spricht, ist zumeist der Pflegeaufwand, den es erfordert. Zwar sollte Parkett generell eher trocken gereinigt und nur nach Bedarf mit einem nebelfeuchten Tuch gewischt werden. Dazu sollte jedoch zwei bis dreimal jährlich eine Nachbehandlung mit Pflegeöl erfolgen, um den Boden vor grauen, stumpfen Stellen zu bewahren. Die Anschaffung einer großen Einscheibenmaschine erleichtert diese Arbeit.

Gewachstes Parkett: Die goldene Mitte

Eine Zwischenlösung stellt dagegen das Wachsen von Parkettböden dar. Während Öle das Holz lediglich imprägnieren, geht ein Wachsüberzug bereits in Richtung einer schützenden Versiegelung. Der Vorteil hierbei: Das Holz behält dennoch seine Atmungsfähigkeit, eine Nachbehandlung muss jedoch nur einmal im Jahr erfolgen.

Auch in puncto Optik und Haptik liegt Wachs in etwa zwischen Öl und Wachs, sagt man geöltem Holz doch neben einem natürlicheren Erscheinungsbild auch ein weicheres, wärmeres Trittgefühl nach als lackiertem Parkett. Fakt ist jedoch auch, dass nur Lack einen gewissen Schutz vor Kratzern bietet, wenn auch nur in begrenztem Umfang. Geöltes Holz kann dafür leichter ausgebessert werden.

Filzgleiter schützen vor Schrammen und Macken

Behandlung von ParkettbödenWer Kratzer hingegen gar nicht erst entstehen lassen will, sollte Parkettböden generell mit Möbelgleitern und Stuhlgleitern aus Filz schützen. Denn nur Filzgleiter sind einerseits weich und andererseits robust genug, um hochwertige Holzböden dauerhaft vor den mechanischen Einflüssen von Möbeln und insbesondere Stühlen zu schützen.

Letzten Endes bleibt es also eine Geschmacks- und Glaubensfrage, für welche Behandlung von Parkettböden Sie sich entscheiden. Einen Schutz vor Kratzern und Macken in Form von Filzgleitern hat Ihr hochwertiger Parkettboden aber in jedem Fall verdient. Der Afuna Filzgleiter Shop bietet hierfür eine große Auswahl an verschiedenen Möbelgleitern aus Filz. So werden Sie garantiert länger Freude an Ihrem Parkettboden haben – und das unabhängig von der Oberflächenbehandlung.

Bitte beachten Sie, dass sich Filzgleiter nicht mit allen geölten Böden „vertragen“. Einige Öle verhärten den Filz, was dann zu leichten Streifen auf dem Boden führen kann.

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Möbelstopper für Holzmöbel: So stellen Sie Esstische und Sofas ruhig

Möbelgleiter kennen viele. Möbelstopper sind dagegen weniger verbreitet. Dabei kennt jeder Situationen, in denen Möbelstopper den Alltag erleichtern können. Besonders unter Holzmöbeln sind sie oft besser aufgehoben als ihre gleitfähigen Pendants.

Möbelstopper: Die standfesten Brüder der Möbelgleiter

Möbelstopper, das sind zum einen – genau wie Möbelgleiter – kleine, unter Möbelstücken angebrachte Puffer, die in erster Linie den Fußboden vor Kratzern und Macken durch die Möbelbeine schützen. Während Möbelgleiter jedoch den Reibungswiderstand herabsetzen, um ein einfaches und geräuscharmes Verschieben der Möbel zu ermöglichen, bewirken Möbelstopper das genaue Gegenteil: Sie erhöhen den Reibungswiderstand und hindern das Möbelstück so am Wegrutschen.

Auf den ersten Blick ergibt das natürlich nicht viel Sinn. Warum sollte man einige Möbel verschieben und andere daran hindern wollen? Den meisten dürfte jedoch mindestens eines der folgenden Probleme bekannt vorkommen: Der Couchtisch, der schon beim Annähern der Füße das Weite sucht. Die Couch, die ständig an die Wand rückt und Druckstellen auf der Tapete hinterlässt. Der Arbeitsstuhl, der millimeterweise vom Schreibtisch wegdriftet. Oder der Esstisch, der bei der leisesten Berührung sämtliche Gläser umwirft.

Für Möbel wie festgeklebt – so lange Sie es wollen

Situationen, in denen man sich wünscht, das Möbelstück wäre besser am Boden festgeklebt. Letztendlich macht es aber doch niemand – dem Boden zuliebe und weil Tische, Stühle oder Sofas manchmal eben doch bewegt werden sollen. Genau an dieser Stelle setzen aber Möbelstopper an. Statt gleitfähiger Materialien wie Filz kommen hier spezielle Gummimischungen zum Einsatz, die durch Reibung und Adhäsion die Möbel förmlich an den Boden kleben.

Dieser Effekt ist freilich nur temporär. Ein mit Möbelstoppern ausgestatteter Tisch kann zwar nur schwer verschoben, aber problemlos wieder angehoben und umgestellt werden. Dennoch sollte vor dem Einsatz von Möbelstoppern bedacht werden, dass schwere Sofas, Regale oder Sideboards sich eventuell nur noch zu zweit bewegen lassen.

Nagelstopper und Schraubstopper für Holzmöbel

Möbelstopper für Holzmöbel

Möbelstopper zum Nageln sind die richtige Wahl für Möbel aus Holz.

Zumeist tritt unerwünschtes Verschieben aber ohnehin bei Möbeln auf, die in Leichtbauweise gefertigt wurden. Häufig ist dies bei Holzmöbeln wie filigranen Tischen der Fall. Afuna Stopper-Systeme bieten hierfür verschiedene Lösungen an, die auf ähnlichen Plattformen wie Möbelgleiter aufbauen. Auch bei Stoppern gilt, dass sich nach Möglichkeit stabile Schraub- oder Nagelverbindungen mit robustem Kunststoff-Unterbau vor selbstklebenden Lösungen empfehlen.

Widerstandsfähige Stopper wie die Modelle „Thea“ oder „Tessa“ zum Nageln beziehungsweise Schrauben verhindern zuverlässig ein Verschieben der Möbel und halten selbst stark belasteten Polstermöbeln dauerhaft stand, sodass der Boden maximal geschützt ist. Ebenfalls mit einer Schraubverbindung kommt das QuickClick Modell „Sven“ daher, das zusätzlich über ein Wechselsystem verfügt: Verschlissene oder beschädigte Stopper-Einsätze können so einfach, kostengünstig und ohne erneute Montage gewechselt werden.

Ein Stopper – mit allen Böden kompatibel

Die Erstmontage erfolgt analog zu den Möbelgleiter-Systemen: Vorab werden die Stellen markiert und vorgekörnt oder –gebohrt, anschließend die Gleiter mit einem Gummihammer vorsichtig eingeschlagen oder per Hand verschraubt. Falls kein Gummihammer zur Hand ist, kann auch ein normaler Hammer verwendet werden, sofern ein Stück Holz zwischengelegt wird.

Afuna Möbelstopper eignen sich dank ihres hochwertigen, rutschhemmenden Gummis für sämtliche Bodenbeläge, von Parkett oder Laminat, über Fliesen und Marmorböden, bis hin zu Linoleum, Vinyl oder PVC. Dank der ausbleibenden Bewegungen können sich nicht einmal Schmutz oder Staub ansammeln. Und das Beste: Sie können jederzeit wieder zu Möbelgleitern wechseln. Probieren Sie’s einfach aus.

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Scratchnomore Möbelgleiter – Der neue Kratzschutz der Superlative

Kratzfrei, geräuschfrei, sorgenfrei: Ein revolutionärer neuer Möbelgleiter wirbelt den Markt auf. Mit Mikrofasern statt Filz oder Kunststoff wollen die Scratchnomore Möbelgleiter gegen Sand, Schmutz und Nässe bestehen. Dabei ist das Konzept so einfach wie genial und ebenso schnell erklärt.

Sand und Schmutz: Die Achillesferse der Stuhlgleiter

Wer verstehen will, was die Möbel- und Stuhlgleiter von Scratchnomore so revolutionär anders machen als klassische Kunststoff- oder Filzgleiter, muss sich zuerst deren größte Schwachstelle bewusst machen. Und so banal dies klingen mag, sind es einfache Fremdkörper wie Sand oder andere feste Schmutzpartikel, welche die Achillesferse konventioneller Stuhlgleiter markieren.

Wenn diese nämlich durch Anheben oder Verschieben der Stühle unter die Gleitfläche gelangen, können sie sich dort festsetzen und bei jeder weiteren Bewegung des Stuhls über den Boden kratzen. Die Wirkung ist – wenn auch deutlich schwächer – mit dem Abrieb von feinstem Sandpapier vergleichbar: Zuerst unbemerkt, später jedoch deutlich sichtbar, machen sich feine Kratzer oder Schleifspuren auf dem Boden bemerkbar. Aus diesem Grund sollten Filzgleiter auch regelmäßig auf Schmutzablagerungen überprüft werden.

Scratchnomore: Offene Fasern statt geschlossener Filz

Scratchnomore MöbelgleiterDoch was machen die Scratchnomore Möbelgleiter nun anders? Wenn Schleifpartikel zwischen zwei feste Oberflächen gelangen, ist dieser Effekt schließlich unvermeidbar. Und eben dort setzt das Konzept von Scratchnomore an, indem es auf eine feste Oberflächenstruktur verzichtet und stattdessen auf unzählige Spezialfasern setzt, die wie bei einem Bürstenkopf oder auch einer Fußmatte angeordnet sind. Ebenso wie bei der Fußmatte bleibt der Sand nicht an der Oberfläche, sondern wird von den Fasern eingeschlossen und so unschädlich gemacht.

Das Kunststück war es freilich, die Beschaffenheit, Anordnung und Dichte der Fasern so anzupassen, dass sie dennoch die zentralen Aufgaben eines Stuhlgleiters leisten können: den Boden vor den Stuhlbeinen zu schützen sowie ein einfaches und geräuscharmes Verschieben der Stühle zu ermöglichen. Und eben dieses Kunststück ist bei Scratchnomore gelungen.

Schutz gegen Nässe und einfacher Austausch

Als ob das aber nicht genug wäre, wurde noch eine weitere Schwachstelle von Filzgleitern beseitigt: die Nässeempfindlichkeit. Filz neigt nämlich dazu, nach übermäßigem Kontakt mit Wasser zu verhärten und dadurch seine Schutz- und Gleiteigenschaften einzubüßen. Die Scratchnomore-Fasern sind jedoch unempfindlich gegen Feuchtigkeit und vertragen somit auch Wischnässe oder kleinere Malheuere.

Dass die Fasern dennoch einem gewissen Verschleiß unterliegen und von Zeit zu Zeit kontrolliert beziehungsweise erneuert werden müssen, sollte nicht verwundern. Um den Wechsel der Gleiter aber besonders unkompliziert zu gestalten, haben die Entwickler auch hier mitgedacht und die Scratchnomore-Gleiter mit einem zweiteiligen Austauschsystem bedacht. Einmal montiert, verbleiben die Basiselemente im Stuhlbein, und es müssen lediglich die aufgesteckten Austauscheinsätze gewechselt werden. Das spart Zeit und durch kostengünstige Ersatzgleiter auch Geld.

Fazit: Vielversprechende Alternative zu Filzgleitern

Ist Scratchnomore also der Gleiter, der keine Wünsche offen lässt? Gehören Filzgleiter damit der Vergangenheit an? Natürlich nicht, denn auch Filzgleiter haben schlagende Argumente auf ihrer Seite und sich seit Jahren bewährt. Sie sind günstig in der Herstellung, bauen beliebig flach, lassen sich kleben und zuschneiden, sind äußerst abriebfest und je nach Filzzusammensetzung für verschiedenste Oberflächen geeignet, während Scratchnomore-Gleiter sich besonders für flexible Bodenbeläge wie Vinyl, Linoleum oder PVC empfehlen.

Dennoch haben Filzgleiter mit Scratchnomore einen Konkurrenten erhalten, der ein Maximum an Schutz verspricht und allein dadurch sicher viele Fans gewinnen wird. Bei Afuna bieten wir Scratchnomore Möbelgleiter in sieben verschiedenen Varianten an, die sich für die verschiedensten Stuhlmodelle eignen und zudem persönliche Präferenzen wie beispielsweise eine dezente Möbelerhöhung abdecken. Sollten Sie Fragen zu Scratchnomore haben, sprechen Sie uns gern per Chat, Mail oder telefonisch an. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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